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Toyota

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Toyota (Begriffsklärung) aufgeführt.
Toyota Motor Corporation
Unternehmensform AG
ISIN JP3633400001
Gründung 28. August 1937
Unternehmenssitz 1, Toyota-chō, Toyota
Aichi 471-8571
Japan
Unternehmensleitung

Fujio Chō (Vorsitzender)
Katsuaki Watanabe (Präsident)

Mitarbeiter 299.394 (2007)
Umsatz 239;4 Mrd. $ (23,94 Billionen ¥en) (2006/07)[1][2]
Branche Automobilbau
Website www.toyota.de

Die Toyota Motor Corporation ist ein japanischer Automobilhersteller. Das Unternehmen wird im Nikkei 225 gelistet, hat den höchsten Börsenwert (2007) aller Automobilhersteller und ist damit der teuerste Autohersteller der Welt.[3]

Laut der Fortune Global 500 Liste 2007, ist Toyota mit einem Jahresumsatz von 204 Milliarden US-Dollar das sechstgrößte Unternehmen der Welt (2006 lag Toyota noch auf Platz 8).

Beim Pkw-Absatz liegt Toyota weltweit auf Platz 2, hauchdünn hinter General Motors: Im Jahre 2007 verkaufte General Motors genau 3.106 Fahrzeuge mehr, Toyota ist inzwischen der Hersteller mit den zweithöchsten Verkaufszahlen in den USA.[4] Toyota erwirtschaftet höhere Gewinne als jeder andere Autohersteller und hat Ende Dezember 2007 bekanntgegeben, dass der Absatz im Jahre 2008 auf 9,34 Millionen Autos steigen soll.[5] [6]

2006 erzielte Toyota mit über 14 Milliarden US-Dollar einen höheren Gewinn als BMW, DaimlerChrysler und VW zusammen (siehe auch Automobilindustrie). Seit dem Jahr 2001 ist Toyota der weltgrößte Hersteller von Flurförderzeugen (Gabelstapler, Hubwagen, etc.) mit einem stetig steigenden Weltmarktanteil von aktuell (Geschäftsjahr 2004) 24,4 Prozent. Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota bei Nagoya und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie z. B. Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota auch Inhaber des zweitgrößten Mobilfunknetzes in Japan. Das Unternehmen zählt inzwischen 522 Tochterunternehmen mit insgesamt fast 300.000 Mitarbeitern (Stand 2007).

Toyota ist 2008 die wertvollste Automarke der Welt und liegt mit einem Wert von 58 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 12[7].

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und benutzte dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige Webstühle. Davon gestört, dass seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde immer noch so hart in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine und experimentierte mit ihr herum.

Inzwischen hatte Sakichis Sohn Kiichiro Toyoda sein Maschinenbaustudium an der Tokioter Universität beendet. Zusammen mit Kiichiro vollendete Sakichi 1924 seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht für jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt. Für deren Produktion und Vermarktung gründete er Toyoda Automatic Loom Inc.

Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 nach Großbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen, und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und benutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936.

Toyoda (japanisch)
Toyota (japanisch)

Am 28. August 1937 wurde die Automobilsparte dann als Toyota Motor Corporation zu einem eigenständigen Unternehmen. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, um dem Gründer die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen, und die Aussprache zu vereinfachen. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Da die 8 in Japan eine Glückszahl darstellt, war auch dies ein wichtiger Grund für die Umbenennung.

Während des Pazifikkrieges diente die Lkw-Produktion dem japanischen Militär. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, war der Krieg jedoch schon beendet. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde.

Die amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er-Jahre. Dies änderte sich jedoch in den Ölkrisen der 1970er, als weltweit die Nachfrage nach kleineren, spritsparenden Autos zunahm, und die japanischen Autofirmen den Bedarf deckten. Die japanischen Firmen hatten mittlerweile auch höhere Qualitätsstandards als die westliche Konkurrenz entwickelt, und konnten die Autos weiterhin preiswert anbieten.

In den 1980ern begannen dann europäische und amerikanische Firmen, die Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu übernehmen.

Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970, in der Schweiz bereits 1967. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 Prozent, in Europa 5,0 Prozent, in Japan 44 Prozent und weltweit über 12 Prozent.

Die KBA-Pkw-Zulassungen in Deutschland der beiden Unternehmens-Marken Toyota und Lexus lagen zwischen dem 1. April 2006 und dem 31. März 2007 bei 148.639 Einheiten. Sie sind damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent gestiegen. Der Marktanteil für diesen Zeitraum liegt bei 4,4 Prozent. Der Umsatz der Toyota Deutschland GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.4.2006 - 31.3.2007) betrug 2,58 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 12,6 Prozent. [8]

Im Jahr 1989 führte Toyota für den amerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, welche sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden die Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.

2007 gelang es Toyota auf dem US-Markt an Ford vorbei zu ziehen und sich damit auf Rang zwei, hinter General Motors, zu etablieren.[9]

Logo

Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellen Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben "T" dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Vertrieb von Fahrzeugen in Deutschland

Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 Coupé, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Erster Importeur in Deutschland war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten, 70 Quadratmeter großen Autohaus in Köln. Bis 1968 hatten sie für die Firma Woodhouse britische Marken wie MG und Morris importiert. Am 9. Oktober 1970 wurde die Firma „Deutsche TOYOTA-Vertrieb Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ gegründet. Vereinzelt wurden allerdings bereits vor 1970 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, diese stammten allerdings aus Belgien (seit 1963). Im ersten offiziellen Verkaufsjahr (1971) wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina für den Straßenverkehr zugelassen.

Toyota bereitete die Fahrzeuge wegen der deutlich höheren Geschwindigkeiten auf deutschen Straßen sorgfältig vor. Es dauerte bis zum März 1971, bis die ersten Fahrzeuge nach Deutschland geliefert wurden. Hauptverkaufsargumente waren die simple Bauweise mit Starrachse und Blattfedern hinten sowie die für damalige Zeiten sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Vertriebsbeginn wurde der Firmensitz zur Vergrößerung nach Frechen-Königsdorf verlegt. Ende 1972 waren dort bereits 83 Mitarbeiter für 332 Händler tätig.

Am 26. Juni 1974 ging die Herstatt-Bank, die Hausbank des Kölner Firmengründers, in Konkurs. Im November 1974 übernahm die „Toyota Motor Sales Ltd.“ die Geschäftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 Händlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada. 1976 folgte die Umbenennung in „Toyota Deutschland GmbH“. Derzeit beschäftigt die Toyota Deutschland GmbH rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln. Außerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services, der Toyota Informations-Systeme GmbH, der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschäftigt Toyota in Köln ca. 1.500 Mitarbeiter. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug im Jahr 2005 3,93 %. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an eine Kundin übergeben.

Qualität und Kundenzufriedenheit

Toyotas Produkte schnitten bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates im Jahr 2002 belegte Toyota in sechs von sieben Kategorien den ersten Platz. Auch wenn das in der gleichen Umfrage 2004 nur noch in drei Kategorien der Fall war, erreichte Toyota insgesamt zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. 2005 erreichte Toyota erneut den ersten Platz und konnte die Gesamtnote sogar noch steigern. So siegte Toyota in allen 5 Kategorien, in denen das Unternehmen angetreten war: bester Kleinwagen war der Toyota Yaris Verso, bester Kompaktwagen der Toyota Corolla, bester Mittelklassewagen der Toyota Avensis (der auch Gesamtsieger wurde), bester Van der Toyota Corolla Verso und der beste Geländewagen war der Toyota RAV4. Bei den Minis siegte der Daihatsu Cuore (Daihatsu gehört zum Toyota-Konzern).

Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total Quality Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt, und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung beziehungsweise Designevaluierung.

Nach einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der "Süddeutschen Zeitung" halten die Deutschen Toyota für den umweltfreundlichsten Autohersteller. [10]

Modellgeschichte

Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Kleinstwagen

seit Juli 2005 Toyota Aygo Baugleich mit Citroën C1 bzw. Peugeot 107
ab 2009 Toyota iQ Als Konkurrenz zum Smart Fortwo

Kleinwagen

1973-1999 Toyota Starlet durch Yaris/Vitz ersetzt
seit 1999 Toyota Yaris In Japan als Toyota Vitz verkauft; Stufenheckversion als Toyota Belta
1999-2005 Toyota Yaris Verso Minivan auf Basis des Yaris/Vitz.

Kompaktklasse

1967-2007 Toyota Corolla Als Schrägheck 2007 durch den Auris abgelöst. In Japan als Stufenheck Corolla Axis, Kombi Corolla Fielder und Kompaktvan Corolla Spacio weiter erhältlich.
seit 2007 Toyota Auris Nachfolger des Corolla; Parallel zum Auris wird in Japan eine bessere Version als Toyota Blade angeboten
seit 2002 Toyota Corolla Verso Ende der 90er nur für Japan als Corolla Spacio. Seit April 2004 Nachfolger aus türkischem Toyota-Werk
seit 1997 Toyota Prius seit 2004 Prius 2

Mittelklasse

1970-1998 Toyota Carina Diente auch als Basis für das Coupé Celica. 1998 durch Avensis ersetzt.
seit 1998 Toyota Avensis Nachfolger des Carina, seit 2003 in zweiter Auflage und seit Juni 2006 optische Überarbeitung.
seit 2001 Toyota Avensis Verso 2004 optische Neugestaltung. Verkauf in Deutschland 2005 eingestellt. Somit nur noch im Ausland bestellbar. Alternativ (wie der Vorgänger Picnic) Toyota Ipsum genannt.

Obere Mittelklasse

1982-2006 Toyota Camry 2007 Toyota Camry 2 wird in den USA eingeführt. In Deutschland bereits 2004 eingestellt.

Coupés

1996-1999 Toyota Paseo Bild:Paseo simple.jpg
1971-2005 Toyota Celica in den USA durch Scion tC ersetzt

Sportwagen & Roadster

1967-1970 Toyota 2000 GT in geringer Stückzahl verkaufter Sportwagen.
1984-2005 Toyota MR2 Anfangs ein Coupé, auch mit herausnehmbaren Dachteilen (Targa), und ab 1999 ein Roadster mit Stoffdach. In Japan (ebenfalls ab ´99) als Toyota MR-S verkauft.
1986-2001 Toyota Supra Zuerst ein Celica-Pendant (1978-1986), danach als eigenständiges Modell weitergebaut worden.

Geländewagen, SUVs und Pickups

seit 1984 Toyota 4-Runner hauptsächlich in den USA verkauft.
seit 1950 Toyota Land Cruiser Geländewagen; auch als Toyota Prado in manchen Märkten vertrieben; in Brasilien als Toyota Bandeirante
seit 1935 Toyota Hilux 1935-1981 Toyota G1. Seit 1981 unter dem Namen Hilux
seit 1994 Toyota RAV4 Begründer der Softroader bzw. SUV, besser bekannt als "Funcruiser"

Vans

1996-2001 Toyota Picnic Alternativ Toyota Ipsum genannt. Nachfolger ist der Toyota Avensis Verso.
seit 1990 Toyota Previa In Japan als Toyota Estima verkauft.

Transporter und Lieferwagen

seit 1967 Toyota Hiace
1972-1996 Toyota LiteAce
seit 1959 Toyota Dyna In Japan als Toyoace vermarktet, seit 2000 auch baugleich mit Hino Dutro

Nicht in Mitteleuropa verkaufte Modelle

seit 2001 Toyota Allion Nur in Japan angebotene Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse, Nachfolger des Toyota Carina; eckige Schwester des Toyota Premio
seit 2002 Toyota Alphard nur in Japan
1998-2006 Toyota Altezza In Europa und den USA als Lexus IS. Inzwischen wird die Marke Lexus auch in Japan verwendet.
1993-2005 Toyota Aristo Der Lexus GS wurde in Japan als Toyota Aristo verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet.
seit 2006 Toyota Aurion In Australien angebotene Limousine auf Basis des Toyota Camry
seit 1995 Toyota Avalon nur USA/Asien. Modellwechsel 2000 und 2005
seit 2000 Toyota bB nur in Japan; erste Generation in den USA als Scion xB angeboten, in Deutschland baugleich mit Daihatsu Materia
seit 2001 Toyota Brevis nur in Japan; mit geringen Unterschieden auch als Toyota Progres angeboten
seit 1992 Toyota Caldina Vertrieb nur in Japan
1998-2006 Toyota Celsior Der Lexus LS wurde in Japan als Toyota Celsior verkauft. Inzwischen wurde die Marke Lexus auch dort eingeführt.
seit 1967 Toyota Century Oberklassen-Limousine; Vertrieb in Japan und einigen asiatischen Ländern
1995- Toyota Comfort Konkurrenzmodell zum Nissan Crew, nur Japan
Toyota Corona in Europa als Carina E/Avensis verkauft
1973-1992 Toyota Cressida Nur in Japan. Auch als Toyota Mark II, Toyota Chaser und Toyota Cresta mit geringen Modifikationen vertrieben
1953 bis heute Toyota Crown Breite Modellreihe, aktuell in Japan als Crown Athlete Series, Crown Estate, Crown Sedan, Crown Majesta, Crown Royal Series und Crown Comfort erhältlich
1991-1999 Toyota Cynos kein Vertrieb in Deutschland. Nahezu baugleich mit Paseo
1998-2004 Toyota Duet Kein Vertrieb in Deutschland. Baugleich mit Daihatsu Sirion
2000-2005 Toyota Echo Stufenheckvariante des Yaris / Vitz, Verkauf ausschließlich in Nordamerika, baugleich mit dem Toyota Platz
2006– Toyota FJ Cruiser Schwerer Geländewagen im Retro-Stil, hauptsächlich für Japan und Nordamerika
ab 1997 Toyota Harrier Der Lexus RX wurde in Japan und Singapur als Toyota Harrier verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet, trotzdem gibt es noch den Toyota Harrier.
seit 2001 Toyota Highlander kein Vertrieb in Deutschland. Nur in Australien, Japan und den USA.
seit 2004 Toyota Isis Nur in Japan angebotener Van
2002-2007 Toyota Ist Nur in Japan; in den USA als Scion xA verkauft
1997-2004 Toyota Kijang Nur Asien und Südafrika. AUV (Asian Utility Vehicle), erhältlich als Pick-up und Minibus. Ursprünglich ein Nachbau des Toyota Hilux, wurde von Toyota Indonesien gebaut. Zwischen 1998 und 2004 auch als Toyota Tamaraw auf den Philippinen verkauft. Varianten des Minibus sind FX (Hecktüren) und Revo (Heckklappe).
1991-1993 Toyota Lexcen Nur in Australien erhältlich; es handelte sich um einen zeitgenössischen Holden Commodore mit Toyota-Emblemen. (Abb. ähnlich)
seit 2004 Toyota Mark X nur in Japan. In China als Toyota Reiz
seit 2002 Toyota Matrix Kooperation mit Pontiac (Pontiac Vibe) für Nordamerika, kein Vertrieb in Deutschland
1995-2002 Toyota Mega Cruiser Geländewagen, nur in Japan
ab 2001 Toyota Noah Van, nur in Japan; auch Toyota Voxy genannt
ab 2005 Toyota Passo Umbenannter Daihatsu Sirion, in Deutschland auch als Subaru Justy erhältlich
ab 2004 Toyota Porte Minivan; nur in Japan
ab 2005 Toyota Ractis Minivan (Nachfolger des auch in Europa verkauften Yaris Verso); nur in Japan
ab 1997 Toyota Raum Kompaktvan; nur in Japan
ab 2005 Toyota Rush Nur in Japan; Umbenannter Daihatsu Terios
frühe 1990er Toyota Sera nur Rechtslenkermodell
ab 2003 Toyota Sienta Minivan
1983-2005 Toyota Soarer Der Lexus SC wurde in Japan als Toyota Soarer verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet.
seit 1998 Toyota Solara Coupéversion des Camry, nur USA
1983-1987 Toyota Sprinter Trueno Ähnlich Toyota Corolla
ab 2002 Toyota Succeed Van; nur Japan; als Lieferwagen als Toyota Probox vertrieben
Toyota Tacoma
1978-1999 Toyota Tercel
seit 1998 Toyota Tundra
seit 2003 Toyota Vios Nur in Südostasien und China verkaufte Kompaktlimousine
1982-2003 Toyota Vista Nur in Japan; Bis 1998 Version des Toyota Camry; Basis für den ersten Lexus ES 250 (1989-2001)
2002-2004 Toyota Voltz Japan-Version des Pontiac Vibe
1991-2006 Toyota Windom In Japan auf Basis des Toyota Camry angebotenes Modell, das nun auch dort durch den Lexus ES abgelöst ist.
ab 2003 Toyota Wish In Asien vertriebener siebensitziger Van.

Produktionsstandorte und Vertrieb

Toyota produziert gegenwärtig in 63 Werken, davon befinden sich 12 in Japan, 51 in 26 anderen Ländern. Unter anderem in:

produziert seit April 2000 Klimaanlagen für Mercedes, Volkswagen, Audi, BMW und Toyota.

Vertrieben werden die Autos in mehr als 160 Ländern weltweit.

Weitere zu Toyota gehörende Automarken und spezielle Technologien

Zum Mutterkonzern Toyota gehören noch die automobile Premium-Marke Lexus, die Kleinwagenhersteller Daihatsu sowie Scion (speziell für den nordamerikanischen Markt der unter 25-jährigen) und der LKW- und Bushersteller Hino Motors. Toyota ist der Vertreiber der D-CAT-Technologie und ist Marktführer in der Hybridfahrzeugtechnologie. Der Automobilindustriezulieferer Denso ist ebenfalls eine 100-prozentige Toyota-Tochter. Seit Oktober 2005 ist Toyota mit einem Anteil von 8,7 Prozent Hauptaktionär beim Subaru-Mutterunternehmen Fuji Heavy Industries.

Zur Toyota-Gruppe gehörende Unternehmen (Auswahl)

Motorsport

Schon seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota große Motorsport-Erfolge in der Formel 3, sowie im Rallyesport. Verantwortlich dafür war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.

Ende der 1990er entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Panasonic Toyota Racing gegründet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitet. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung.

Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der Nascar-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der sich an den Toyota Camry anlehnt.

Studien

Sponsoring

Toyota ist Sponsor des Weltfußballverbandes FIFA. Der ehemalige Weltpokal und die Fußball-Klub-Weltmeisterschaft sind seit 2005 nach dem Unternehmen benannt. Seit 2002 ist das Unternehmen auch Sponsor des Eishockeyvereins KEC „Kölner Haie“. Toyota führt im Jahr 2006 bereits zum zehnten Mal den Snowboardwettbewerb „Toyota Big Air“ durch. Toyota hat auch die Basketballweltmeisterschaft 2006 gesponsert. Weiterhin ist Toyota langjähriger Sponsor des spanischen Fußballklubs FC Valencia. Seit 2007 ist Toyota der Sponsor der Handball Bundesliga.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Unternehmensdaten
  2. autosieger.de
  3. spiegel.de Kopf-an-Kopf-Rennen: Toyota erklärt sich zum weltgrößten Autoproduzenten
  4. http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:General%20Motors%20Autos%20Toyota/309200.html
  5. spiegel.de Kopf-an-Kopf-Rennen: Toyota erklärt sich zum weltgrößten Autoproduzenten
  6. [1] auto-motor-und-sport.de: Absatzkönig: GM hauchdünn vorn
  7. Der Spiegel: „Top 100- Die teuersten Marken der Welt“ - ase - 21. April 2008
  8. http://www.toyota.de/about/index.aspx Toyota.de Jahresbericht]
  9. US-Automarkt – Toyota überholt Ford sudedeutsche.de 4.1.2008
  10. Financial Times Deutschland: "Deutsche halten Toyota für umweltfreundlichste Automarke"
 Commons: Toyota – Bilder, Videos und Audiodateien