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Semantisches Objektmodell

Das Semantische Objektmodell (SOM) ist eine umfassende Methodik zur Modellierung betrieblicher Systeme.

Die SOM-Methodik unterscheidet drei Modellebenen eines betrieblichen Systems,

Die Modellebenen sind in allgemeiner Form durch je eine spezifische Metapher und zugehörige Metamodelle definiert. Zum Beispiel werden Geschäftsprozesse als verteilte Systeme modelliert, bestehend aus autonomen und lose gekoppelten Objekten, die sich in Bezug auf eine gemeinsame Zielsetzung koordinieren. Als Koordinationsformen werden das Verhandlungsprinzip (nicht-hierarchische Koordination) und das Regelungsprinzip (hierarchische Koordination) verwendet.

Das Projekt SOM wird als querschnittliches, permanentes Forschungsprojekt gemeinsam von den Lehrstühlen Prof. Ferstl und Prof. Sinz durchgeführt; aus ihm stammen wesentliche Grundlagen für das Methodenkonzept der "Bamberger Wirtschaftsinformatik".