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East River (New York)

Der East River (dt. Ostfluss) in New York City ist kein Fluss, wie der Name vermuten ließe, sondern eine langgezogene Meerenge, die den Long-Island-Sund mit der Mündung des Hudson River verbindet.

Der East River als Wasserstraße in New York

Der East River fließt von Norden nach Süden und trennt die New Yorker Stadtteile: im Westen Manhattan und die Bronx, im Osten Queens und Brooklyn auf Long Island. Zwischen Hudson und East River existiert auch eine oberhalb des Zusammenflusses gelegene, allerdings mit Schleusen kontrollierte Verbindung: der Harlem River.

Im East River liegen die zum New Yorker Stadtgebiet gehörenden Inseln Rikers Island, Roosevelt Island, Mill Rock, sowie South und North Brother Island.

Der East River als gefährliche Wasserstraße

Die Enge des Wasserlaufs, die Strömung des Hudson und insbesondere die Gezeiten erzeugen im East River Strömungen von bis zu fünf Knoten und mehr. Diesen Strömungsverhältnissen sowie Unterwasserfelsen, die erst in jüngerer Zeit exakt kartographiert oder entfernt worden sind, fielen im Zeitalter der Segelschifffahrt zahlreiche Schiffe zum Opfer. Diesem Umstand verdankt die bei der Mündung des Harlem River gelegene gefährlichste Stelle des East River den Namen Hell Gate.

Die größte Schifffahrtskatastrophe im East River waren Brand und Untergang der General Slocum. Inwieweit die besonderen Verhältnisse im East River Anteil an diesem Unglück hatten, ist umstritten.

Der East River früher und heute

Sowohl am Westufer (Manhattan und Bronx) als auch am Ostufer (Brooklyn und Queens) des East River reihte sich im Verlauf des Wachstums der Stadt Pier an Pier. Als Folge des Strukturwandels nach dem Zweiten Weltkrieg sind diese Piers zum Teil verfallen und werden heute für andere Funktionen verwendet.

Koordinaten: 40° 47′ 47" N, 73° 52′ 2" W