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Gilles de Robien

Gilles de Robien (* 10. April 1941 in Cocquerel (Somme)) ist ein französischer Politiker.

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften übt er seit 1965 den Beruf eines Generalvertreters für Versicherungen in Amiens aus.

Wahlmandate

Seit 1986 ist Gilles de Robien Abgeordneter für den 2. Wahlbezirk der Somme. Daneben ist er Mitglied der Finanzkommission und der Forschungskommission über die Ursachen, Konsequenzen und Vorbeugung von Flutkatastrophen der Nationalversammlung. Von 1993 bis 1998 besetzte er außerdem die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden der Nationalversammlung und seit 1989 die des Bürgermeisters von Amiens (Somme), des Vorsitzenden der Großgemeinde von Amiens mit ihren Außenbezirken und Mitglied des Regionalrates der Picardie 1992. Ihm ist hauptsächlich das Gesetz zur Einteilung und Reduzierung der Arbeitszeit vom 11. Juni 1996, bekannt als „loi de Robien“, zu verdanken.

Politische Ämter

1990 wird Gilles de Robien ins Exekutivbüro und den Vorstand der Republikanischen Partei UDF aufgenommen. Parallel dazu sitzt er ab 1991 im Nationalrat und Politbüro der Partei. Seit November 1998 ist er Mitglied im Politbüro und stellvertretender Vorsitzender des UDF. Von 1995 bis 1997 amtiert er als Fraktionsvorsitzender der Vertreter des UDF in der Nationalversammlung. Von Mai 2002 bis Mai 2005 untersteht ihm das Ministerium für Ausrüstung, Transport, Wohnung, Tourismus und Meeresnutzung der Kabinette von Raffarin. Am 3. Juni 2005 ernennt ihn Dominique de Villepin innerhalb seiner neuen Regierung zum Minister für Bildung und Forschung.

Personendaten
Robien, Gilles de
französischer Politiker
10. April 1941
Cocquerel (Somme)