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Braunau am Inn

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn (BR)
Fläche: 24,8 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 13° 2′ OKoordinaten: 48° 15′ 30″ N, 13° 2′ 0″ O
Höhe: 351 m ü. A.
Einwohner: 17.332 (30. Juni 2008)
Bevölkerungsdichte: 699 Einwohner je km²
Postleitzahl: 5280
Vorwahl: 07722
Gemeindekennziffer: 40 404
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtplatz 38
5280 Braunau am Inn
Offizielle Website:
Braunau am Inn
Politik
Bürgermeister: Gerhard Skiba (SPÖ)
Gemeinderat: (2003)
(37 Mitglieder)
21 SPÖ, 7 ÖVP, 5 Grüne, 4 FPÖ

Braunauer Stadtkern, von der Innbrücke aus gesehen

Braunau am Inn ist eine Stadt in Österreich im oberösterreichischen Innviertel. Der Inn bildet die Grenze zum benachbarten Freistaat Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtplatz

Braunau am Inn liegt im Innviertel auf 352 m Höhe, etwa 15 km östlich des Zusammenflusses von Inn und Salzach. Gegenüber, auf der bundesdeutschen Seite des Inns, liegt das niederbayerische Simbach am Inn. Die geografische Ausdehnung beträgt 9,1 km von Nord nach Süd, sowie 7,8 km von West nach Ost. Das Stadtgebiet umfasst 24,7 km² Fläche, von denen 16,2 % bewaldet sind und 53,0 % landwirtschaftlich genutzt werden.

Gliederung des Stadtgebiets

Die Stadt ist in die drei Katastralgemeinden Braunau am Inn, Osternberg und Ranshofen gegliedert. Weitere Ortsteile der Gemeinde sind: Aching, Au, Blankenbach, Braunau Neustadt, Gasteig, Höft, Haiden, Haselbach, Himmellindach, Laab, Lach, Lindach, Maierhof, Neue Heimat, Oberrothenbuch, Roith, Scheuhub, Tal, Unterrothenbuch.

Geschichte

Politik

Im Gemeinderat hat die SPÖ 21 Mandate, die ÖVP 7, Grüne 5 und die FPÖ 4 Mandate. (2003)

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Silber oben nebeneinander zwei freischwebende Schildchen, im rechten in Schwarz ein goldener, rot bekrönter und gewaffneter, aufgerichteter Löwe, das linke von Silber und Blau schrägrechts gerautet; unten zwei grüne, doppelt verschlungene Zweige, der rechte mit Lindenblättern, der linke mit Dolden besetzt. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß.

Der gerautete silber-blaue Teil und der Pfälzische Löwe sollen die lange Verbundenheit mit Bayern symbolisieren.

Wirtschaft

In der Wirtschaft dominieren Industrie und Gewerbe, wo rund 58 % der Beschäftigten tätig sind.

In Braunau befindet sich der Hauptsitz des Techno-Z Innviertel

Verkehr

Eisenbahnstrecken

Braunau ist per Eisenbahn aus drei Richtungen erreichbar:

Straßen

Braunau ist über verschiedene Bundesstraßen erreichbar:

Die Innkreis Autobahn A 8/E 56 (Abfahrt Ort) ist 34 km, die West Autobahn A 1/E 60 (Abfahrt Wallersee) 53 km, die Tauern Autobahn A 10/E 55 (Knoten Salzburg) 68 km und die Bundesautobahn 8 A 8/E 52 (Abfahrt Piding) 65 km entfernt. Seit über 20 Jahren wird in Bayern an der A 94 gebaut, die nach Fertigstellung eine Direktverbindung zwischen Braunau, München und Passau ermöglichen wird.

Flughäfen

Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen sind:

Sportflugplätze

Öffentlicher Verkehr

Der innerstädtische öffentliche Nahverkehr wird mit fünf Buslinien (Citybus) bedient.

Öffentliche Einrichtungen

Ämter und Behörden

Bildungseinrichtungen

Braunau hat mehrere Volks- und Hauptschulen, ein Bundesgymnasium und -realgymnasium, eine Handelsakademie (BHAK Braunau), eine Höhere Technische Lehranstalt (HTL Braunau), eine Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und eine Berufsschule.

Derzeit wird der Aufbau einer Fachhochschule diskutiert, als möglicher Standort wurde das ehemalige Augustiner Chorherrenstift Ranshofen genannt[1].

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

In Braunau geboren:

Andere Verbindung zu Braunau:

Ehrenbürger von Braunau:

Literatur

Trivia

Der Geschützturm B des Schweren Kreuzers Prinz Eugen, der in der deutschen Kriegsmarine dazu ausersehen war, die Tradition der ehemaligen österreichisch-ungarischen Kriegsmarine fortzuführen und zu pflegen, war nach der Stadt Braunau am Inn benannt. Die übrigen Türme waren Graz, Innsbruck und Wien gewidmet.

 Commons: Braunau am Inn – Bilder, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Braunauer Rundschau, Nr. 29 vom 20. Juli 2006, Seite: 6