Heim

Bad Reichenhall

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 47° 43′ N, 12° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Höhe: 473 m ü. NN
Fläche: 39,44 km²
Einwohner: 18.350 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 465 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83435 (alt: 8230)
Vorwahl: 08651
Kfz-Kennzeichen: BGL (bis 1980: REI)
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 114
Stadtgliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1
83435 Bad Reichenhall
Webpräsenz:
www.stadt-bad-reichenhall.de
Oberbürgermeister: Herbert Lackner (CSU)
Lage der Stadt Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land

Bad Reichenhall ist Große Kreisstadt und Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern. Bad Reichenhall ist eine Kurstadt mit zahlreichen Solequellen und Solebädern.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geografische Lage

Die Stadt liegt im Reichenhaller Talkessel an der Saalach. Sie wird im Norden vom Bad Reichenhaller Hausberg, dem Hochstaufen, sowie dem Fuderheuberg, im Westen vom Zwiesel, im Süden vom Predigtstuhl und im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, vom Untersbergmassiv umrahmt.

Der Ortsteil Marzoll liegt nordöstlich von Staufen und Fuderheuberg, dort wo sich das Tal weitet.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt besteht Bad Reichenhall aus den Ortsteilen Karlstein (mit Kirchberg, Nonn, Thumsee), Marzoll (mit Türk, Weißbach, Schwarzbach) und St. Zeno (mit Froschham).

Die gesamte Fläche des Stadtgebietes beträgt 3.943 ha, davon sind 568 ha Siedlungs- und Verkehrsflächen, 2.286 ha Waldflächen, 588 ha Landwirtschaftsflächen, 171 ha Wasserflächen und 35 ha Erholungsflächen (Stand 30. Juni 2004).

Klima

Durch die Situierung im Flußtal der Saalach ist das Klima trotz der alpinen Lage vergleichsweise mild. Bad Reichenhall wird daher oft auch als Meran des Nordens bezeichnet.

Geschichte

Der ursprüngliche Ortsname „Hal“ deutet darauf hin, dass es sich um einen Ort mit einer Saline handelt. Eine Übersetzung von „Hall“ mit „Salz“ ist nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zulässig. Es muss vielmehr heißen „Saline“. Als im 14. Jahrhundert die Bezeichnung Reichenhall zur Unterscheidung von anderen „Hall“-Orten üblich wurde, wusste man bereits nicht mehr um die eigentliche Bedeutung des Begriffes „Hall“. Reichenhall bedeutet demnach das „reiche Hall“ im Gegensatz zur neuen Konkurrenzsaline von Hallein. „Hallein“ entspricht einer Verkleinerungsform („Hall-lein“ = „das kleine Hall“), die vermutlich ursprünglich (wohl von Reichenhaller Seite) despektierlich gebraucht wurde.

Frühgeschichte

Blick auf Bad Reichenhall

Funde im Reichenhaller Raum deuten darauf hin, dass bereits während der Glockenbecherkultur (2600 bis 2300 v. Chr.) eine feste Siedlung und weitverzweigte Handelswege vorhanden waren. Richtig belegt wurde dies jedoch erst durch Funde zahlreicher Grabstätten aus der Urnenfelderzeit (1600–750 v. Chr.) im Bereich des heutigen Ortsteils Karlstein. Dort war in der La-Tène-Zeit (450–15 v. Chr.) auch ein keltisches Kultzentrum am „Langackertal“ und eine Münzprägestätte am „Haiderburgstein“. Die Kelten verfügten bereits über ein fortschrittliches Verfahren zur Salzgewinnung, die Salzsiedetechnik.

Aus der römischen Kaiserzeit (15 v. Chr.–480 n. Chr.) stammen Funde einer anspruchsvollen Villenkultur in Marzoll und Fager (Ortsteil Karlstein), die Siedlung wurde von den Römern „ad salinas“ genannt und gehörte zur römischen Provinz Noricum. Die Funde zahlreicher Grabstätten der Bajuwaren in Kirchberg aus der Merowingerzeit (480 bis 700) schließlich deuten auf ein friedliches Nebeneinander von Germanen und Romanen hin, wobei man diese logische Verknüpfung offen lassen muss. Als Siedlung könnten der Altstadtbereich oder der Kirchberg, aber auch andere Bereiche in der Umgebung gedient haben. Der Legende nach entdeckt der Heilige Rupert im Jahre 696 die während der Völkerwanderungszeit vergessenen Solequellen wieder und bringt damit die Saline zu einer neuerlichen wirtschaftlichen Blüte.

Bad Reichenhall und das Salz

Die gesamte Region war historisch schon immer von der Salzgewinnung und -verarbeitung geprägt. Neben Bad Reichenhall sind weitere Ortsnamen wie Salzburg, Hallein oder Hallstatt im benachbarten Salzkammergut Zeugen dafür. Die um 1070 entstandene Hallgrafschaft Reichenhall überwachte den regen Salzhandel. Salz war auf Grund seiner konservierenden Eigenschaften zu dieser Zeit ein sehr kostbares Gut, es wurde auch als Weißes Gold bezeichnet. Durch den Handel mit Reichenhaller Salz entstand noch vor der ersten Jahrtausendwende der Handelsweg „Goldener Steig“, der sich zum Bedeutendsten in Süddeutschland entwickelte.

Inwieweit hier die Salzproduktion in vorrömische Zeit reicht, ist bis dato unklar. Bis zum Erscheinen der Römer 15 v. Chr. wird es sich vermutlich um eine Saline mit lokaler Bedeutung gehandelt haben. Die Römer forcierten die Salzproduktion und machten die Reichenhaller Saline zur leistungsfähigsten im gesamten Alpenraum. Die auf natürliche Weise dem Erdboden entspringenden Solequellen in Reichenhall wurden gefasst, das kostbare Nass in tönernen Öfen versotten.

Auf Grund einer Schenkung des Bayernherzogs Theodo an den Hl. Rupert besaß der Erzbischof von Salzburg ein Drittel der Saline. Damit war Reichenhall für etwa 500 Jahre der wichtigste Wirtschaftsstandort für die Salzburger Kirche. Ihren deutschen Namen „Salzpurc“ verdankt die Stadt dem Reichenhaller Salz. Im Mittelalter waren außerdem noch Reichenhaller Bürger und das Kloster Sankt Zeno in Besitz der Solequellen und der ehernen Sudpfannen, die die alten Tonöfen abgelöst hatten. Immer wieder kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit benachbarten Orten, bzw. deren Einwohnern, in denen ebenfalls Salz produziert wurde. So wurde 1196 (als Reaktion auf einen Überfall auf den neuen Konkurrenten Berchtesgaden) Reichenhall von Truppen des Salzburger Erzbischofs in Schutt und Asche gelegt. Die Stadt wurde später auf kleinerer Fläche neu errichtet und erhielt als Schutz ihre (heute noch teilweise erhaltene) Stadtmauer. Seit 1198 produzierte die neue Saline im Salzburgischen Hallein, da inzwischen die Salzlager am Dürrnberg wiederentdeckt wurden. Da die Reichenhaller Saline komplett zerstört war, hatte Hallein von Anfang an die besten Voraussetzungen, um die Marktführerschaft im Salzhandel zu übernehmen.

Im Spätmittelalter kamen die Reichenhaller Siedeherren immer mehr in Bedrängnis, da die Qualität der Sole durch ungehindert eindringendes Süßwasser vermindert wurde. Die Besitzer hatten jedoch nicht genug Kapital, um die dringend notwendigen Investitionen zu tätigen. Schließlich gelang es im ausgehenden 15. Jahrhundert den bayerischen Herzögen innerhalb eines einzigen Jahrzehnts, die Quellen und die Sudpfannen in ihren Besitz zu bringen. Der Herzog hatte damit den wichtigsten Wirtschaftszweig Bayerns (und damit enorme Steuereinnahmen) gerettet. Bis zum Jahr 1619 hatte lediglich das Stift St. Zeno noch einen eigenen Salinenbetrieb.

Mit der Inbesitznahme der Salzproduktion durch die Wittelsbacher begann die Modernisierung der Saline. Um das Problem der zufließenden Süßwässer zu beseitigen, wurden alle Solequellen in einem neuen zentralen Förderschacht, dem so genannten „Hauptschacht“ zusammengefasst. Das zwangsläufig, wenngleich unerwünscht vorhandene Süßwasser wurde kurzerhand als Oberflächenwasser durch den so genannten Grabenbachstollen abgeleitet. Dieser verläuft noch heute, trotz aller Wirren der vergangenen Jahrhunderte mit ihren vielfältigen Verwüstungen, in etwa 14 Metern Tiefe knappe zwei Kilometer lang unterhalb der Stadt, ehe das Wasser im Ortsteil Staufenbrücke in die Saalach mündet.

Um die Sole aus dem neuen Hauptschacht zu fördern wurde im Jahre 1440 ein Paternosterschöpfwerk verwendet. Damit wurde die „menschliche Kette“ abgelöst. Das Pumpwerk blieb bis auf kleinere Veränderungen bis zum Reichenhaller Stadtbrand im Jahr 1834 bestehen.

Die Sole wurde in herzöglichen Sudhäusern zu Salz versotten. Der feuchte Salzbrei wurde in Holzfässer gefüllt, die so entstandenen Salzfuder in großen Öfen getrocknet und anschließend zerstoßen (dieser Vorgang konnte bei Bedarf mehrfach wiederholt werden). Erst als Beschwerden über schwere Qualitätsmängel des Salzes zunahmen, entschied man sich zu umfassenden Modernisierungsmaßnahmen unter Leitung des Schweizer Baumeisters v. Claiss. Große Veränderungen für die Saline brachte der Stadtbrand im November 1834, dem große Teile der Stadt und die gesamte Saline zum Opfer fielen: die Pumpanlagen im Hauptbrunnhaus wurden komplett erneuert, Herzstück wurden nun zwei große Wasserräder, die mittels zehn Saug- und Druckpumpen die Sole aus dem Hauptschacht förderten. Von dort aus wurde das Salzwasser in die benachbarten Solereserven gepumpt, von wo aus es je nach Bedarf in eines der vier neuen Sudhäuser geleitet werden konnte.

Auch heute noch spielt das Salz in Bad Reichenhall eine große Rolle. Reichenhall wurde nicht nur dank seiner Solebäder, die mit Wasser aus zahlreichen Solequellen gespeist werden, zur so genannten Kurstadt, sondern es vermarktet auch die Saline Bad Reichenhall sein Reichenhaller Markensalz in ganz Deutschland und vielen Ländern der Welt.

Ortsgeschichte

Im ausgehenden Mittelalter wird die Salzgewinnung zunehmend technisiert und verbessert, unter anderem:

Religionen

In Bad Reichenhall gibt es drei katholische Kirchengemeinden: St. Zeno, St. Valentin Marzoll, St. Nikolaus mit den Filialen St. Georg (Nonn) und St. Pankraz (Karlstein) und Maria Hilf (Schneizlreuth) mit den Nebenkirchen Brunnhaus, Krankenhaus, St. Ägid, St. Anna, St. Johann und Altersheim Kirchberg.

Des Weiteren gibt es eine Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, die Evangelische Freikirche Mennoniten Brüdergemeinde, die Freie Christengemeinde und die Buddhistische Begegnungsstätte ShinDo, Zeugen Jehovas aber auch die Neuapostolische Kirche.

Eingemeindungen

1906 wurde der heutige Ortsteil St. Zeno nach Bad Reichenhall eingemeindet. Im Zuge der bayerischen Gebietsreform erweiterte sich das Stadtgebiet 1978 um die eingegliederten Gemeinden Karlstein und Marzoll.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerung von Bad Reichenhall steigt seit Jahren langsam, aber kontinuierlich an, denn die Geburtenrate erhöht sich ebenfalls langsam. Der Altersdurchschnitt der Stadt gehört mit 48,8 Jahren zu den höchsten in Deutschland. Die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall beträgt seit 2004 in etwa 18.350 Einw. Tendenz leicht ansteigend. Der Einwohnerstand von Bad Reichenhall beträgt mit den beiden Nachbargemeinden Piding und Bayerisch Gmain in etwa 26.700 Einw. Durch die bevorstehende Aufstockung des Bundeswehrstandortes wird die Einwohnerzahl von Bad Reichenhall in nächster Zukunft auf ca. 20.000 Einwohner ansteigen.

Amtliche Einwohnerzahl 17.400
Einwohner insgesamt(1) 18.350
männlich 8.250
weiblich 9.765
mit Nebenwohnung gemeldet 1.055

(1) Einwohnerzahl gemäß der Fortschreibung des Einwohnermeldeamtes zum Stand 31. Dezember 2006:

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat Bad Reichenhall umfaßt 24 Stadträte und den Oberbürgermeister. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt dar:

CSU: 11 Sitze (einschl. OB)
FWG: 6 Sitze
SPD: 3 Sitze
Grüne: 4 Sitze
FDP: 1 Sitz

Oberbürgermeister

Bei der Stichwahl am 26. März 2006 setzte sich Dr. Herbert Lackner (CSU) gegen den seit 1988 im Amt befindlichen OB Wolfgang Heitmeier (FWG) durch und ist seit 1. Mai 2006 neuer Oberbürgermeister.

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von silber und gold. Vorn ein blaues Rautenmuster. Hinten ein rechtsgewendeter rot bezungter und rot bewehrter schwarzer Panther.“

Bedeutung: Das weiß (silber)-blaue Rautenmuster zeugt von der langen Zugehörigkeit der Stadt zum Machtbereich der Wittelsbacher. Das Rautenmuster stammt ursprünglich aber aus dem Wappen der Grafen von Bogen. Die Wittelsbacher übernahmen es später. Der Panther stammt aus dem Wappen der Grafen von Orthenburg. Das Stadtwappen entspricht dem Hoheitszeichen von Niederbayern, zu dem Reichenhall ursprünglich gehörte (1255-1506).

Ältere Wappen: Das älteste bekannte Siegel zeigte das Agnus Dei im 13. Jahrhundert. Im selben Jahrhundert, vermutlich im Zeitraum der Stadtgründung, erschien schon das Rautenmuster und der Panther im Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Philharmonie

Museen

Bauwerke

Parks

Die wohl bekannteste Grünfläche im Bad Reichenhaller Stadtgebiet ist der 4 ha große Königliche Kurgarten mit dem Gradierwerk, einem 162 m langes, 14 m hohes und mit 200.000 Schwarzdornreisigbündeln bestücktes Gradierwerk. Letzteres dient in seiner heutigen Gestalt als Freiluftinhalatorium, daneben befinden sich eine Trinkhalle, eine Wandelbahn und eine Wandelhalle von Eugen Drollinger aus dem Jahr 1912.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bad Reichenhall lebt stark vom Fremdenverkehr und den Kurbetrieben. Deutschlandweit bekannt ist das Reichenhaller Markensalz. Dies wird in der Saline Bad Reichenhall der Südwestdeutschen Salzwerke AG gesiedet. Weltweit bekannt sind auch die Patisserieprodukte der Firma Reber, am meisten wohl die Mozartkugeln, deren größter Produzent Reber heute ist. In der Stadt hat auch die älteste Latschenkiefernölbrennerei der Welt Josef Mack GmbH & Co.KG ihren Firmensitz. Ferner sind auch die seit 1934 in Bad Reichenhall stationierten Gebirgsjäger ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Verkehr

Durch das Verschwinden der Grenzen in Europa und das Entstehen von Euregios orientiert sich Bad Reichenhall immer mehr in Richtung Salzburg, das nur wenige Kilometer entfernt ist. Die beiden Bahnhöfe von Bad Reichenhall werden seit 2006 von der Linie S3 der S-Bahn Salzburg im Stundentakt bedient. Es besteht ein Stadtbusverkehr sowie Busverbindungen in die Nachbarorte und ein Anschluss an das landesweite Busliniennetz.

Durch Bayerisch Gmain hindurch den Hallthurmer Berg hinauf führt die Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden, parallel dazu die B 20 nach Berchtesgaden. Durch die Stadt führt die Bundesstraße B 21. Die Bundesautobahn A 8 führt im Stadtteil Marzoll durch die Stadtgemarkung, wobei die Anschlussstelle Bad Reichenhall in der Nachbargemeinde Piding liegt.


Medien

Hier erscheint das Reichenhaller Tagblatt (gegründet 1840). Das unregelmäßig erschienene Magazin Polis bestand nur von 2002 bis 2006.

Der Sender Bad Reichenhall-Kirchholz versorgt seit 1967 die Kurstadt mit Radioprogrammen. Seit 2006 gibt es auch einen Lokalsender, dessen Hauptsitz aber in Freilassing ist, nämlich Untersberg live.

Bildung

In der Stadt gibt es das Karlsgymnasium und die Mädchenrealschule der Erzdiözese München und Freising in St. Zeno. Weiterhin gibt es eine Hauptschule (St. Zeno), das Sonderpädagogisches Förderzentrum, Montessori Schule und drei Grundschulen (Heilingbrunnerstraße, St. Zeno/Marzoll und Karlstein).

Weitere Bildungseinrichtungen sind die Berufsfachschule für Krankenpflege an den Kliniken des Landkreises, die Städtische Musikschule, die Städtische Volkshochschule und die Steigenberger Hotelfachschule.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Bad Reichenhall in der Literatur

 Commons: Bad Reichenhall – Bilder, Videos und Audiodateien