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Ostbayern

Mit Ostbayern werden die beiden bayerischen Regierungsbezirke Niederbayern (Regierungssitz: Landshut) und Oberpfalz (Regierungssitz: Regensburg) bezeichnet, die an Tschechien und Österreich angrenzen. Die Hauptflüsse dieses Gebietes sind Donau, Regen, Naab, Ilz, Inn und Isar. Das Gebiet wird vor allem durch Mittelgebirge wie Bayerischer Wald und Oberpfälzer Wald beherrscht, es gibt aber auch Tiefländer wie den Dungau oder Gäuboden.

Der von Nationalsozialisten auf Initiative von Hans Schemm 1933 geschaffene Gau Bayerische Ostmark umfasste neben Niederbayern und Oberpfalz auch noch das nordbayerische Oberfranken. Gauhauptstadt war Bayreuth. Als Hauptverbindungsachse dieses Gaues wurde die Bayerische Ostmarkstraße von Oberfranken nach Passau erbaut. 1942 erhielt der Gau den Namen "Gau Bayreuth".[1]

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Städte

sind Amberg, Cham, Landshut, Neumarkt, Passau, Regensburg, Schwandorf, Straubing und Weiden.

Wichtige Hauptverkehrswege

Autobahnen

Bundesstraßen

Bahnstrecken

Knotenpunkt Regensburg

Knotenpunkt Schwandorf


Schifffahrtsweg

Wissenswertes

Auch nach Trennung beider Regierungsbezirke gibt es bis heute Institutionen deren Zuständigkeiten sich über das Gebiet beider Regierungsbezirke erstrecken. So etwa das Verwaltungsgericht Regensburg, das Polizeipräsidium, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Tochtergesellschaften der DB AG Regio Ostbayern und Regionalbus Ostbayern, das Regionalstudio Ostbayern des Bayerischen Rundfunks und der Tourismusverband Ostbayern.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Helmut W. Schaller, Bayerische Ostmark, 1933-1945, in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44426>