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Neubauer (Agrarreform)

Als Neubauern wurden diejenigen Bauern bezeichnet, die aufgrund hoheitlicher Maßnahmen neues Land (Neuland) zugeteilt bekamen.

Historische Aspekte

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Der Begriff ist alt und daher in zahlreichen Familiennnamen erhalten. Typische Formen sind:

DDR-Agrarreform

Auch Personen, welche nach der Land- bzw. Agrarreform in den Anfängen der DDR-Zeit (ab 1950) kleine Agrargrundstücke erhielten wurden als Neubauern bezeichnet. Das Neuland entstand dabei nicht durch Urbarmachung unfruchtbarer Ländereien, sondern wurde im Zuge von Enteignungen der damaligen Großgrundbesitzer verteilt. Die dabei entstandenen Neubauernstellen hatten eine Fläche von ca. 5 ha und konnten die Ernährung einer Familie abdecken.