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Instrumentelle Analytik

Die Instrumentelle Analytik (IA) ist der Bereich der Analytischen Chemie, der die Analyse und Identifikation von chemischen Elementen, Molekülen oder molekularen Strukturen in unbekannten Proben mittels moderner Analysegeräte vornimmt. Hierzu wird eine Probe in der Regel vorbereitet, in das Gerät gegeben und bestrahlt oder zerlegt, um in einem Detektor bestimmte Messwerte zu erfassen, die auf die Art, Konzentration oder Menge der unbekannten Substanz schließen lassen.

Unter den Oberbegriff instrumentelle Analytik fallen folgende Analyseverfahren bzw. -geräte:

1.) optische Methoden und Geräte,

2.) spektroskopische Methoden und Geräte,

3.) chromatographische Methoden und Geräte,

4.) elektroanalytische und weitere physikalische Methoden und Geräte.

Nasschemische bzw. klassische Analysemethoden wie die Volumetrie (=Titration, Maßanalyse) und Gravimetrie (=Fällungsanalyse) werden nur dann zu den instrumentellen Analysemethoden gerechnet, wenn elektronische Messinstrumente dabei eingesetzt werden. Bei der Maßanalyse wäre das die instrumentelle Indikation des Äquivalenzpunktes beispielsweise mittels Potentiometrie oder Konduktometrie. Eine instrumentelle Variante der Gravimetrie ist die Thermogravimetrie.


Inhaltsverzeichnis

Optische Methoden und Geräte

(Einführender Artikel: Optik)

Spektroskopische Methoden und Geräte

(Hauptartikel: Spektroskopie)

Chromatographische Methoden und Geräte

(Hauptartikel: Chromatographie)

Elektroanalytische und weitere physikalische Methoden und Geräte

In den letzten Jahren wurden zunehmend neue und genauere instrumentelle Methoden entwickelt, um die Verfahren, Ergebnisse und Nachweisgenauigkeiten zu verbessern (Spurenanalytik). Ein Beispiel hierfür sind sogenannte IPG (immobilized pH gradients) strips in 2D Gel Elektrophoresen zur Verbesserung der Ladekapazität und Reproduzierbarkeit von Experimenten.