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Johannes Hentschel

Johannes Hentschel (* 10. Mai 1908; † 27. April 1982 in Achern, Baden-Württemberg); genannt Hannes Hentschel; war Maschinist im Führerbunker und der letzte Mann, der den Führerbunker im Mai 1945 verließ.[1]

Er war mit Rochus Misch der einzige, der sich zuletzt ständig im Führerbunker aufhielt und dort auch schlief.[2] Hentschel sorgte für Licht und Wasser, Misch per Telefon und Fernschreiber für den Kontakt nach außen. Fünf Minuten nachdem Misch den Bunker am 1. Mai verlassen hatte, töteten sich Joseph und Magda Goebbels mit Blausäure. Beide wurden am nächsten Morgen nach oben befördert und unvollständig verbrannt. Hentschel war sodann alleine im Bunker.

Er und andere verließen die Reichskanzlei, wurden aber schnell von den Russen gefasst. Hentschel wurde am 4. April 1949 in Freiheit entlassen. Er starb 1982 in Achern.

Dokumentationen

Referenzen

  1. Ralf Simon: Die Geheimnisse des letzten lebenden Hitler-Vertrauten; Spiegel Online, 29. Juli 2007
  2. Oliver Das Gupta: Hitlers Ende: „Jetzt wird der Chef verbrannt“ (Interview mit Rochus Misch); Süddeutsche.de, 29. April 2005
Personendaten
Hentschel, Johannes
Techniker im Führerbunker
10. Mai 1908
27. April 1982
Achern