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Lepsius-XXIV-Pyramide

Die Pyramide Lepsius XXIV ist eine Pyramide in Ägypten. Auf seiner Ägyptenreise in den Jahren 1842 bis 1845 lokalisierte der deutsche Ägyptologe Carl Richard Lepsius eine kleine Pyramidenanlage und versah sie mit der Ordnungsnummer XXIV.

Die stark zerstörte Pyramide befindet sich auf dem Pyramidenfeld von Abusir, östlich des unvollendeten Grabmals des Königs Neferefre.

Ludwig Borchardt, der sechzig Jahre später die Nekropole von Abusir untersuchte, sah in diesen Ruinen eine Mastaba und schenkte ihnen keine weitere Beachtung.

Erst um 1983 untersuchte ein tschechisches Team unter Miroslav Verner den Komplex genauer und identifizierte eine Pyramide mit Nebenpyramide sowie einen Totentempel, der unter dem Wesir Ptah-schepses zur Zeit des Königs Niuserre errichtet wurde.

Die Grabkammer barg einen zertrümmerten Sarkophag aus Rosengranit, Teile der Grabausstattung und die beschädigte Mumie einer Frau von etwa 25 Jahren (Reput-nebu?), deren Identität umstritten ist. Den Namen der Grabinhaberin fand man ebenfalls nicht, zumal das Bauwerk durch Steindiebe im Neuen Reich und der ägyptischen Spätzeit so zerstört ist, dass auch eine Rekonstruktion bisher unterblieb.

siehe auch

Koordinaten: 29° 53' 36,7" N, 31° 12' 10;3" O