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Altfranken

Altfranken
Landeshauptstadt Dresden
Koordinaten: 51° 2′ N, 13° 39′ OKoordinaten: 51° 2′ 0″ N, 13° 38′ 45″ O
Höhe: 275 m ü. NN
Fläche: 1,28 km²
Einwohner: 388 (31. Dez. 1996)
Eingemeindung: 1. Jan. 1997
Postleitzahl: 01156
Vorwahl: 0351

Altfranken ist eine Ortschaft der Stadt Dresden in Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Ortschaft Altfranken liegt im Westen Dresdens zwischen Gompitz und der Freitaler Ortschaft Pesterwitz. Gemeinsam mit Gompitz bildet sie den statistischen Stadtteil Altfranken/Gompitz. Altfranken gehört zum Ortsamtsbereich Cotta.

Geschichte

Altfranken wurde vermutlich von fränkischen Siedlern gegründet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Altfranken als Aldin Vrankin erstmals in einer Urkunde von 1311 als Besitz des Domstifts Meißen. Der Namensteil Alt kommt von Aldier oder auch Aldionen, wie Leibeigene bei den Langobarden genannt wurden. [1]

Seit 1655 gehörte das Dorf dann zum Amt Dresden. Am 1. Januar 1997 wurde das zuvor selbständige Altfranken schließlich als erster Ort des Umlandes von Dresden als Stadtteil eingemeindet.

Im Schloss Altfranken wohnten im 19. Jahrhundert die Grafen von Luckner. Der als Seeteufel berühmt gewordene Felix Graf von Luckner wurde hier geboren.

Wirtschaft

Hauptsächlich ernährte der Obstanbau und die Schafzucht die Bewohner des Dorfes im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Heute ist in Altfranken ein Möbelhaus, ein Autohaus und ein Hotel ansässig. Ansonsten ist die wirtschaftliche Bedeutung Altfrankens heute gering. Die Einwohner arbeiten größtenteils in Dresden und Freital.

Verkehr

Altfranken ist gekennzeichnet durch zwei wichtige Verkehrswege: der B 173 und der A 17. Die A 17 führt direkt durch Altfranken, was allerdings durch den Altfrankener Tunnel etwas abgemildert wird. Durch den Bau des Tunnels wurde eine weit sichtbare Schneise in den Luckner-Park gelegt, welche inzwischen wieder mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt wurde.

Regelmäßige Busverbindungen bestehen mit der DVB-Linie 90 in das Stadtzentrum von Dresden.

Einzelnachweise

  1. Leibeigenschaft(Aldionen). Artikel in: Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888–1890, Bd. 10, S. 644 f.