Wopfinger Baustoffindustrie
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Wopfinger Baustoffindustrie

Wopfinger Baustoffindustrie
Unternehmensform GmbH
Gründung 1911
Unternehmenssitz Wopfing
Unternehmensleitung

Mag. Georg Bursik
(Geschäftsführer)
DI Manfred Tisch

Mitarbeiter ca. 400 (2006)
Umsatz ca. 130 Mio. € (2006)
Branche Chemische Industrie
Produkte

Chemische Spezialbaustoffe

Website www.wopfinger.at

Die Wopfinger Baustoffindustrie ist ein Tochterunternehmen der Schmid Industrie Holding und österreichisches Familienunternehmen. Es wird bereits in der dritten Generation geführt und hat seinen Sitz im niederösterreichischen Wopfing.

Unter dem Markennamen Baumit produziert es mit etwa 400 Mitarbeitern Zement, Kalk, Trocken- und Fassadenputze sowie Estriche. Hiermit erwirtschaftete es im Jahre 2006 einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Unternehmen produziert seit 1911 im Piestingtal Kalk und ist heute der größte private Kalkproduzent in Österreich. Bereits seit 1960 wird im Steinbruch Waldegg Kalkstein abgebaut. Hier werden pro Jahr etwa 1,4 Millionen Tonnen des Baustoffes gewonnen. Seit den 1970er Jahren gehört das Unternehmen zu den größten Putzherstellern in Europa. Nachdem 1980 auch ein Zementwerk errichtet wurde, produziert man auch einen großen Teil des in Österreich benötigten Bedarfs. Das Unternehmen transportiert einen Großteil seiner Roh- und Fertigprodukte über die Gutensteinerbahn und ist damit ein Großkunde an dieser Bahnlinie.

Maerzofen

In den 1950er Jahren wurde durch das Unternehmen der Maerzofen entwickelt, welcher die Verbrennungsgase aus der Produktion von Kalk für die Brennvorgang des Kalksteins nutzt und dadurch den Wirkungsgrad der Öfen um 15% erhöhte, was zur Einsparung von Erdgas beitrug.

Slagstar

Die Wopfinger Baustoffindustrie entwickelte in jahrzehntelanger Forschungsarbeit „Slagstar“ - ein neues Bindemittel zur Betonherstellung, das anstelle von herkömmlichem Zement verwendet werden kann. „Slagstar“ besteht aus Hüttensand, Sulfatträgern und Spezialzusätzen zur Aktivierung des Bindemittels. Das völlig neuartige Hüttensandbindemittel wird ohne Brennprozess produziert und sorgt so für eine CO2-Einsparung bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Zementen und setzt damit einen Meilenstein vor allem im Sinne des Kyoto-Abkommens. Vorteile des Hüttensand-Bindemittels sind:

Das Hüttensandbindemittel Slagstar hat Zulassungen nach EN 197-1 als Europäische Technische Zulassung (ETA) und ÖNORM B 3327-1