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Pester Lloyd

Der Pester Lloyd ist eine deutschsprachige Wochenzeitung, die in Budapest erscheint.

Der Pester Lloyd erschien von 1854 bis 1945 als Tageszeitung zweimal am Tag als Morgen- und Abendblatt. Er wurde 1994 (Gründungsurkunde vom 1. Juli 1993, Ung. Kultusministerium, Nytsz: B/PHF/1993) zunächst als Der Neue Pester Lloyd von Gotthard B. Schicker (alleiniger Gründer und Lizenzinhaber) sowie unter Mitwirkung u.a. von Anikó Halmai, András Heltai-Hopp (stellv. Chefredakteur), Rainer Ackermann (stellv. Chefredakteur) und Jan Mainka als Wochenzeitung wiederbelebt. Mainka schied 1999 aus und gründete die Budapester Zeitung (Wochenzeitung).

Bis 1945 galt der Pester Lloyd als die führende deutschsprachige Tageszeitung in Ungarn.

Seit 1999 erscheint die Zeitung wieder unter ihren ursprünglichem Titel "Pester Lloyd" gleichzeitig mit der Beilage Budapester Rundschau und seit 2004 mit dem Wiener Lloyd, den Österreichseiten des Pester Lloyd. Im Jahre 2005 bzw. 2006 wurden die Regionalbüros in Győr und Pécs eröffnet. Der Pester Lloyd-Verlag publiziert auch Bücher in deutscher und ungarischer Sprache.

Die Zeitung erscheint mittwochs in einer Auflage von rund 15.000 Stück, Verlagsort ist Budapest.

Für ihn schrieben einst u. a. Theodor Herzl, Max Nordau, Thomas Mann, Stefan Zweig, Joseph Roth, Alfred Polgar, Franz Molnár, Dezső Kosztolányi, Egon Erwin Kisch, Bertha von Suttner, Franz Werfel und Felix Salten. Seit 1994 schreiben u. a. György Konrád, István Eörsi, László Földényi, Péter Esterházy sowie zahlreiche Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Pester Lloyd.