Heim

Mannichswalde

Mannichswalde
Große Kreisstadt Crimmitschau
Koordinaten: 50° 48′ N, 12° 19′ OKoordinaten: 50° 48′ 23″ N, 12° 18′ 36″ O
Höhe: 361–365 m ü. NN
Fläche: 6,55 km²
Einwohner: 673 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 1. Jan. 1994
Postleitzahl: 08451
Vorwahl: 036608

Mannichswalde ist ein Ortsteil der Stadt Crimmitschau mit 673 Einwohnern auf 655 Hektar Fläche.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Historischen Überlieferungen zufolge war der Ort eines der slawischen Rodungsdörfer, welche als Folge der deutschen Ostexpansion um 1200 entstanden. Die Siedlungsstruktur ist charakteristisch für ein Waldhufendorf.

Von großer Bedeutung für das Dorf war das im 14. Jahrhundert entstandene Rittergut, das allerdings auf Befehler der DDR-Regierung in den Jahren 1948/1949 abgerissen wurde. Das einzige, jetzt noch vorhandene, Architekturdenkmal des Ortes ist die im Zentrum gelegene Chorturmkirche, die 1620 errichtet wurde.

Die Haupterwerbszweige des Ortes waren seit jeher ländliches Handwerk und Gewerbe sowie die Landwirtschaft. Einige Handwerksbetriebe wurden über Generationen bis heute erhalten. Zusätzlich konnten sich durch die günstigen klimatischen und landschaftlichen Bedingungen Fremdenverkehrsbetriebe etablieren.

Entstehung des Ortsnamen

Bereits 1396 tauchte der Ortsname das erste Mal auf. Der Besitzer von ebenjenem Rittergut trug den Namen Hans von Weissenbach zu Manigßwaldt.

Über die genaue Entstehung der Bezeichnung ist man sich nicht im Klaren. Besonders einleuchtend klingt allerdings die Bedeutung Rodungssiedlung eines Manning, wobei Manning hier für Mann, Mensch oder aber auch Hermann stehen könnte.

Freibad

Tatsächlich gibt es in den wenigsten Dörfern in der näheren Umgebung ein Freibad. Mannichswalde allerdings hat eines. Bereits 1929 wurde das erste kleine Freibad im ehemaligen Rießteich angelegt. Seit 1994 existiert auch ein modernes Erlebnisbad, das in Kombination mit einem 4-Sterne-Campingplatz im Sommer immer viele Touristen anlockt.