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Franz Burmeister

Franz Joachim Burmeister (* 29. Oktober 1633 in Lüneburg; † 21. April 1672 ebenda) war ein deutscher evangelischer Theologe und Dichter.

Leben

Burmeister ist der Sohn des Kantors an St. Michaelis in Lüneburg Anton Burmeister und seiner Ehefrau Dorothea Pörtken. Ein Onkel väterlicherseits ist der Musiktheoretiker Joachim Burmeister.

1660 wird Burmeister von seinem Freund Johann Rist in den Elbschwanenorden aufgenommen. 1670 bekommt er für einige Monate eine Anstellung als Prediger an St. Michaelis in Lüneburg. Viele seiner Kirchenlieder sind von Johann Rudolph Ahle in Musik gesetzt worden. Das bekannteste darunter ist das Lied Es ist genung, welches vor allem durch die Vertonung Johann Sebastian Bachs in seiner Kantate BWV 60 O Ewigkeit, o Donnerwort und der Wiederverwendung des Bachsatzes durch Alban Berg in dessen Violinkonzert Musikgeschichte geschrieben hat.

Am 21. April 1672 starb Franz Burmeister mit 39 Jahren in seiner Heimatstadt Lüneburg.

Literatur

PND: Datensatz zu Franz Burmeister bei der DNB
Keine Treffer 28. August 2007
Personendaten
Burmeister, Franz
Burmeister, Franz Joachim (voller Name)
deutscher evangelischer Theologe und Dichter
29. Oktober 1633
Lüneburg
21. April 1672
Lüneburg