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Merlauer Vertrag

Der Merlauer Vertrag wurde 1582 zwischen Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel und dem neuen Mainzer Erzbischof Wolfgang von Dalberg in Merlau, einem heutigen Ortsteil der Gemeinde Mücke im Vogelsbergkreis in Hessen, geschlossen.

In dem Vertrag einigten sich die beiden Seiten über schon lange schwelende Grenzkonflikte zwischen Kurmainz und der Landgrafschaft, wobei fast alle noch verbliebenen Mainzer Besitzungen in Nordhessen endgültig an die Landgrafschaft fielen, dafür jedoch Hessen-Kassel seine Ansprüche im Eichsfeld aufgab.

Literatur

Friedrich P. Kahlenberg, „Konsolidierung und Arrondierung des Territorialstaates in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Merlauer Vertrag von 1582 zwischen Hessen und Mainz,“ in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 14, 1964, ISBN 3-921254-14-0