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Grazer Oper

Die Grazer Oper ist das zweitgrößte Opernhaus in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Wiener Architekten des Büro Fellner & Helmer erbauten die Oper im neobarocken Stil als Stadttheater von Graz. Besonders tat sich der dort angestellte Architekt Franz Staerk hervor. Eröffnet wurde das Gebäude am 16. September 1899 mit einer Aufführung von Schillers Wilhelm Tell.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kuppeldach im Bereich des Haupteingangs bei einem Luftangriff beschädigt. Die relativ leichte Beschädigung wurde genutzt, um die Fassadefront zum Opernring hin stark zu vereinfachen. Diesem Umbau fielen der ganze Säulenportikus und der Fassadenstuck zum Opfer. Im Inneren blieb die Oper von Vereinfachungen verschont. So ist die opulenten Pracht der Prunkstiege und des 1800 Menschen fassenden, reich verzierten, Zuschauerraums erhalten geblieben. Eine in den 1980er Jahren hinzugefügte Glasbrücke, als Übergang von der Bühne zum neuerichtetem Kulissendepot, wurde vom Architekten Gunther Wawrik errichtet und geht respektvoll mit dem Altbau um.

Intendanten

Von 1924 bis 1926 wurde die Geschäftsleitung der Grazer Oper durch die Stadt Graz wahrgenommen, ehe der Betrieb bis 1928 eingestellt wurde.

Im Jahr 2009 wird Elisabeth Sobotka die Intendanz übernehmen, die derzeit Operndirektorin in der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist.

Uraufführungen

Weblink

 Commons: Grazer Oper – Bilder, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 4' 09" N, 15° 26' 44" O