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Zensur (Informationskontrolle)

Zensur (censura) ist ein Verfahren eines Staates, einer einflussreichen Organisation oder eines Systemträgers, um durch Medien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken und somit dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden.

Vor allem Nachrichten, künstlerische Äußerungen und Meinungsäußerungen sind Gegenstände der Zensur. Sie dient dem Ziel, das Geistesleben in politischer, sittlicher oder religiöser Hinsicht zu kontrollieren oder zum Beispiel auch dazu, Jugendliche und Kinder vor Inhalten und Darstellungen zu schützen, die deren seelische Entwicklung gefährden (zum Beispiel Gewaltdarstellungen oder menschenverachtende Formen der Sexualität), siehe hierzu auch Jugendschutz.

Inhaltsverzeichnis

Unterscheidung

Man unterscheidet Vorzensur und Nachzensur[1] [2]:

Bei der Vorzensur müssen Medien (Filme, Bücher, Zeitschriften usw.) vor Veröffentlichung entsprechenden Institutionen zur Prüfung vorgelegt werden, die dann gegebenenfalls Abänderungen fordern oder das Werk indizieren.

Die Nachzensur baut auf eine Selbstkontrolle des Veröffentlichenden und birgt das Risiko des nachträglichen Verbotes (zum Beispiel pornografischer Inhalte für Konsumenten mit einem Alter von unter 18 Jahren) in Form einer Indizierung.

Geschichte der Zensur

Siehe Hauptartikel Geschichte der Zensur.

Zitate

Zensur in einzelnen Ländern

Einzelnachweise

  1. http://members.aon.at/zeitlupe/zensur1.html Was ist Zensur?
  2. http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/zeitgeschehen/index,page=1278144.html

Siehe auch