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Gaggenau

Dieser Artikel beschreibt den Ort in Baden. Für den Hersteller von Kücheneinbaugeräten siehe Gaggenau Hausgeräte.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 48° 48′ N, 8° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rastatt
Höhe: 141 m ü. NN
Fläche: 65,05 km²
Einwohner: 29.474 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 453 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 76551–76571 (alt: 7560)
Vorwahl: 07225
Kfz-Kennzeichen: RA
Gemeindeschlüssel: 08 2 16 015
Stadtgliederung: Kernstadt und 7 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 71
76571 Gaggenau
Webpräsenz:
www.gaggenau.de
Oberbürgermeister: Christof Florus

Gaggenau ist eine Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa 8 km nordöstlich von Baden-Baden. Sie ist nach der Kreisstadt Rastatt die zweitgrößte Stadt des Landkreises Rastatt und bildet zusammen mit der südlichen Nachbarstadt Gernsbach ein Mittelzentrum innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein. Seit 1. Januar 1971 ist Gaggenau Große Kreisstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gaggenau liegt beiderseits der Murg in einer Erweiterung des Murgtales an der Straße Rastatt–Freudenstadt (B 462, „Murgtalstraße“).

Der höchste Punkt im Stadtgebiet misst 750 m, der niedrigste Punkt 134 m ü. NN. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 10,6 km und in West-Ost-Richtung 10,3 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Gaggenau. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Malsch, Marxzell (beide Landkreis Karlsruhe), Bad Herrenalb (Landkreis Calw), Loffenau und Gernsbach (beide Landkreis Rastatt), Baden-Baden (Stadtkreis) sowie Kuppenheim, Bischweier und Muggensturm (alle Landkreis Rastatt).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Gaggenaus gliedert sich in die Kernstadt und die acht Stadtteile Bad Rotenfels mit Winkel, Freiolsheim mit Mittelberg und Moosbronn, Hörden, Michelbach, Oberweier, Ottenau, Selbach und Sulzbach.

Zu einigen Stadtteilen gehören weitere separat gelegene Wohnplätze mit eigenem Namen, so etwa Winkel zu Bad Rotenfels, Mittelberg und Moosbronn zu Freiolsheim, sowie Niederweier zu Oberweier. Darüber hinaus werden gelegentlich weitere Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Grenzen jedoch nicht festgelegt sind. Die Namen haben sich aufgrund der Bebauung eingebürgert.

Die Stadtteile Freiolsheim, Hörden, Michelbach, Oberweier, Selbach und Sulzbach sind zugleich Ortschaften im Sinne der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. Für diese Ortschaften gibt es jeweils einen vom Volk gewählten Ortschaftsrat, der aus 8 bis 10 Mitgliedern zu bestehen hat. Vorsitzender des Gremiums ist der Ortsvorsteher. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Raumplanung

Gaggenau bildet zusammen mit der südlichen Nachbarstadt Gernsbach ein Mittelzentrum innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein, in welcher Karlsruhe die Position des Oberzentrums einnimmt. Zum Mittelbereich Gaggenau/Gernsbach gehören neben den beiden Städten Gaggenau und Gernsbach noch die Gemeinden Loffenau und Weisenbach.

Panorama des unteren Murgtals mit Gaggenau von der Ruine Ebersteinburg

Geschichte

Gaggenau wurde 1243 unter dem Namen „Gaggenaw“ erstmalig urkundlich erwähnt. Älter als die Kernstadt ist unter anderem der heutige Stadtteil Bad Rotenfels, der in einem kaiserlichen Schenkungsbrief bereits im Jahre 1041 genannt wurde. Bis ins 19. Jahrhundert blieb Gaggenau ein kleineres Dorf, das ursprünglich zum Ufgau, ab dem 13. Jahrhundert zur Markgrafschaft Baden bzw. ab 1535 zur Markgrafschaft Baden-Baden gehörte. Bis 1689 gehörte der Ort zum Amt Kuppenheim und dann zum Amt Rastatt, aus dem später der Landkreis Rastatt hervorging. 1691 wurde der Ort im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen fast vollständig zerstört. 1772 entstand unterhalb des Dorfes die Rindeschwendersche Glashütte und mit ihr mehrere Wohnungen und Werkstätten.

Der eigentliche industrielle Aufschwung begann ab 1873 durch Gründung der Eisenwerke Michael Flürscheims, die auf das markgräfliche Hammerwerk zurückgehen. 1895 wurde hier bereits das 5-PS Automobil „Orient Express“ gebaut, ab 1905 nannten sie sich „Süddeutsche Automobilfabrik GmbH Gaggenau“. 1907 erfolgte die Übernahme durch die Firma Benz aus Mannheim bis zum Zusammenschluss 1926 zur Daimler-Benz AG.

Dadurch wuchs die Siedlung Gaggenau stark an und wurde schließlich am 15. September 1922 aufgrund ihrer Wirtschaftskraft zur Stadt erhoben.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zu etwa 70 % zerstört. Am 10. September 1944 griffen 140 Bomber vom Typ B-17 der 8. US-Luftflotte die örtliche Fahrzeugindustrie an, am 3. Oktober folgte ein Angriff durch 139 B-24. Nach dem Krieg wurde die Stadt mit regelmäßigem Straßennetz wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau wurde mit dem Neubau des Rathauses (1957–1958) abgeschlossen.

Anfang der 1970er Jahre wurden sechs Umlandgemeinden nach Gaggenau eingegliedert, dadurch verdoppelte sich die Einwohnerzahl und die Gemarkungsfläche verfünffachte sich. Dadurch wurde die Mindestzahl von 20.000 Einwohnern für die Erhebung zur Großen Kreisstadt überschritten, weshalb die Landesregierung von Baden-Württemberg diese auf Antrag der Stadtverwaltung mit Wirkung vom 1. Januar 1971 beschloss.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Gaggenau eingegliedert. Sie gehörten alle zum Amt bzw. Landkreis Rastatt:

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1450 100
1550 350
1650 160
1790 520
1833 1.071
1. Dezember 1880 ¹ 1.522
1. Dezember 1905 ¹ 2.400
1. Dezember 1910 ¹ 3.120
1926 4.162
1935 6.600
17. Mai 1939 ¹ 7.741
Jahr Einwohnerzahlen
1945 ¹ 4.500
13. September 1950 ¹ 7.526
6. Juni 1961 ¹ 12.537
27. Mai 1970 ¹ 21.132
31. Dezember 1975 28.846
31. Dezember 1980 28.533
27. Mai 1987 ¹ 28.116
31. Dezember 1990 28.761
31. Dezember 1995 29.531
31. Dezember 2000 29.703
31. Dezember 2005 29.709

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Gaggenau gehörte anfangs zum Bistum Straßburg und war dem Landkapitel Kuppenheim zugeordnet. Ab 1555 wurde die Reformation eingeführt. Doch musste der Ort in der Folgezeit sechs mal die Konfession wechseln, bevor er dann fast ausnahmslos katholisch blieb. Bis 1891 war Gaggenau ein Filialort von Rotenfels, dessen Kirche Mutterkirche für das gesamte Umland war. Die heutige Kirche stammt jedoch aus der Barockzeit, die Innenausstattung aus dem 18. Jahrhundert. In Gaggenau gab es seit dem 17. Jahrhundert eine dem Hl. Wendelin geweihte Kapelle. 1899 erhielt Gaggenau dann eine eigene Pfarrkirche St. Joseph. Auch die anderen Stadtteile Gaggenaus haben meist ältere katholische Kirchen. Alle Pfarrgemeinden kamen 1821/27 zum neu gegründeten Erzbistums Freiburg. Sie wurden dem Dekanat Murgtal zugeordnet. Heute gibt es im Stadtgebiet Gaggenaus folgende Kirchengemeinden: St. Joseph Gaggenau, St. Marien Gaggenau, Maria Hilf Moosbronn-Freiolsheim, St. Johann Nepomuk Hörden, St. Michael Michelbach, St. Johannes der Täufer Oberweier, St. Laurentius Bad Rotenfels, St. Nikolaus Selbach, St. Anna Sulzbach und St. Jodocus in Ottenau.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Gaggenau. Sie gründeten eine eigene Gemeinde und 1891 erhielt diese ihre eigene Kirche, die im Zweiten Weltkrieg zerstört, 1953 jedoch wieder aufgebaut wurde. Die Gemeinde, der auch die Protestanten der meisten heutigen Stadtteile Gaggenaus angehören, gehört zum Kirchenbezirk Baden-Baden und Rastatt der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Gaggenau auch weitere christliche Gemeinden, wie etwa die Neuapostolische Kirche und die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas. Ferner leben in Gaggenau über 1100 (überwiegend türkische) Muslime. Die sogenannte „Sultan-Ahmet Moschee“, die der DITIB (Die Diyanet İşleri Türk İslam Birliği) angehört, liegt im Stadtteil Rotenfels und hat über 200 Mitglieder.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Gaggenau hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 39 Mitglieder, die den Titel „Stadträtin“/„Stadtrat“ führen. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  1. CDU 34,3% (-10,7) - 14 Sitze (-3)
  2. SPD 27,0% (-6,4) - 11 Sitze (-1)
  3. FW 24,2% (+14,4) - 9 Sitze (+6)
  4. FDP/DVP 8,8% (+1,1) - 3 Sitze (+1)
  5. GRÜNE 5,7% (+1,6) - 2 Sitze (+1)

Die aktuelle Sitzzahl ist durch Überhang- bzw. Ausgleichsmandate infolge der unechten Teilortswahl erhöht worden. Die in der Hauptsatzung bis zur nächsten regelmäßigen Wahl bestimmte Sitzzahl beträgt 32. Ab dann gilt die gesetzliche Zahl von 26 Mitgliedern.

Bürgermeister

An der Spitze des Ortes stand der vom Landesherrn auf Lebenszeit eingesetzte Schultheiß. Daneben gab es sechs Gerichtsleute. Später leitete ein von der Gemeindebevölkerung gewählter Bürgermeister und der Rat (Dorfgeschworene) die Gemeinde. 1832 wurde die Badische Gemeindeordnung, 1935 die deutsche Gemeindeordnung eingeführt, welche die Durchsetzung des Führerprinzips auf Gemeindeebene vorsah. Seit 1971 trägt das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. Sein Vertreter ist der Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Vögte, Bürgermeister und Oberbürgermeister

Florus setzte sich am 25. März 2007 im zweiten Wahlgang durch. Gegenkandidaten waren Alois Degler, Wolfgang Seckler und der bisherige Oberbürgermeister Michael Schulz.

Wappen

Das Wappen der Stadt Gaggenau zeigt in Rot einen silbernen Sester (= ein altes Getreidemaß). Die Stadtflagge ist weiß-rot.

Das Wappenbild ist schon in den Siegeln des Ortes aus dem 18. Jahrhunderts nachweisbar, doch erhielt der Ort 1901 zunächst ein Wappen, das in gespaltenem Schild ein halbes Zahnrad (die Industrie symbolisierend) und einen Glasbecher (für die Glasindustrie) zeigte. 1938 wurde das Wappen nach Eingliederung der Gemeinde Ottenau verändert. Es zeigte nunmehr erstmals den Gaggenauer Sester und das Ottenauer Rebmesser. 1958 setzte man beide Bilder in einen gespaltenen Schild. Nach der Gemeindereform konzentrierte man sich jedoch auf das alleinige Gaggenauer Zeichen, den Sester. Dieses Wappen wurde der Stadt Gaggenau am 7. Januar 1971 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.

Städtepartnerschaften

Gaggenau unterhält seit 1970 mit der Stadt Annemasse in Frankreich und seit 2000 mit der Stadt Sieradz in Polen Städtepartnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Die „klag-Bühne“ Gaggenau ist eine überregional bekannte Bühne für Kleinkunst, Musik und Theater mit Bewirtung. Veranstalter ist in der Hauptsache das Kulturamt der Stadt Gaggenau.

Museen

Bauwerke

Bedeutendste Bauwerke der Stadt sind die beiden Kirchen, die katholische Pfarrkirche St. Joseph aus dem Jahr 1899 und die evangelische Kirche aus dem Jahr 1891. Das Rathaus wurde 1957 erbaut.

Sehenswert sind auch der Kurpark und die Schlossakademie im Stadtteil Bad Rotenfels. Das Hauptgebäude der Akademie ist ein klassizistisches Schloss mit reizvollem Säulenportikus. Das Schloss wurde 1816-27 auf einem Vorgängerbau (einer Manufaktur) nach Entwurf von Friedrich Weinbrenner ausgeführt. Des Weiteren sehenswert in Bad Rotenfels die Kirche aus dem Jahr 1762, die dem Heiligen St. Laurentius geweiht ist und zu den Kleinodien barocker Baukunst in der Region zählt. Weitere Kirchen im Stadtgebiet sind die katholische Kirche St. Johann Nepomuk in Hörden (Baujahr 1894), die katholische Marienkirche im Fachwerkdorf Michelbach aus dem 13. Jahrhundert mit späteren Veränderungen, die katholische spätgotische Kirche St. Johannes der Täufer in Oberweier, die katholische Kirche Selbach aus dem Jahr 1756, die neuromanische Kirche von 1884 in Sulzbach und die neugotische Pfarrkirche von 1906 in Ottenau.

In der Innenstadt und den Stadtteilen stehen auch viele Brunnen. Der bekannteste ist der 1981 erbaute Gänsebrunnen von Gudrun Schreiner am Bahnhofsplatz. Er greift die Gründungssage Gaggenaus auf, die besagt, dass dort wo sich heute die Stadt Gaggenau befindet einst ein Tümpel war, an dem sich die Gänse der Gegend tränkten. Durch das Gegackere der Gänse soll der Name „Gaggenau“ entstanden sein. Auch Hörden hat einen interessanten Brunnen, den Flößerbrunnen. Er erinnert an das traditionelle Handwerk des Flößers. Die Wasserspeier stellen traditionelle Figuren des Hördener Karnevals dar: Den Fürig Barthel, die Schlempe und den Domino.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Gaggenau liegt an der Bundesstraße B 462 Rastatt–Freudenstadt. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Rastatt an der Bundesautobahn A 5 Karlsruhe–Basel.

Ebenfalls durch die Stadt führt die Bahnlinie Rastatt–Freudenstadt (Murgtalbahn), auf der seit der durchgehenden Elektrifizierung im Jahr 2002 eine von Karlsruhe kommende Stadtbahnlinie verkehrt. Seither hat Gaggenau direkten Anschluss ans Straßenbahnnetz der Großstadt.

Bekannte ansässige Unternehmen

Medien

Über das lokale Geschehen in Gaggenau und dem Murgtal berichten die Tageszeitungen Badisches Tagblatt (BT) mit Sitz in Baden-Baden/Lokalredaktion Gaggenau und ihrer Lokalausgabe Der Murgtäler sowie deren täglichen Auflagenzahl von ca. 11.000 Exemplaren und die Badische Neueste Nachrichten (BNN) – Sitz Karlsruhe/Lokalredaktion Gaggenau – mit der Lokalausgabe Rastatt/Gaggenau – Tagesauflagenzahl hier ca. 10.000.

Als weiteres Medium fungiert die Gaggenauer Woche, welche unter anderem als amtliches Mitteilungsblatt dient und einmal pro Woche an die Gaggenauer Haushalte kostenlos mit einer Auflage von ca. 16.000 Exemplaren verteilt wird. Dieses Mitteilungsblatt wird von Nussbaum Medien mit Sitz in Weil der Stadt verlegt, welche ein Außenbüro in der Stadt unterhalten.

Des Weiteren werden ebenfalls vom Badischen Tagblatt als Herausgeber, zwei kostenlose Anzeigen- und Lokalwirtschaftsnachrichtenjournale namens Wochjournal WO – Ausgabe Murgtal und WO am Sonntag – Ausgabe Rastatt/Murgtal an die Haushalte kostenlos zugestellt. Auflage Wochenjournal WO: ca. 25.300 (Ausgabe Murgtal), Auflage WO am Sonntag: ca. 71.600 (Ausgabe Rastatt/Murgtal).

Bei entsprechenden Anlässen werden auch TV-Beiträge über Gaggenau und die Region vom Südwestrundfunk sowie von dem in Karlsruhe ansässigen und in das mittelbadische Kabelnetz eingespeisten Regional-Fernsehsender R.TV Karlsruhe ausgestrahlt.

Bildung

Die Stadt Gaggenau hat ein Gymnasium (Goethe-Gymnasium), eine Realschule (Realschule Gaggenau) und eine Förderschule (Erich Kästner-Schule im Schulzentrum Dachgrub), ferner drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Eichelbergschule Bad Rotenfels, Hebelschule und Merkurschule) sowie die Hans-Thoma-Grundschule und je eine Grundschule in den Stadtteilen Selbach (Eberstein-Grundschule), Hörden, Michelbach, Oberweier und Sulzbach.

Der Landkreis Rastatt ist Träger der Carl-Benz-Schule – Gewerbliche Schule.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Gaggenau hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Söhne und Töchter der Stadt

In Gaggenau wurde am 28. Januar 1725 der Gründer der Glashütte Anton Rindeschwender geboren. Er starb am 5. Mai 1803 ebenfalls in Gaggenau.

In Gaggenau wurde am 10. März 1918 Günther Rall geboren, Generalleutnant a. D., Jagdflieger, Fliegerass – ist mit 275 Luftsiegen der dritterfolgreichste Jagdflieger aller Zeiten. Er war später unter anderem auch Inspekteur der Bundesluftwaffe.

Weitere bekannte Persönlichkeiten in Gaggenau

In Gaggenau verstarb 1931 der 1850 in Sailauf im Spessart geborene Theodor Bergmann, Begründer der Gaggenauer Automobilindustrie.

Werner O. Feißt – SWR-Moderator und Fernsehproduzent. WOF – so die SWF/SWR-interne Bezeichnung für Feißt – lebte seit Jahrzehnten bis zu seinem Tod am 28. April 2006 in Gaggenau-Selbach.

Literatur

Siehe auch

 Commons: Gaggenau – Bilder, Videos und Audiodateien