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Rixen

Rixen
Stadt Brilon
Koordinaten: 51° 25′ N, 8° 30′ OKoordinaten: 51° 24′ 47″ N, 8° 30′ 21″ O
Höhe: 460–518 m ü. NN
Einwohner: 144 (30. Juni 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 59929
Vorwahl: 02961

Das dörfliche Rixen ist ein nordwestlicher Ortsteil der Stadt Brilon im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis, Deutschland. Die bis Ende 1974 selbstständige Gemeinde hatte zum 30. Juni 2007 nach Angaben der Stadtverwaltung 144 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Rixen liegt etwa 4,5 km nordwestlich der Kernstadt an dem alten Handelsweg zwischen Brilon und Soest, den sogenannte Soestweg. Der Ort selbst liegt an einem kleinen Wasserlauf, der etwa 750 m westlich des Dorfes in die Glenne mündet. Umgeben ist die auf einer Höhenlage von 460 bis 494 m ü. NN liegende Ortschaft von bis zu 519 m hohen Erhebungen.[1]

Nachbarortschaften sind das etwa 2 km nordöstlich gelegene Scharfenberg, das 2,8  südwestlich gelegene Esshoff und das 2,9 km im Süden liegende Altenbüren. Das Stadtzentrum Brilons liegt etwa 5 km südöstlich von Brilon. Nordöstlich von Rixen erstreckt sich ein ausgedehntes Waldgebiet, hinter dem in 6,7 km Luftlinie der Rüthener Ortsteil Kallenhardt liegt.[1]

Geschichte

Rixen wurde 1313 erstmals urkundlich erwähnt. In der Folgezeit war der Ort mehrmals verlassen. So zwang der Dreißigjährige Krieg 1634 die Bewohner ihr Dorf zu verlassen.

Nach der Auflösung des Kurfürstentums Köln kam Rixen zusammen wie das übrige Herzogtum Westfalen 1802 an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und 1816 an Preußen. 1837 wurde Rixen als selbstständige Gemeinde dem Amt Thülen zugewiesen.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen verlor Rixen diese Selbstständigkeit und wurde am 1. Januar 1975 ein Ortsteil von Brilon.

Wappen

Blasonierung

In Blau fünf kranzweise gestellte silberne Rosen mit roten Butzen und Kelchblättern.

Beschreibung

Die fünf Rosen sind dem Wappen der Herren von Honrode entnommen, die in Rixen Lehensträger der Grafen von Arnsberg waren. Die Lehnshoheit der Grafen von Arnsberg wird durch die Farben Blau und Silber bekundet. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 23. Februar 1954.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hubertuskapelle

Sehenswert ist die 1987 eingeweihte Kapelle, die vom Bildhauer und Maler Ernst Suberg aus Elleringhausen gestaltet wurde. Nach Subergs Tod führte dessen Sohn Jürgen die Arbeiten fort. Finanziert wurde die Kapelle fast ausschließlich durch Spenden und Eigenleistungen der Rixener Bevölkerung.

Auferstehungskreuz

Das 1992 auf den Woltenberg errichtete neue Auferstehungskreuz wurde vom Bildhauer Jürgen Suberg aus einem einzigen Eichenstamm gestaltet und steht somit in Verbindung zur schon erwähnten Hubertuskapelle.


Einzelnachweise

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 180 ISBN 3-87793-017-4