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Gaskammer (Massenmord)

Gaskammern waren Einrichtungen in sechs Tötungsanstalten, mehreren Konzentrationslagern und in Vernichtungslagern, in denen während des Dritten Reiches Menschen durch Kohlenstoffmonoxidgas, Zyklon B oder Motorabgase umgebracht wurden. Daneben wurden Gaswagen als fahrbare Gaskammern eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Gaskammern der Aktion T4

Aufgrund eines auf den 1. September 1939 rückdatierten Ermächtigungsschreibens von Adolf Hitler waren einzelne schwerstbehinderte Kinder als „lebensunwert“ durch Medikamente getötet worden. Die vorgebliche „Euthanasie“ Einzelner wurde mit der Aktion T4 zur Beseitigung von ganzen Gruppen arbeitsunfähiger „Ballastexistenzen“ fortgesetzt.

Im „Alten Zuchthaus“ in der Stadt Brandenburg wurde im Januar 1940 vor den Augen ausgewählter Ärzte erprobt, wie die zum „Gnadentod“ bestimmten Opfer am zweckmäßigsten zu töten seien. Während einer kleineren Gruppe Injektionen mit einer Mischung der Alkaloide Morphium und Scopolamin, so genanntes Morphium-Scopolamin in letaler Dosis injiziert wurde, wurden andere psychisch erkrankte Personen in einer dazu hergerichteten Gaskammer ums Leben gebracht. Das vom Kriminaltechnischen Institut der Reichskriminalpolizei (KTI Berlin) empfohlene Kohlenstoffmonoxid-Gas erwies sich als geeignet.

Das KTI trat später auch förmlich als Besteller auf, so dass die Wirtschaftsabteilung der Aktion T4 als eigentlicher Auftraggeber verborgen blieb. Das Kohlenstoffmonoxidgas wurde in handelsüblichen Druckflaschen von 40 Litern Rauminhalt (entsprechend ca. 6 Kubikmeter Gas) vom Werk Ludwigshafen der I.G. Farben geliefert.

In Brandenburg wurde die Gaskammer als Inhalationsraum bezeichnet, später als Baderaum getarnt und mit gekachelten Wänden und Duschattrappen ausgestattet. Dicht über dem Fußboden der Gaskammer war ein mehrfach durchbohrtes Rohr verlegt. Die Gasflaschen standen im Nebenraum; die Ventile wurden stets von einem Arzt bedient. - Über die Wirkungsweise des Gases gibt es widersprüchliche Aussagen. Während mehrere Mittäter als Zeugen vor Gericht behaupteten, dass die Opfer binnen 3 bis 15 Minuten sanft eingeschlafen seien, wollen andere bei den Menschen Atemnot und Krämpfe beobachtet haben.

Ab September 1940 wurden auch die offiziell als arbeitsfähig eingestuften jüdischen Heilanstaltsinsassen nach Brandenburg geschafft und getötet. Als die „Euthanasieaktion“ in der Bevölkerung gerüchtweise bekannt wurde und Beunruhigung auslöste, beendete man am 24. August 1941 die Vergasungen in den Tötungsanstalten. Insgeheim gingen die Massentötungen andernorts in sehr vielen Heilanstalten weiter, indem man den Opfern ausreichende Nahrung vorenthielt oder ihnen missbräuchlich Medikamente verabreichte, um sie zu töten.

Für die NS-Tötungsanstalt Brandenburg werden insgesamt 8.989 Opfer genannt, die durch Kohlenstoffmonoxid vergiftet wurden. Bei der NS-Tötungsanstalt Grafeneck, die im Dezember 1940 aufgelöst wurde, sind in den zehn Monaten ihres Bestehens 9839 Tötungen durch Gas nachweisbar. In der NS-Tötungsanstalt Hadamar, das die Nachfolge von Grafeneck übernahm, wurden mindestens 10.072 Menschen in der Gaskammer umgebracht. Für die NS-Tötungsanstalt Bernburg werden 9385 Opfer genannt, die in der Gaskammer zu Tode gebracht wurden. Für die NS-Tötungsanstalt Hartheim wird eine Gesamtzahl von 18.269 Toten angegeben. In der NS-Tötungsanstalt Sonnenstein, wo auch viele sowjetische Kriegsgefangene in Rahmen der Aktion 14f13 vergast wurden, sind 13.720 Menschen umgebracht worden.

Gaswagen

Anfänge

Kurz nach der Besetzung Polens wurden die dortigen Heil- und Pflegeanstalten nach Opfern durchkämmt, die von den Nationalsozialisten als lebensunwert erachtet wurden. Diese wurden meist erschossen. Fast zeitgleich - das genaue Datum ist umstritten - mit den Probevergasungen vom Januar 1940 in der NS-Tötungsanstalt Brandenburg/Havel wurde in Ostpreußen und Polen auch ein LKW-Anhänger als mobile Gaskammer eingesetzt. Es handelte sich hierbei um einen durch die Aufschrift „Kaiser’s Kaffee“ getarnten Anhänger, in den reines Kohlenstoffmonoxidgas aus einigen in der Zugmaschine mitgeführten Stahlflaschen eingeleitet wurde. Dieses Gespann war nur wenige Monate in Benutzung, da die Anlieferung der Gasflaschen aus Ludwigshafen nicht praktikabel war.

Auf Anregung von Heinrich Himmler wurden im Herbst 1941 in Mogilew Tötungsversuche mit Autoabgasen durchgeführt, um die Erschießungskommandos künftig von ihren blutigen Mordtaten entlasten zu können. Am 3. November 1941 wurde ein Gaswagen in Sachsenhausen erprobt; dabei tötete man 30 russische Kriegsgefangene mit Motorabgasen.

Einsatzorte

Seit Dezember 1941 waren Gaswagen in Chelmno/Kulmhof stationiert, aber auch in Riga, im Wartheland und bei vier Einsatzgruppen im Einsatz.[1] 1942 wurden Gaswagen aus Berlin zum Einsatz nach Jugoslawien (Belgrad) geordert. Zwischen März und Mai wurden 7.500 Juden und Roma vom KZ Sajmiste auf der Fahrt mitten durch Belgrad nach Jaijnce, wo die Leichen in eine Grube geworfen wurden, ermordet. Nach diesem Einsatz fuhr man die Gaswagen wieder zurück nach Berlin und nach einer Überholung wurden sie anschließend bei den Einsatzgruppen in Weißrussland (Minsk) eingesetzt. Auch bei den KdS-Dienststellen, den Nachfolgeinstitutionen der Einsatzgruppen, wurden sie teilweise für die Hinrichtung von Häftlingen - vor allem von Juden - verwendet, so z.B. in Kiew 1942/43.

Technisches

Beim Bau dieser Gaswagen beriet das Kriminaltechnische Institut in Berlin die Auftraggeber. Das Referat II D 3 a des RSHA unter Walter Rauff ließ sechs kleinere 3,5-to-Lastwagen der Marke Diamond und Opel-Blitz umrüsten und bestellte Ende 1941 die ersten fünf von insgesamt 30 Saurer-Wagen, die doppelt so groß waren. In Chelmno war auch ein Renault-LKW mit Ottomotor eingesetzt.

Die Kastenaufbauten mit dicht schließender Flügeltür am Heck wurde von der Firma Gaubschat / Berlin-Neukölln geliefert. Die Umrüstung zum Gaswagen wurde in der Werkstatt des Referates II D 3a vorgenommen. Der Zeuge Wentritt schilderte dies 1961 vor dem Gericht in Hannover so:

„Dort wurde am Auspuff ein Abgasschlauch angebracht, der von außen zum Boden des Wagens geführt wurde. In diesen Wagen bohrten wir ein Loch im Durchmesser von etwa 58 bis 60 mm, in Stärke des Auspuffrohres. Im Wageninnern, über diesem Loch, wurde ein Metallrohr (Auspuffrohr) angeschweißt, das mit dem von außen herangeführten Abgasschlauch verbunden war bzw. verbunden werden konnte. Bei Anlassen des Motors und nach hergestellten Verbindungen gingen die Auspuffgase des Motors durch den Auspuff in den Abgasschlauch und von dort in das im Wageninneren angebrachte Auspuffrohr, wo das Gas sich dann verteilte.“[2]

Der Kastenanbau war innen mit Blech verkleidet und mit einem ausziehbaren Rost ausgestattet. Ein anfangs angebrachtes kleines Sichtfenster wurde bei späteren Versionen weggelassen.

Tötung

Je nach Größe der wie Möbelwagen aussehenden LKWs wurden 25 bis 50 Opfer zum Einsteigen genötigt. Der Motor wurde für wenigstens zehn Minuten im Leerlauf (aber teils mit Vollgas) betrieben. Während dieser Zeit waren Schreie und Klopfen der eingeschlossenen Menschen zu hören, die in Todesangst zur fest verriegelten Tür drängten. Wenn der CO-Gehalt im Wagen den Wert von 1 Prozent überstiegen hatte, trat tiefe Bewusstlosigkeit und dann der Tod ein. Die Opfer starben an Erstickung sowie Kohlenmonoxid-Vergiftung innerhalb ca. 10–20 Minuten. Bei einem Otto-Motor war diese Zeit bereits nach drei Minuten erreicht.

Nach einem erhaltenen Dokument vom 5. Juni 1942 wurden seit Dezember 1941 in drei solchen (vor allem in Kulmhof tätigen) Gaswagen der Firma Saurer 97.000 Juden getötet.

Chełmno

Eine Besonderheit stellen die zwei (zeitweilig auch drei) Gaswagen in Chełmno/Kulmhof dar, die als stationäre Gaskammern eingesetzt wurden. Dort wurden allein im Januar 1942 10.003 Personen ermordet. Die Vernichtungsaktion wurde im März 1943 vorübergehend beendet, Ende Mai 1944 jedoch wieder aufgenommen und bis Januar 1945 fortgeführt. Zuverlässig belegt werden kann die Anzahl von 152.676 Opfern.

Gaskammern in Auschwitz

Himmler beauftragte Rudolf Höß, der als Kommandant im KZ Auschwitz I (Stammlager) sowie im Vernichtungslager KZ Auschwitz-Birkenau eingesetzt war, eine quasi industrielle Tötungsmethode zur Durchführung des Massenmordes an den Juden zu finden.

Für die Vergasungen in Auschwitz wurde ausschließlich das blausäurehaltige Entwesungsmittel Zyklon B benutzt. Der dem Mittel ursprünglich beigefügte Warn- und Riechstoff wurde vom Hersteller aufgrund kriegsbedingten Mangels reduziert und entfiel spätestens ab Juni 1944 gänzlich. Bereits ein Jahr früher, im Juni 1943, hatte es allerdings schon Lieferungen ohne Warnstoff nach Auschwitz gegeben, die Kurt Gerstein angefordert hatte.

Eine erste Massenvergasung fand im KZ Auschwitz I (Stammlager) statt. Ende des Jahres 1941, möglicherweise sogar schon Anfang September, wurden im Keller von Block 11 etwa 250 selektierte Kranke und 600 sowjetische Kommissare und Offiziere durch Zyklon B vergast.

In Auschwitz-Birkenau gab es in sechs verschiedenen Gebäuden Gaskammern, die jedoch nicht alle zum gleichen Zeitpunkt benutzbar waren.

Am besten dokumentiert sind vier Krematorien (Nummer I bis IV) mit Gaskammern in Auschwitz-Birkenau, die zwischen März und Juni 1943 fertiggestellt wurden und für die man die Bauunterlagen aufgefunden hat. Einige Male wird dort die Tarnsprache außer acht gelassen; es wird über Arbeiten an der Gaskammer und beheizbare (!) Leichenkeller berichtet, ferner sind Empfangsbestätigungen für gasdichte Türen oder Bestellungen von Gasprüfgeräten für Cyanwasserstoff erhalten. Heinrich Messing, Klempner der Firma Topf und Söhne, notiert auf Montage in Auschwitz auf seinem Arbeitszettel 13. März 1943, 15 Arbeitsstunden, Be- und Entlüftungsanlagen im Keller I in Betrieb genommen. Keller I war die Gaskammer, in der folgenden Nacht wurden hier 1492 Juden aus Krakau umgebracht.

Zuerst wurden Frauen und Kinder in den vorgeblichen Duschraum geführt, danach die Männer hineingedrängt. Um die Opfer zu täuschen und eine Panik zu verhindern, die den reibungslosen Ablauf des Massenmordes gestört hätte, waren mehrsprachige Schilder wie "Zum Bade" und „Zur Desinfektion“ angebracht. Gelegentlich gab es beruhigende Anweisungen zur Tarnung; potentielle Unruhestifter wurden gegebenenfalls zuvor ausgesondert und an einem anderen Ort erschossen.

Mit Sicherheit befanden sich in der Gaskammer des zuletzt fertiggestellten Krematoriums II (Fertigstellung 25. Juni 1943; Zählweise ohne das Krematorium im Stammlager) nicht funktionierende Duschbrausen. Dies ist mehrfach bezeugt und wird damit erklärt, dass anfänglich im Keller tatsächlich eine Duschanlage geplant war, um eine gerade aufgeflammte Fleckfieberepidemie durch verbesserte Hygiene bekämpfen zu können. - Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass weitere Gaskammern zu einem späteren Zeitpunkt (nicht vor Herbst 1943) mit Brausekopfattrappen nachgerüstet wurden. Auch Rudolf Höß bestätigt dies mit seiner Beschreibung des Vernichtungsvorgangs: „ ...Die Juden (gingen) in die Gaskammer, die mit Brausen und Wasserleitungsröhren versehen völlig den Eindruck eines Baderaums machte.“

Am 7. Oktober 1944 wagten die Mitglieder des Sonderkommandos von Krematorium III einen Aufstand. Der Aufstand wurde niedergeschlagen, das Gebäude brannte aus und wurde abgerissen. Ende November wurden die Vergasungen auf Himmlers Geheiß eingestellt. Am 20. und 21. Januar 1945 wurden die Krematorien I, II und VI gesprengt. Wenngleich damit der unmittelbare Sachbeweis für die Existenz dieser Gaskammern vernichtet wurde, so lässt die Konvergenz der Beweise (Blaupausen, Korrespondenzen, Abrechnungen, Zeugenaussagen und Geständnisse der Täter) keinen vernünftigen Zweifel daran zu.

Gaskammern in Vernichtungslagern Ostpolens

Im Rahmen der Aktion Reinhard, die SS-Brigadeführer Odilo Globocnik im Auftrag Himmlers leitete, wurden in Ostpolen drei Vernichtungslager errichtet, für die später Christian Wirth als Inspekteur eingesetzt wurde (Belzec, Sobibor, Treblinka).

Belzec

Beim Bau des Vernichtungslagers Belzec, der am 1. November 1941 begann, wurde eine Baracke eingeplant, die drei Gaskammern enthielt. Diese Baracke war 12 m lang und 8 m breit. Von einem Korridor aus gelangte man durch eine Tür in eine der Kammern, die eine zweite Tür an der Außenwand besaß. Diese schlug nach außen auf. Alle Türen waren dicht mit Gummi beschlagen und aus starkem Holz gefertigt. Die Zwischenräume der doppelschaligen Bretterwand waren mit Sand gefüllt. Im Inneren waren die Wände mit Pappe beschlagen, der Fußboden und die Seitenwände wurden bis zu einer Höhe von 1,10 m mit Zinkblech verkleidet. Zur Täuschung der Opfer waren Brausedüsen angebracht. Knapp über dem Fußboden verlief ein Rohr, aus dem Gas eingeleitet werden konnte. [3]

Ende Februar 1942 wurden diese Gaskammern erprobt, indem man drei Transporte mit jeweils 400 bis 600 Juden ermordete. Anfangs verwendete man dazu Kohlenstoffmonoxidgas aus Flaschen, mit dem man bei der Aktion T4 bereits Erfahrungen gesammelt hatte. Kurze Zeit später wurden die Abgase eines Motors zum Vergasen benutzt. Während im Gerstein-Bericht von einem Dieselmotor die Rede ist, berichtet ein anderer Tatzeuge, es habe dort zwei Motoren gegeben: Einen Dieselmotor als Generator für die Elektrizität des Lagers und einen Benzinmotor zur Vergasung.

Der organisierte fabrikmäßige Massenmord setzte mit einem Transport am 17. März 1942 ein. Während dieser Großaktion, die vier Wochen dauerte, wurden 80.000 Juden in Belzec umgebracht. Weitere 16.000 Juden wurden bis Mitte Juni 1942 ermordet; dann erfolgte ein Umbau der Gaskammern.

Das Holzgebäude wurde abgerissen und an seiner Stelle ein festes Gebäude von 24 m Länge und 10 m Breite gebaut. Es enthielt sechs Gaskammern unterschiedlicher Größe, die kaum höher als 2 m waren. Diese neuen Gaskammern konnten 1500 Menschen fassen. Die Vernichtungsaktion endete in Belzec Anfang Dezember 1942. Bis März 1943 wurden Leichen exhumiert und verbrannt. Die Gebäude wurden abgerissen, das Gelände wurde planiert und dort ein landwirtschaftlicher Betrieb eingerichtet.

Sobibor

Im März 1942 begann der Bau des Vernichtungslagers Sobibor; es war Ende April einsatzbereit. Die ersten Gaskammern befanden sich in einem festen Ziegelsteingebäude mit Betonfundament. Innen gab es drei Gaskammern von je 16 Quadratmeter Größe. Die Angaben der später vor Gericht stehenden Täter über das Fassungsvermögen sind widersprüchlich und reichen von 40 bis über 150 Menschen, die in eine Kammer hineingepfercht werden konnten. Dem Eingang gegenüber gab es eine zweite Tür, aus der die Leichen herausgezerrt werden konnten. Sie wurden auf Loren geladen und in riesige Gruben geworfen. Ab Herbst 1942 wurden die Leichen in Gruben auf Rosten aus Eisenbahnschienen verbrannt.

Der Motor, dessen Abgase eingeleitet werden konnten, wird beschrieben als “schwerer russischer Benzinmotor mit mindestens 200 PS (V-Motor, 8 Zyl., wassergekühlt)”.[4] Auf Anregung eines Chemikers wurde der Motor auf eine bestimmte Drehzahl eingestellt. Die Opfer waren angeblich nach 10 Minuten tot.

In einer ersten Phase zwischen Mai bis Juli 1942 wurden mindestens 77.000 Juden in Sobibor ermordet. Ende Juli 1942 war die Bahnstrecke Lublin-Chelm wegen Reparaturarbeiten nur zeitweilig befahrbar.

Im September 1942 wurden in Sobibor die alten Gaskammern ersetzt durch 6 neu erbaute, die je 16 Quadratmeter groß waren. Im Juli 1943 sollte Sobibor zu einem Arbeitslager umgewandelt werden, in dem Beutemunition gelagert und verarbeitet werden sollte. Ein Aufstand der jüdischen Häftlinge führte am 14. Oktober 1943 zum Ende des Lagers.

Treblinka

Mit der Errichtung eines dritten Vernichtungslagers begann man Ende Mai 1942 in Treblinka. Die Mordaktionen liefen im Juli 1942 an, obwohl das Lager noch nicht in allen Teilen fertig war. Die Gaskammern befanden sich in einem massiven Ziegelbau. Anfangs waren drei Gaskammern in Betrieb, von denen jede 4 m mal 4 m groß und 2,60 m hoch war. Die Wände waren bis zu einer bestimmten Höhe weiß verkachelt; Wasserleitungen und Duschköpfe erweckten den Anschein eines Bades. Wie in Sobibor gab es zwei schwere Türen in jeder Kammer. In einem angebauten Raum stand ein Verbrennungsmotor (angeblich ein Dieselmotor), dessen giftige Abgase in die Gaskammern geleitet wurden.

Die erste große Vernichtungsaktion in Treblinka dauerte vom 23. Juli bis 28. August 1942. Dabei wurden 268.000 Juden ermordet. Da die Gaskammern nicht ausreichten, wurden auch Erschießungen durchgeführt. Zum Ausheben von Leichengruben wurden Bagger eingesetzt; dennoch waren die Zustände so chaotisch, dass der Lagerkommandant abgelöst wurde. Ab Frühjahr 1943 begann man, die Leichen zu exhumieren und unter freiem Himmel zu verbrennen.

Noch während diese Vernichtungsaktion andauerte, wurde der Bau von zehn zusätzlichen Gaskammern in einem neuen Gebäude mit einer Gesamtfläche von 320 Quadratmetern vorangetrieben. In der Endphase des Lagers kam es am 2. August 1943 zu einem Aufstand der jüdischen Häftlinge. Bis dahin waren dort nach realistischen Schätzungen mehr als 800.000 Menschen umgebracht worden.

Gaskammern von Majdanek

Majdanek diente nicht ausschließlich als Vernichtungslager und kann wegen seiner Doppelfunktion mit dem KZ Auschwitz verglichen werden, wird aber durch das ungeordnete Nebeneinander von Kriegsgefangenenlager, Straflager und Auffanglager besser als ein „multifunktionales Provisorium“ gekennzeichnet.[5] Im August oder Oktober 1942 (das genaue Datum ist umstritten) wurden in einer Holzbaracke im Kriegsgefangenenlager Lublin, das ab Februar 1943 KZ Majdanek hieß, zwei provisorische Gaskammern eingerichtet, die später durch einen gemauerten Bau ersetzt wurden. Dieser besaß drei (nach manchen Angaben auch vier) unterschiedlich große Kammern mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 300 Personen.

Die Rechnungen für die Eisentüren mit Gummilippen sind erhalten geblieben. Weitere Quellen, die Angaben zu den Gaskammern in Majdanek liefern, sind dürftig. Eine Anweisung vom Mai 1943 ist mehrdeutig: „Aus der bestehenden Entwesungsbaracke ist die Blausäurevergasung aus dem Ankleideraum des Ostflügels auszubauen, um eine größere Leistung zu erzielen. Für die Blausäurevergasung wird eine besondere Kammer unter dem Flugdach errichtet.“[6] Wie viele der Gaskammern für die Ermordung von Menschen benutzt wurden und wie viele Personen dort getötet worden, ist nicht genau feststellbar. Jean-Claude Pressac, ein anerkannter Experte für die Krematorien von Auschwitz, stellte 1985 in Zweifel, ob diese Gaskammern überhaupt für die Tötung von Menschen benutzt worden seien. [7] Der Direktor des Forschungszentrums der Staatlichen Museums in Majdanek Tomasz Kranz hält es jedoch für sehr wahrscheinlich, dass drei der Gaskammern in der Zeit zwischen September 1942 bis Oktober 1943 zur Massentötung verwendet wurden, wobei der Schwerpunkt auf der Ermordung von Juden aus Warschau und Białystok im Sommer 1943 lag. [8]

In der Literatur wird dargestellt, dass zur Tötung anfangs Kohlenstoffmonoxidgas aus Stahlflaschen in die Kammern eingeleitet wurde; später kam Zyklon B zum Einsatz.[9] Bei niedrigen Außentemperaturen konnte dieses Präparat durch eine spezielle Einrichtung zum rascheren Ausgasen erwärmt werden. Hannah Arendt berichtet im Eichmann-Buch von Abgasen eines U-Boot-Motors, doch kann es sich hier um eine Verwechslung mit Belzec handeln. (siehe KZ Majdanek). Da die Kapazität der Gaskammern begrenzt war, wurden größere Transporte von ausgemergelten sowjetischen Kriegsgefangenen und Juden aus Lublin nicht vergast, sondern in Kiesgruben erschossen.

Es sind nachweislich 7711 kg Zyklon B nach Majdanek geliefert worden, doch kann daraus nicht unmittelbar auf die Zahl der ermordeten Menschen geschlossen werden. Ein Großteil des Giftes dürfte bestimmungsgemäß zur Bekämpfung von Kleiderläusen und Entwesung von Baracken eingesetzt worden sein. Ein geringer Bruchteil der Menge des für warmblütige Lebewesen hochgiftigen Insektizids hätte bereits für die Tötung von hunderttausend Menschen ausgereicht.

Über die Zahl der Opfer, die in Majdanek bis zum Herbst 1943 mit unterschiedlichen Methoden getötet wurden oder dort starben, gab es lange Zeit nur grob geschätzte Angaben. Erste Zahlenangaben nach der Befreiung im Jahre 1944 nannten 1.700.000 Opfer.´[10] 1948 vermutete man, dass in Majdanek 360.000 Menschen umgekommen seien. Spätere Schätzungen gingen von insgesamt 235.000 Opfern (davon 110.000 Juden) aus; bei diesen Schätzwerten wurde die Opferzahl durch Massenvergasung in Majdanek auf unter 50.000 angenommen.[11] Neue Forschungsergebnisse von 2006 reduzieren die Gesamtzahl aller derjenigen, die in Majdanek ums Leben kamen, auf 78.000, darunter 59.000 Juden. [12]

Majdanek wird aufgrund der anfangs sehr hoch angenommenen Opferzahlen und der systematischen Ermordung von Juden als Vernichtungslager bezeichnet. Einige andere Konzentrationslager verfügten ebenfalls über Gaskammern. Diese wurden aber nicht systematisch zum Völkermord an den Juden Europas benutzt. In ihnen wurden Politkommissare und „arbeitsuntaugliche Häftlinge“ ermordet.

Gaskammern in Konzentrationslagern

Mauthausen

Seit Herbst 1941 gab es im Hauptlager des KZ Mauthausen eine Gaskammer, die im Keller des Krankenbaus lag. Der als Brausebad getarnte Raum war 3,80 m lang und 3,50 m breit. Die Schalter für Licht und Ventilation befanden sich außerhalb des Raumes. Von dort wurde auch das Blausäuregas eingeleitet. Das Präparat Zyklon B wurde hier nicht unmittelbar in den Raum geschüttet. Das Substrat wurde mit einer besonderen Vorrichtung zum raschen Ausgasen erwärmt und durch ein Rohr eingeleitet.

Die letzte Vergasung fand am 28. April 1945 statt. Danach wurden Teile der Einrichtung entfernt. Keiner der SS-Führer, die nach dem Kriege zur Verantwortung gezogen wurden, hat jedoch bestritten, dass in dieser Gaskammer Menschen umgebracht worden sind. Die Zahl der dort vergasten Opfer lässt sich nicht genau ermitteln; nach Gerichtsurteilen kann eine Mindestzahl von 3455 Menschen als sicher gelten.

Auch im Zwillingslager Gusen wurden in einzelnen Häftlingsblöcken Vergasungen durchgeführt. Darunter erstmals auch die Vergasung von Kriegsgefangenen. Im KZ-Doppellagersystem Mauthausen-Gusen wurde auch ein Vergasungswagen eingesetzt, der ausgemergelte Häftlinge von Gusen aus direkt ins Krematorium von Mauthausen lieferte und umgekehrt. Ein großer Teil der Vergasungsopfer des KL Mauthausen-Gusen wurde auch in der NS-Tötungsanstalt Hartheim verbracht.

Sachsenhausen

Im Herbst 1943 wurde im Krematoriumsgebäude des KZ Sachsenhausen eine Gaskammer installiert. Durch eine patentierte Vorrichtung konnte eine Dose des blausäurehaltigen Präparats Zyklon B von außen gefahrlos geöffnet und erwärmt werden. Das Gas strömte durch ein Rohr in die Gaskammer, die durch zwei Ventilatoren entlüftet werden konnte. - Derartige Anlagen waren für die Entlausung von Kleidungsstücken nicht unüblich, allerdings befand sich dort die Vorrichtung stets innerhalb der Gaskammer. Hier strömte das Gas aus einem abgeschirmten Nebengelass ein und blieb damit dem Zugriff der im Raum eingesperrten Personen entzogen.

Bei den späteren Verhandlungen im Prozess gegen die Täter gab es Unstimmigkeiten bei der Beschreibung des Tathergangs: Es ist die Rede von Ampullen und Zyklon A (sic!). Allerdings gab der Kommandant Kaindl vor Gericht zu, eine Gaskammer zur Vernichtung von Menschen eingerichtet zu haben. Offenbar wurde die Gaskammer eher selten eingesetzt. Nur wenige Aktionen sind nachweisbar wie zum Beispiel die Vergasung von 27 Ostarbeiterinnen Anfang Februar 1945. Vielfach nennen Zeugen eine Gesamtzahl von 4.000 Opfern. Doch fehlt es an Unterlagen und die Forschung konnte eine solche Zahlenangabe bislang nicht verifizieren.  [13]

Ravensbrück

Für den Zeitraum Februar bis Ende Mai 1942 folgten im Rahmen der Aktion 14f13 Transporte aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück zur NS-Tötungsanstalt Bernburg. Eine Gaskammer wurde erst nach dem Eintreffen des SS-Hauptsturmführers Johann Schwarzhuber eingerichtet, der 1945 von Auschwitz über Dachau nach Ravensbrück versetzt worden war.

Die Gaskammer wurde im Februar 1945 in einem Schuppen neben dem Krematorium eingerichtet. Ihre Größe wurde von Schwarzhuber vor Gericht mit 9 Meter mal 4,5 Meter angegeben, anderen Zeugen nannten die Maße 6 Meter mal 4 Meter. Zum Einsatz kam Zyklon B. Am 23. April 1945 wurde der Schuppen abgerissen. - Die Zahl der Opfer wird auf 2.300 bis 2.400 geschätzt. Als nicht gesichert gelten Zeugenaussagen, nach denen 1945 auch Gaswagen dort eingesetzt wurden. [14]

Stutthof

Im KZ Stutthof, das im Jahre 1942 ungefähr 40 Kilometer von Danzig entfernt errichtet worden war, wurden eine ursprünglich als Kleiderentwesungsanlage gebaute Gaskammer, später dann ein umgebauter Eisenbahnwaggon zur Tötung von einigen hundert Opfern verwendet.

Der Kommandant Paul Werner Hoppe ließ 1944 die Kleiderentlausungsanlage, einen Raum von fünf Meter Länge und drei Meter Breite, einige Male zum Töten von Menschen einsetzen. Für den Zeitpunkt nennen Zeitzeugen unterschiedliche Daten. Eugen Kogon führt aus Gerichtsprotokollen an, dass erstmals am 22. Juni 1944 etwa einhundert Polen und Weißruthenen vergast wurden, für die ein Exekutionsbefehl vorlag. Am 26. April 1944 sollen weitere zwölf polnische Widerstandskämpfer vergast worden sein; einer dritten Tötungsaktion fielen demnach 40 invalide sowjetischen Kriegsgefangene zum Opfer.[15] Karin Orth gibt als Datum der ersten Vergasung mit Ende September/Anfang Oktober an und beschreibt die ersten Opfer als überwiegend kranke jüdische Frauen aus dem Baltikum und Ungarn.[16] Bereits nach kurzer Zeit wurden die Vergasungen in der Kleiderentwesungsanlage eingestellt, wobei ein ausgelöster Brand oder die sich verbreitende Kenntnis und befürchtete Widerstandshandlungen der Opfer eine Rolle gespielt haben könnten. [17]

Im Herbst 1944 wurde stattdessen ein gedeckter Eisenbahnwaggon zu einer Gaskammer umgerüstet, indem alle Ritzen abgedichtet und eine Einschüttöffnung für Zyklon B angebracht wurden. Angeblich ließ Hoppe zur Täuschung Bahngleise verlegen, einen zweiten Eisenbahnwagen hinzustellen und SS-Leute in Eisenbahn-Uniformen auftreten.

Auch der Zeitpunkt, an dem die Vergasungsaktionen eingestellt wurden, ist nicht genau geklärt; die Angaben gehen von November 1944 bis April 1945.[18] Das Gericht in Bochum, vor dem Hoppe sich 1957 verantworten musste, nannte als Opferzahl „einige Hundert“; Kogon beziffert sie auf etwa 1150. [19]

Neuengamme

Im September 1942 wurden etwa 200 russische Politkommissare aus Fallingbostel nach Neuengamme geschafft und dort im Arrestbunker durch Zyklon B getötet. Der Tathergang wurde im Curiohaus-Prozess von einem der Täter genau beschrieben. Ein zweiter Transport mit 250 überwiegend kriegsversehrten Kriegsgefangenen wurde im November 1942 auf dieselbe Art umgebracht. Weitere Mordaktionen mit Giftgas fanden in Neuengamme nicht statt, jedoch sind dort mehr als eintausend entkräftete Häftlinge durch Phenolspritzen getötet worden.

Sonderfall: Natzweiler

Im August 1943 wurden 115 Juden aus Auschwitz in das Konzentrationslager Natzweiler bei Struthof im Elsaß überführt, die Bruno Beger im Auftrag des damaligen Leiters des Anatomischen Instituts der Universität Straßburg August Hirt, für eine geplante Skelettsammlung ausgewählt hatte. Zur Tötung wurde eine provisorische Gaskammer hergerichtet. Die Opfer wurden mit Blausäuregas vergiftet, das in diesem Fall durch eine chemische Reaktion aus einem Gemisch und einer Flüssigkeit hergestellt wurde. Im Juli 1944 fanden in dieser Gaskammer durch den Biologen Otto Bickenbach medizinische Versuche mit dem Kampfstoff Phosgengas statt, bei denen drei Kontrollpersonen verstarben.

Sonderfall: Dachau

Amerikanische Filmaufnahmen vom 3. Mai 1945 zeigen im Krematorium einen fensterlosen Raum mit einer Decke, in die durchlöcherte Metallkappen eingelassen waren. Über der eisernen Eingangstür war die Inschrift "Brausebad" sichtbar; geeignete wasserführende Installationen fehlten indes.

Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass diese Gaskammer tatsächlich zur Tötung von Häftlingen mittels Zyklon B benutzt worden ist. In einem Brief des SS-Arztes Sigmund Rascher an Heinrich Himmler vom 9. August 1942 heißt es: „Wie Sie wissen, wird im KL Dachau dieselbe Einrichtung wie in Linz gebaut. Nachdem die Invalidentransporte sowieso in bestimmten Kammern enden, frage ich, ob nicht in diesen Kammern an den sowieso dazu bestimmten Personen die Wirkung unserer verschiedenen Kampfgase erprobt werden kann.“[20] Ferner liegt eine Aussage des Häftlings Frantisek Blaha vor: „Die Gaskammer wurde im Jahre 1944 vollendet; ich wurde zu Dr. Rascher gerufen, um die ersten Opfer zu untersuchen. Von den 8 bis 9 Personen, die in der Kammer waren, waren drei noch am Leben und die anderen schienen tot zu sein.“[21] Da dies die einzigen konkreten Belege sind und dieser Zeuge zu anderem Zeitpunkt unterschiedliche Angaben machte, bleiben Fragen offen. Laut der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit wurde die Gaskammer dieses Konzentrationslagers „nie wie vorgesehen benutzt“.[22] Sie kommt zum Schluss, dass der Betrieb der Gaskammern nicht nachweisbar ist.[23] Die Tötung von kranken Gefangenen aus Dachau nahmen die Nazis meistens in der NS-Tötungsanstalt Hartheim vor.

Die Verbrennung der Leichname

In den Konzentrationslagern Auschwitz-Birkenau und Majdanek wurde der Vernichtungsprozess der deportierten Personen oder Häftlinge mit der Verbrennung der Leichname in Krematorien fortgesetzt.

An anderen Orten wurden die Leichname zum Teil in offenen Feuern verbrannt oder in Gräben zum Teil mehrlagig beerdigt. Allerdings hat die SS an verschiedenen Orten diese vergrabenen Leichname im weiteren Verlauf des Holokaust wieder ausgegraben und nachträglich verbrannt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Peter Longerich: Politik der Vernichtung. München 1998, ISBN 3-492-03755-0, S. 442/443
  2. Aussage H. Wentritt, Leiter der Instandsetzungswerkstatt im Referat II D 3a, am 2. Februar 1961, zitiert nach Beer, Entwicklung, S. 410.
  3. Eugen Kogon, Hermann Langbehn, Adalbert Rückerl (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas. Fischer Tb. Frankfurt/M 1986, ISBN 3-596-24353-X
  4. Kogon et al. (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas..., S. 158 / Nach anderen Angaben handelt es sich um einen Benzinmotor von Renault = Jules Schelvis: Vernichtungslager Sobibor. Hamburg/Münster 2003, ISBN 3-89771-814-6, S. 115
  5. Tomasz Kranz: Das KZ Lublin - zwischen Planung und Realsierung. S. 379. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager.. FiTb, Frankfurt 1998, ISBN 3-596-15516-9, S. 381
  6. Tomasz Kranz: Das KZ Lublin... S. 378
  7. Pressac zu Gaskammern in Majdanek Zugriff am 4. Februar 2008
  8. Tomasz Kranz: Das KZ Lublin... S. 379
  9. Tomasz Kranz: Das KZ Lublin... S. 379 / ebenso Eugen Kogon et al. (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas. Frankfurt 1983, ISBN 3-10-040402-5, S. 242
  10. Scrapbookpages (Zugriff 10. März 2008)
  11. Tomasz Kranz: Das KZ Lublin... S. 380 /s. a. Zahlen von Majdanek (Zugriff am 26. 12. 2007)
  12. Thomasz Kranz: Die Erfassung der Todesfälle und die Häftlingssterblichkeit im KZ Lublin. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft ZfG 55(2007), H. 3, S.239
  13. Eugen Kogon et al. (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen ... ISBN 3-596-24353-X S. 257
  14. Stefan Hördler: Die Schlussphase des Konzentrationslagers Ravensbrück. Personalpolitik und Vernichtung. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 56(2008), H. 3. S. 244f
  15. Eugen Kogon et al. (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas. Eine Dokumentation. Fischer Tb, Frankfurt 1986, ISBN 3-596-24353-X , S. 265 – 265
  16. Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Fischer Tb, Frankfurt 2002, ISBN 3-596-15516-9, S. 770
  17. Ulrich Herbert et al.: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. ISBN 3-596-15516-9, S. 770
  18. Ulrich Herbert et al.: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. ISBN 3-596-15516-9, S. 770
  19. Eugen Kogon et al. (Hrsg.): Nationalsozialistische Massentötungen ... ISBN 3-596-24353-X S. 266
  20. dachau-gas-chambers, photo 43 = Brief Raschers abgerufen am 17. Januar 2007
  21. IMT Nürnberg, Band 32 (Dokumentenband 8), ISBN 3-7735-2524-9, S.62 = Dokument 3249 PS
  22. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit: Gaskammer nie wie vorgesehen benutzt, Seitenaufruf 9. Januar 2007
  23. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit: Betrieb der Gaskammern nicht nachweisbar, Seitenaufruf 9. Januar 2007