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Generalgouvernement Mittelrhein

Generalgouvernement Mitte war eine provisorische Verwaltungseinheit von 1814 bis 1816, die das von der Franzosen geschaffene Departement Donnersberg ablöste. Als Gouverneur wurde Justus Gruner, der ehemalige Polizeipräsident von Berlin, eingesetzt. Joseph Görres war der Leiter des Unterrichtswesens. Mainz war wieder besetzt. Preußen und Österreicher kontrollierten Stadt und die linksrheinischen Gebiete. Voller Misstrauen den Mainzer Einwohnern gegenüber, die beide ständig der Kollaboration verdächtigten und eifer- und streitsüchtig die gemeinsame Verwaltung der Stadt ausübend, konnten sie sich zunächst nicht auf eine Gebietsaufteilung einigen.

Schließlich einigten sich Preußen, Österreich und das Großherzogtum Hessen über die Gebietsaufteilung und Österreich trat seine Ansprüche an bestimmte linksrheinische Gebiete an das Königreich Bayern ab. Das Großherzogtum Hessen schuf Rheinhessen und das Königreich Bayern den Rheinkreis.