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Zonenbeirat

Der Zonenbeirat wurde auf Anordnung der britischen Militärregierung vom 15. Februar 1946 als beratendes deutsches Organ in der britisch besetzten Zone gegründet.

Der Zonenbeirat setzte sich aus Vertretern der Landesregierungen, Gewerkschaften, Parteien und Wirtschaftsverbände zusammen und wurde von der britischen Militärregierung ernannt. Erstmals trat er am 6. März 1946 in Hamburg zusammen. Zu Beginn bestand der Zonenbeirat aus 27, später aus 32 Mitgliedern. Nach den ersten Landtagswahlen erhöhte sich die Zahl der Mitglieder auf 37, und die Zusammensetzung wurde den Mehrheitsverhältnissen angepasst, die sich aus den Wahlergebnissen ergaben.

Vor Einsetzung des Parlamentarischen Rates war der Zonenbeirat das Organ, in dem sich die Personen trafen, die später die Bundesrepublik Deutschland formten. Konrad Adenauer, Kurt Schumacher und Erich Ollenhauer waren Mitglieder im Zonenbeirat.

Siehe auch: Besatzungszone

Literatur