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Werl

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Werl (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 33′ N, 7° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Soest
Höhe: 73 – 228 m ü. NN
Fläche: 76,24 km²
Einwohner: 32.109 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 421 Einwohner je km²
Postleitzahl: 59457
Vorwahl: 02922
Kfz-Kennzeichen: SO
Gemeindeschlüssel: 05 9 74 052
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Hedwig-Dransfeld-Str. 23
59457 Werl
Webpräsenz:
www.werl.de
Bürgermeister: Michael Grossmann (CDU)

Werl ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Soest im Regierungsbezirk Arnsberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Sie liegt in verkehrsgünstiger Lage zwischen Sauerland, Münsterland, Ruhrgebiet und Hellweg in der fruchtbaren Bördelandschaft der Werl-Unnaer Börde. Werl zählt heute 32.198 Einwohner (31. Dezember 2005) auf einer Fläche von 76,24 km². Die höchste Erhebung im Stadtgebiet befindet sich mit 228,4 m ü. NN im südlich gelegenen Stadtwald. Die tiefste Stelle befindet sich mit 73,1 m ü. NN im nördlichen Stadtgebiet auf dem Hof Flerke. Die Stadt Werl liegt am südlichen Rand der Westfälischen Bucht. Daher ist das Geländeprofil im überwiegenden Stadtgebiet eher flach. Im südlichen Bereich steigt das Gelände dann stark an. Hier erstreckt sich der Haarstrang, der die Tiefebene vom bergigen Sauerland abtrennt. Im Süden erstreckt sich über den Haarstrang der Werler Stadtwald. Dieser ist auch gleichzeitig die einzige dicht mit Bäumen bewachsene Fläche. Die Gestaltung der Tiefebene ist eher von Ackerbau bestimmt.

Der komplette Umfang des Stadtgebietes beträgt 47,5 km. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 9,5 km und die West-Ost-Ausdehnung beträgt 12 km. Die alte Hansestadt beherbergt seit 1661 eine Marienstatue (wohl gotländischen Ursprungs), die heute in der Wallfahrtsbasilika von Franziskanern betreut wird. Dank der Marienwallfahrt ist die Stadt Werl der drittgrößte Wallfahrtsort Deutschlands.

Werl als Mittelzentrum

Während die Umgebung eher ländlich geprägt ist, gibt es hier vor allem Industrie-, Handels- und Dienstleistungsgewerbe. Als Mittelzentrum der Region stellt Werl somit einerseits Arbeitsplätze zur Verfügung, andererseits gibt es auch u. a. ein umfangreiches schulisches Angebot, Weiterbildungsmöglichkeiten in der Volkshochschule, ein Freizeitbad, eine Stadtbücherei, eine Malschule, eine Musikschule, ein stadtgeschichtliches Museum, ein überregional bedeutendes völkerkundliches Museum und eine historische Altstadt.

Nachbargemeinden

Die Stadt Werl liegt im Westen des Kreises Soest und bildet mit ihrem Stadtteil Holtum die westliche Kreisgrenze zum Kreis Unna mit seiner Kreisstadt Unna (Stadtteil Hemmerde). Im Norden grenzt die Stadt mit den Stadtteilen Hilbeck und Sönnern an die kreisfreie Stadt Hamm und deren Stadtbezirk Rhynern. Sönnern und Niederbergstraße haben auch eine gemeinsame Grenze mit dem Ortsteilen Scheidingen und Flerke der Gemeinde Welver. Im Osten bildet Mawicke die Stadtgrenze zur Kreisstadt Soest mit deren Stadtteil Ostönnen. Der südwestliche Nachbar Werls ist die Gemeinde Wickede (Ruhr) (Ortsteil Schlückingen), getrennt durch den Werler Stadtwald, und im Südosten ist die Gemeinde Ense (Ortsteil Vierhausen) der Nachbar. Die südliche Stadtgrenze entspricht etwa dem Verlauf des Haarstrangs.

Stadtgliederung

Insgesamt = 32.926 Einwohner Stand: laut Fortschreibung der Stadt Werl per 5. Januar 2005.

Geschichte

Erste Siedlungsspuren datieren bereits auf eine Zeit um etwa 3000 v. Chr. Die schon in der Vorgeschichte vorhandene verkehrliche Bedeutung (hier kreuzten sich mit dem Hellweg und der Nord-Süd-Straße zwei bedeutende europäische Handelswege), große Eichenwälder, reichliche Vorkommen von Wasser und nicht zuletzt salzhaltige Quellen begünstigten die Entwicklung des Siedlungsplatzes. Noch heute sind Grabhügel aus der Bronzezeit Zeugen dieser frühen Besiedlung. Man findet diese im Gebiet des Werler Stadtwaldes. Beim Bau von Militäranlagen hat man bei Notgrabungen einige dieser Hügel abgetragen, die Fundstücke inventarisiert und einen der Hügel beispielhaft schichtweise kartiert.

Die Stadt liegt auf einem Vorsprung des Haarstranges nach Norden, was sie zu einem idealen Standort für eine Burg machte. Die Grafen von Werl zogen um 900 von Meschede in die Werler Burg, später weiter nach Arnsberg. Ihr Einfluss reichte bis in die Familien der Deutschen Kaiser. Enge verwandtschaftliche Bindungen gab es zum salischen Kaiserhaus.

Im Jahre 1024 wurde Werl erstmals mit dem Ortsnamen Werla erwähnt. Die älteste in Werl geprägte Münze, ca. 1092, zeigt den Grafen Konrad von Werl-Arnsberg. Zwischen 1218 und 1225 erhielt Werl vom Erzbischof Engelbert I. von Köln die Stadtrechte verliehen. In einer Urkunde aus dem Jahr 1272 ist davon die Rede, dass es sich um das Rüthener Stadtrecht handelte.

In den Wirren des Mittelalters geriet Werl immer wieder zwischen die Fronten der unterschiedlichen Landesherren; daher wurde die Stadt häufiger zerstört, von ihren Bürgern aber auch unermüdlich aufgebaut. So nahmen die Truppen des Grafen Eberhard I. von der Mark die Stadt Werl nach der Schlacht von Worringen 1288 ein und zerstörten sie. Die Stadt wurde nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut, der der heutigen historischen Altstadt entspricht. Zahlreiche Zerstörungen durch Überfälle und Feuersbrünste bedingten eine andauernde Erneuerung des Stadtbildes. Nur wenige Gebäude, u. a. die heutige Propsteikirche St. Walburga, das Haus Rykenberg (heute Städtisches Museum) und eine wenige weitere Steinbauten blieben weitestgehend verschont.

Im Jahre 1661 wurde den Kapuzinern das Gnadenbild, eine Marienstatue aus dem 12. Jahrhundert, übergeben. Die Kapuziner, 1645 nach Werl gekommen, begannen umgehend mit der Organisation der Wallfahrt zu diesem bereits über Jahrhunderte in der Soester Wiesenkirche verehrten Gnadenbild. Unzählige Pilger haben seit dieser Zeit das Bild der Muttergottes in der Wallfahrtsbasilika besucht.

Die Stadt war wirtschaftlich sehr stark durch die Salzgewinnung geprägt. Daneben entwickelten sich die üblichen Handwerksbetriebe, und Ackerbürger bestellten ihre Äcker vor den Stadtmauern, während sie in deren Schutz lebten. Im 19. Jahrhundert begann für Werl eine Entwicklung, die einen steilen Aufschwung markierte. Erste industrielle Betriebe und der Anschluss ans Bahnnetz brachten Leben in die ehemalige Ackerbürger- und Bauernstadt. Eine bedeutende Industriegründung der damaligen Zeit war die Hefefabrik Wulf, die aus einem Brennereibetrieb entstand. Sie war bis ins frühe 20. Jahrhundert bedeutendste Industrieansiedlung der Stadt. Die Hefefabrik wurde im Jahre 1909 in die „F. Wulf A.G“ umgewandelt. Auf dem Weg durch die Stadt auf der B 1 war das Gebäude bis 1973 bildprägend. Die Anlagen galten zeitweilig als höchstes Ziegelgebäude Europas.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt mehrmals in Mitleidenschaft gezogen. So starben am 19. April 1945 132 Menschen, als amerikanische Bomber die Stadt angriffen, um den Militärflugplatz auszuschalten. Dennoch kam die Stadt recht glimpflich davon, da die meisten Bomben auf dem Flughafengelände oder auf freiem Feld einschlugen. Am 8. April 1945 wurde die Stadt von Truppen der 8. US-Panzerdivision eingenommen. Zwar gab es keine Kämpfe - die wenigen Soldaten kapitulierten und der Werler Volkssturm warf seine Waffen in den Löschteich - aber durch Artilleriebeschuss starben 30 Menschen. Nach Ende des Krieges wurde die Stadt von britischen Besatzungstruppen übernommen.

Während des Kalten Krieges war die Stadt auch Garnison des 18. belgischen Logistikbataillons (Batailjon Logistiek) und der 4. belgischen Instandsetzungskompanie (Compagnie Materieel).

Hexenprozesse

In der Zeit der Hexenverfolgungen um 1630 leitete Hexenkommissar Heinrich Schultheiß die Hexenprozesse in Werl.

Es gibt eine, leider nicht vollständige, Liste von Hexenverbrennungen von 20 Opfern der Hexenprozesse, die zum Gedenken und als Ermahnung erhalten wird.

Religionen

In Werl ist eine Vielzahl von Religionen und Konfessionen vertreten. Die u.g. Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und nennt die größten vertretenen Gruppen bzw. jene, die einen Gottesdienstraum in Werl haben oder hatten.

Christliche Gemeinden

Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist christlichen Glaubens, katholisch und evangelisch. Hier gibt es aber auch weitere Gruppierungen, eine Neuapostolische Gemeinde und ehemals eine Freie evangelische Gemeinde. Alle Konfessionen haben oder hatten jeweils Kirchen oder Gebetsräume in Werl. Christliche Kirchen in Werl:

Islamische Gemeinde

Nach den christlichen Konfessionen sind die Muslime mit ca. 1.000 Mitgliedern in Werl vertreten. Der „Verein zur Pflege islamischer Kultur e.V.“ hat in Werl eine Moschee mit Minarett gebaut.

Jüdische Gemeinde

Bis zur Reichspogromnacht am 9. November 1938 gab es in Werl eine Synagoge. Das Gebetshaus wurde von der jüdischen Gemeinde gebaut, die am Morgen nach der Pogromnacht (am 10. November) hilflos mit ansehen musste, wie in Werl wohnende Nationalsozialisten und SS-Leute die Synagoge in Brand steckten und jüdische Geschäfte und Häuser plünderten. Die Feuerwehr bekam den Befehl, sich zurückzuhalten, denn es sei ein gemeldeter und organisierter Brand (Mündliche Auskunft Joseph Peters, Werl, 22. Juli 1987). Die Verfolgung der Mitbürger jüdischen Glaubens setzte aber schon früher ein mit planmäßigen Boykotten jüdischer Geschäfte und Kennzeichnung der Juden und den Rassegesetzen (Nürnberger Gesetze) im Jahre 1935. Eine scheußliche Form der Diskriminierung erfand man in Werl: Es wurde eine Schandsäule errichtet, die jüdische Wohnungen/Häuser und jüdische Geschäfte nannte und aufforderte, die jüdischen Geschäfte in Werl zu meiden. Auf einer dritten Seite wurden die jüdischen Bürger in Werl mit einer Karikatur verhöhnt und mit folgendem Text aufgefordert, Werl zu verlassen: „Juden! 24 gastfreie Staaten warten auf Euch und freien sich auf Euer kommen. Macht Euch auf die Socken!“. Auf der vierten Seite wurde das Hitler-Zitat veröffentlicht: „Was nicht Rasse ist auf dieser Welt ist Spreu!“ Nach Ende des Zweiten Weltkriegs gingen Bilder dieser Säule durch die Weltpresse, die Werler Rassenwahn verdeutlichten. Es gab aber auch in Werl eine Zahl von Bürgern, die nicht nur zuschaute, und gerade im katholischen Teil der Bevölkerung gab es offenen und auch heimlichen Widerstand, der sich insbesondere an der Wallfahrtskirche und im angeschlossenen Franziskanerkloster verbreitete. Infolge der Judenverfolgung flohen etliche Gemeindemitglieder aus Werl oder wurden in verschiedene Konzentrationslager deportiert und dort getötet. Nach dem Krieg ist nur noch eine geringe Zahl der Einwohner Werls jüdischen Glaubens, und die Synagoge wurde nicht wieder aufgebaut. Anstelle der Synagoge steht heute ein Ärztehaus, und der Platz davor ist mit einem Gedenkstein gekennzeichnet und heißt offiziell Synagogenplatz. Die Kultgegenstände aus der Werler Synagoge konnten gerettet werden und befinden sich mittlerweile in der Synagoge in Dortmund.

Politik

Rat der Stadt Werl

nach der Kommunalwahl am 26. September 2004

Partei / Gruppierung Sitze (zu 1999)
CDU 23 Sitze (+1)
SPD 8 Sitze (-3)
BG 5 Sitze (+1)
Grüne 3 Sitze (+1)
FDP (ohne Fraktionsstatus) 1 Sitz (0)

Bei der Kommunalwahl am 26. September 2004 hat die FDP zwei Sitze im Stadtrat gewonnen. Ein FDP-Ratsmitglied hat später die Fraktion verlassen und ist zur CDU gewechselt.

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975

In der Liste[2] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:

Jahr CDU SPD Z FDP Grüne BG
1975 59,5 30,6 5,3 4,6
1979 60,4 31,9 4,5 3,0
1984 57,2 27,6 4,1 11,0
1989 45,6 28,8 5,0 9,6 11,0
1994 47,3 31,4 3,7 8,4 9,3
1999 55,2 28,0 4,0 9,9
2004 54,1 20,7 5,4 6,8 12,5

Bürgermeister

Stadtdirektoren

Bei der Kommunalwahl im Jahre 1999 wurde in NRW die städtische Doppelspitze abgeschafft. Der hauptamtliche Bürgermeister ist seitdem Stadtrepräsentant und Chef der Verwaltung.

Wappen

Das Wappen zeigt den kurkölnischen Schild (schwarzes Kreuz auf silber/weißen Hintergrund), belegt mit einem silber/weißen Petrus-Schlüssel, da Petrus der Stadtpatron ist. Der älteste Nachweis dieses Wappens stammt aus dem Jahre 1503 (Stadtarchiv Werl, Dep. Erbsälzerarchiv, Urkunde Sa, 72).

Städtepartnerschaften

Werl pflegt seit dem 6. Oktober 1973 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Halle in Belgien.

Wirtschaft und Infrastruktur

Aufgrund der sehr guten Verkehrs-Infrastruktur und der Umwandlung des ehemaligen Militärgeländes in Gewerbegebiete (KonWerl 2010), haben sich in den letzten Jahren viele Mittelständler und Logistikfirmen in Werl neu angesiedelt oder sind aus dem Umland nach Werl gezogen.

Die bedeutendste Neuansiedlung ist dabei sicherlich das Distributionszentrum des Autoteilehändlers A.T.U. Aus den Zentren Weiden und Werl werden bundesweit alle Filialen beliefert. Zusätzlich wird von Werl aus der gesamte Internet-Handel von A.T.U abgewickelt und von hier aus versandt. Das Unternehmen mit der größten Bedeutung für den Werler Arbeitsmarkt sind die „Standard-Metallwerke Werl“ mit 520 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 84,2 Mio. EUR. In direkter Nachbarschaft zu A.T.U hat sich im ehemaligen Lager von Famila der Autoteile-Großhändler „europart“ niedergelassen, der von Werl aus Autowerkstätten und -teilehändler in der gesamten Bundesrepublik Deutschland beliefert.

Ein Unternehmen mit Weltruf ist die Firma Heinz Kettler GmbH & Co. KG. Der Konzern mit weltweiten Filialbetrieben hat seinen Unternehmensschwerpunkt in Deutschland. Von insgesamt 3000 Mitarbeitern ist ein großer Teil in Werl beschäftigt. In Werl werden die Werke Mersch, Sönnern I, Sönnern II und WKW unterhalten. Im Werk Mersch finden sich neben einem großen Lager auch eine Näherei und die Entwicklungsabteilung des Unternehmens. Die Verwaltung des Konzerns und ein weiterer Produktionsstandort befinden sich in der Werler Nachbargemeinde Ense.

Die Discounter-Firma Aldi-Nord ist mit einer ihrer Regionalniederlassungen ansässig, zuzüglich eines großflächigen Zentrallagers.

Weit bekannt ist die seit 1889 existierende Orgelbaufirma „Gebr. Stockmann“.

Die Firma Josef Mawick Kunststoff-Spritzgusswerk GmbH & Co. KG beschäftigt in Werl-Sönnern 230 Mitarbeiter und fertigt für Unternehmen aus der ganzen Welt Spritzgussteile aus Kunststoff und die dazugehörigen Werkzeuge.

Die Bootswerft Andreas Sprenger fertigt hier, mitten im Binnenland Segelboote und Segelyachten für den privaten Gebrauch.

Im Gewerbegebiet Prozessionsweg in Werl Büderich findet man die Firma Wilhelm Reffelmann & Co. KG, die Möbel aus Metall herstellt.

Im gleichen Gewerbegebiet findet man das Möbelhaus Turflon, welches zu den fünfzehn großen Möbelhäusern in Deutschland gehört und ebenfalls eine große Zahl an Mitarbeitern beschäftigt.

Die Firma Staverma liefert feuerfeste Formen aus Keramik für die Eisen- und Stahlindustrie.

Die Sparkasse Werl hat ihren Hauptsitz in Werl und unterhält darüber hinaus eine Geschäftsstelle im Werler Stadtteil Büderich sowie weitere Geschäftsstellen in Ense und Wickede (Ruhr). Sie ist eine Zweckverbandssparkasse der Stadt Werl und der Gemeinden Wickede(Ruhr) und Ense. Die Volksbank Hellweg hat eine Niederlassung in Werl und eine Geschäftsstelle in Westönnen. Ebenfalls eine Filiale in Werl hat die Deutsche Bank.

Verkehr

Fernstraßen

Die Stadt liegt an den beiden Ost-West-Autobahnen A44 (Aachen-Düsseldorf-Dortmund-Kassel) und A2 (Oberhausen-Hannover-Magdeburg-Berlin) ; die A445 (Werl-Wickede(Ruhr)-Arnsberg) verbindet Werl mit dem Sauerland und kreuzt sich im Kreuz Werl mit der BAB 44. Es gibt auf Werler Stadtgebiet vier Autobahnabfahrten: AS Werl-Nord, AS Werl-Zentrum, AS Wickede(alle BAB 445) sowie AS Werl-Süd(BAB 44).

Außerdem verläuft die Bundesstraße 1, der historische Hellweg, durch die Stadt. Eine weitere Verbindung besteht mit der Bundesstraße 63 nach Hamm und Menden und der Bundesstraße 516 quer durchs Sauerland am Möhnesee vorbei nach Brilon.

Schienenverkehr

Die Bahnhof Werl und der Haltepunkt Werl-Westönnen liegen an der von den Zügen der RegionalBahn 59 befahrenen Bahnstrecke Dortmund–Unna–Werl–Soest. Werl liegt im Verkehrsgebiet der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe, die u. a. diesen Streckenverlauf ab Dezember 2008 an den Betreiber Eurobahn und nicht mehr an die DB Regio NRW verpachtet.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

Kliniken

Schulen

Grundschulen

Hauptschulen

Realschulen

Gymnasien

Förderschulen

sonstige Bildungseinrichtungen

Sportangebot

Sehenswertes und Kultur

Museen

Bauwerke

Kirchen

sonstige Bauwerke

Plätze und Parks

Kultur

Veranstaltungen und Feste

Kulinarische Spezialitäten

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Es sei noch erwähnt, dass zur Zeit des Dritten Reiches Paul v. Hindenburg, Adolf Hitler, Franz v. Papen und Viktor Lutze das Ehrenbürgerrecht bekamen. 1945 wurde allen vier das Ehrenbürgerrecht wieder aberkannt, wobei dies allerdings nur noch für Franz v. Papen von Wirkung war. Das Ehrenbürgerrecht Hitlers, Hindenburgs und Lutzes war mit dem Tod dieser Personen bereits erloschen; dennoch gab es eine Verfügung des Regierungspräsidenten in Arnsberg, dass die Rechte aberkannt werden und die Straßennamen geändert werden müssen.

Söhne und Töchter der Stadt

Sonstige Persönlichkeiten


Medien

Tageszeitungen

Rundfunk

Neben den fünf WDR-Sparten-Sendern sendet seit dem 1. Juli 1990 der private lokale Hörfunksender Hellweg Radio sein regionales Programm für Werl und für den gesamten Kreis Soest.

Literatur

Werl in der Literatur

Bücher und Schriften

Quellen

  1. LDS NRW: Amtliche Bevölkerungszahlen
  2. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2004
 Commons: Werl – Bilder, Videos und Audiodateien