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Amerdingen

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 48° 44′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungsge-
meinschaft:
Ries
Höhe: 502–561 m ü. NN
Fläche: 19,10 km²
Einwohner: 868 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86735
Vorwahl: 09089
Kfz-Kennzeichen: DON
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 112
Adresse der Gemeindeverwaltung: Beuthener Str. 6
86720 Nördlingen
Webpräsenz:
www.amerdingen.de
Bürgermeister: Hermann Schmidt (Dorfgemeinschaft)

Amerdingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Amerdingen ist Teil der Planungsregion Augsburg und liegt an der Kessel.

Es existieren folgende Gemarkungen: Amerdingen, Bollstadt

Geschichte

Amerdingen war vor 1806 Sitz der gleichnamigen Herrschaft und gehörte den Freiherren Schenk von Stauffenberg. Die von Ludwig II. von Bayern im 19. Jahrhundert in den Grafenstand erhobenen Stauffenberger sind noch immer die größten Grundeigentümer und gleichzeitig Bewohner des Schlosses. Alle lebenden Schenken von Stauffenberg entstammen der so genannten „Amerdinger Linie“. Sie sind Nachfahren des Hans von Stauffenberg, der 1566 das Rittergut Amerdingen durch Heirat mit Barbara von Westernach erwarb. Zu den Nachfahren des Amerdinger Hans von Stauffenberg zählte auch Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das erfolglose Attentat auf Adolf Hitler gewagt und mit dem Leben bezahlt hat.

Amerdingen lag zwischen dem Herzogtum Pfalz-Neuburg und der Grafschaft Oettingen, die landesherrliche Rechte über Amerdingen innehatten. Mit dem Inkrafttreten der Rheinbundakte 1806 fiel der Ort an das Königreich Bayern.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 824, 1987 dann 789 und im Jahr 2000 852 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Hermann Schmidt (Dorfgemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 332.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 35.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 40 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 290. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 427 ha. Davon waren 296 ha Ackerfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen: