Ezra Taft Benson
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Ezra Taft Benson

Ezra Taft Benson (* 4. August 1899 in Whitney, Franklin County, Idaho; † 30. Mai 1994 in Salt Lake City, Utah) war ein US-amerikanischer Politiker und der 13. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Leben

Benson wurde als Sohn von George T. Benson und Sarah Dunkley Benson geboren. Von 1921 bis 1923 diente er als Missionar in Großbritannien. 1926 erhielt er einen Abschluss in Agrarwissenschaften und war zunächst an der Universität von Idaho tätig. 1939 wurde er Generalsekretär des Bundesverbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften und zog daher nach Washngton D.C. 1943 berief ihn Heber J. Grant zum Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Im Jahr 1953 berief ihn Präsident Dwight D. Eisenhower als Landwirtschaftsminister in sein Kabinett, welches er bis 1961 ausübte. Damit war er der zweite Apostel nach Reed Smoot, der gleichzeitig ein hohes politisches Führungsamt ausübte.

Präsident George Albert Smith sandte ihn 1945 nach Europa um die durch den Krieg zerstörte Kirchenorganisation wieder aufzubauen und um Hilfe für die notleidende Bevölkerung zu organisieren.

Seine Präsidentschaft

Nach dem Tod von Spencer W. Kimball wurde Benson am 10. November 1985 zum Präsidenten der Kirche ordiniert. Zu Beginn seiner Präsidentschaft betonte er die Bedeutung des Buches Mormon und forderte die Mitglieder dazu auf, es immer wieder durchzustudieren.

Er starb nach langer Krankheit am 30. Mai 1994 [1]

Anmerkungen

  1. Deseret News 1997-98 Church Alamanac, S. 42
Personendaten
Benson, Ezra Taft
13. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
4. August 1899
Whitney (Idaho)
30. Mai 1994
Salt Lake City