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FWDL

Als FWDL bezeichnet man einen freiwillig Wehrdienst leistenden Soldaten. FWDL sind Wehrpflichtige (GWDL), die ihre Dienstzeit über den Grundwehrdienst hinaus verlängern, jedoch keine Zeitsoldaten werden. Allerdings ist die Trennung zwischen FWDL und Zeitsoldaten eher künstlicher Natur. Auch sind FWDL im eigentlichen Sinn weniger Wehrpflichtige als vielmehr Freiwillige.

FWDL sind ausschließlich Mannschaftsdienstgrade. Die Dienstzeit beträgt mindestens zehn und maximal 23 Monate. Frühestens nach dem elften Dienstmonat (umgangssprachlich "Leistungs-HG"), meist allerdings nach dem zwölften Dienstmonat, werden FWD-Leistende vom Obergefreiten zum Hauptgefreiten befördert. Sie erhalten neben dem Wehrsold ab den 10. Dienstmonat einen Wehrdienstzuschlag, dafür entfällt der Mobilitätszuschlag (eine Art Entfernungspauschale).

Ein Soldat wird meistens nur zum FWDL übernommen, wenn er sich bereit erklärt an einem Auslandseinsatz teilzunehmen, eine Teilnahme kommt jedoch nicht zwingend vor.