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Jevenstedt

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 54° 14′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Jevenstedt
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 45,48 km²
Einwohner: 3339 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24808
Vorwahl: 04337
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 086
Adresse der Amtsverwaltung: Meiereistraße 5
24808 Jevenstedt
Webpräsenz:
www.amt-
jevenstedt.de
Bürgermeister: Dieter Backhaus (SPD)
Lage der Gemeinde Jevenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die amtsangehörige Gemeinde Jevenstedt liegt in der Nähe von Rendsburg am Ochsenweg im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Gemeinde ist Sitz der Amtsverwaltung vom Amt Jevenstedt. Altenkattbek, Barkhorn, Bramkamp, Dammstedt, Jevenstedterteich, Kolshorn, Kreuzkoppel, Nienkattbek, Pollhorn, Schwabe und Spannan liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eine eisenzeitliche Besiedlung des Gemeindegebiets kann durch Urnengräber belegt werden.

1559 besuchte der dänische König Christian II. den Ort zu einer Beratung über die Eroberung Dithmarschens.

Der Ort wurde 1190 erstmals als Gjievenstedt (Stätte an der Gjieve) erwähnt. Gjieve ist der alte Name der Jevenau, von der sich auch heute der Ortsname ableitet. Der Ort lag ursprünglich in einer waldreichen Gegend. Der Wald wurde jedoch bei einer Stadterweiterung Rendsburgs im 17. Jahrhundert weitgehend abgeholzt.

Im Dreißigjährigen Krieg war Jevenau einer der Punkte, von denen aus die Festung Rendsburg belagert wurde. Als Wallenstein auf dem Ochsenweg durch den Ort zog kam es zu Scharmützeln mit den Einwohnern, bei denen alle Gebäude des Dorfes durch Feuer zerstört wurden.

Wirtschaft

Durch die Nähe zu Rendsburg gibt es viele Wohngebiete. Ein eigenes Gewerbebgebiet gibt Firmen unterschiedlicher Struktur ein Zuhause. Neben Handwerksbetrieber aller Gewerke und Taxiunternehmen sind insbesondere Dienstleistungsunternehmen in Jevenstedt angesiedelt. Ergänzt wir das Angebot besonders im Bereich Freizeitangebot durch eine enorme Menge an Reiteranlagen. Neben der Möglichkeit einen Stellplatz fürs eigene Pferd zu bekommen findet man mehrere Reitanlagen, die u.A. qualifizierten Reitunterricht erteilen.

Politik

Wappen

Blasonierung: „Von Silber und Rot im Wellenschnitt geteilt. Oben ein mit einem goldenen Schwert überdeckter, widersehender Lindwurm, unten ein Göpel in verwechselten Farben.“[1]

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein