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Drachselsried

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 49° 6′ N, 13° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Regen
Höhe: 435–1284 m ü. NN
Fläche: 41,73 km²
Einwohner: 2353 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94256
Vorwahl: 09945
Kfz-Kennzeichen: REG
Gemeindeschlüssel: 09 2 76 120
Adresse der Gemeindeverwaltung: Zellertalstr. 13
94256 Drachselsried
Webpräsenz:
www.drachselsried.de
Bürgermeister: Johann Weininger (CSU)

Drachselsried ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen und staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Drachselsried liegt in der Region Donau-Wald im Zellertal am Fuß des Heugstatt inmitten des Bayerischen Waldes etwa 16 km westlich von Viechtach, 8 km nordwestlich von Bodenmais sowie jeweils 22 km von Zwiesel und der Kreisstadt Regen entfernt. Der nächst gelegene Bahnhof mit Verbindungen der Bayerischen Waldbahn befindet sich in Bodenmais.

Es existiert nur die Gemarkung Drachselsried.

Geschichte

Drachselsried gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Viechtach des Kurfürstentums Bayern. Hier befand sich eine offene Hofmark der Familie Poschinger. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.973, 1987 dann 2.270 und im Jahr 2000 2.376 Einwohner gezählt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist Johann Weininger (CSU). Zweiter Bürgermeister ist Michael Schmelmer (FWG), dritter Bürgermeister ist Egon Probst.

Finanzen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 784.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 82.000 Euro.

Wappen

Beschreibung: Unter blauem Schildhaupt, darin gekreuzt ein goldener Abtstab und ein silberner Schlüssel, in Gold ein rot bekleideter, schwarzbärtiger Mannsrumpf mit dreizipfeligem rotem Stulphut.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Am Ort gibt es mehrere Galerien, die Produkte heimischer Glaskünstler vertreiben. Tourismus spielt heute eine wichtige Rolle.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 192 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 722. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe.

Zudem bestanden im Jahr 1999 81 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 863 ha, davon waren 92 ha Ackerfläche und 771 ha Dauergrünfläche. Haupterwerbsquelle ist heute die Milchwirtschaft. 2005 hat die Zahl der landwirtschaftliche Betriebe auf unter 70 abgenommen.

Bildung

Im Jahr 2006 existierten folgende Einrichtungen:

Sonstiges

Liste der Erholungsorte in Deutschland