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St. Peter und Paul (Potsdam)

Die katholische Propsteikirche St. Peter und Paul liegt zentral in der Potsdamer Innenstadt und schließt die Brandenburger Straße nach Osten hin ab, an deren westlichem Ende das Potsdamer Brandenburger Tor steht. Die Kirche diente gleichermaßen der Potsdamer Pfarrgemeinde (die zum Erzbistum Berlin gehört) und den katholischen Soldaten, die in der Stadt stationiert waren.

Der Bau erfolgte 1867-70 nach Plänen von August Stüler und Wilhelm Salzenburg. Die Architektur der Kirche ist vom eklektizistischen Baustil geprägt, es wurden byzantinische und romanische Stilelemente verwendet. Auffälligstes Kennzeichen des gelben Backsteinbaus ist der fast 60 Meter hohe, italienische Glockenturm. Der Turm ist dem Kampanile von San Zeno im italienischen Verona nachgebildet, der Grundriss der Kirche besitz die Form eines griechischen Kreuzes. Im aufwendig gestalteten Innern sind drei Gemälde von Antoine Pesne, einem bedeutenden Künstler des Barock und des Rokoko ausgestellt: das Hochaltarbild Todesangst Christi und die beiden Bilder der Nebenaltäre mit der Rosenkranzübergabe und dem Schutzengel.

Koordinaten: 52° 24' 4" N, 13° 3' 35" O