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Myanmar

Dieser Artikel behandelt den auch als Burma oder Birma bezeichneten Staat. Beschreibungen der gleichnamigen Katzen befinden sich unter Burma-Katze und Birma-Katze.
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Pye Tawngsu Myanma Naingngan

[pjìdàunzṵ mjəmà nàinŋàn]
Union Myanmar

Flagge Wappen
Amtssprache Birmanisch
Hauptstadt Naypyidaw (Pyinmana)
Staatsform Militärdiktatur
Staatsoberhaupt Vorsitzender des Staatsrates für Friede und Entwicklung
General Than Shwe
Regierungschef Premierminister
General Thein Sein
Fläche 678.500 km²
Einwohnerzahl 47.758.181 [1]
Bevölkerungsdichte 70,4 Einwohner pro km²
BIP

Total
BIP/Einwohner


etwa 14 Milliarden US-$[2]
etwa 260 US-$ [2]

Währung Kyat
Unabhängigkeit von Großbritannien am 4. Januar 1948
Nationalhymne Gba Majay Bma
Zeitzone UTC+6,5
Kfz-Kennzeichen MYA
Internet-TLD .mm
Telefonvorwahl +95

Myanmar, amtlich Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw, auch kurz Myanma Naingngan, sowie Birma oder Burma, ist ein Vielvölkerstaat in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Das Land steht seit 1962 unter einer Militärherrschaft.

Inhaltsverzeichnis

Landesname

Myanmar ['mijanmaːɐ][3] ist im deutschsprachigen Raum, im Vereinigten Königreich[4], in Australien und den USA nach wie vor unter der früheren Schreibweise Birma beziehungsweise Burma bekannt. Eigentlich handelt es sich bei Burma und Myanmar nicht um zwei unterschiedliche Bezeichnungen. Bama ['bɐma] mit verhältnismäßig dumpfem „a“ als erstem Vokal, von dem sich die englisch ausgesprochene Schreibweise Burma (und davon in anderen Sprachen wiederum Birma) herleitet, und Myanma sind seit jeher die Bezeichnungen für die größte Bevölkerungsgruppe der Bamar in ihrer eigenen Sprache und für ihr Land. Dazu kommen Unterschiede in der Aussprache durch die Dialekte, denn je nachdem, wie stark man die Lippen schließt und wie viel Druck beim ersten Konsonanten entsteht, ist der Übergang von „B“ zu „M“ fließend. Der Begriff Myanma soll bis ins ausgehende 11. Jahrhundert zurückgehen und von König Kyanzittha geprägt worden sein.[5][6] Er entstammt der Schriftsprache und findet sich daher eher in historischen Dokumenten, während Bama umgangssprachlich verwendet wird. Seit den 1920er-Jahren gab es Bestrebungen, einen einheitlichen Begriff für alle im jetzigen Myanmar beheimateten Volksgruppen zu finden. So wurde mehrmals Bama durch Myanma ersetzt und umgekehrt.

Die offizielle Umbenennung des Landes in Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw („Union Myanmar“) durch das Militär war daher in erster Linie ein Vorhaben mit Außenwirkung. Das Land sollte sich als selbstbewusster Staat präsentieren, der die Kolonialzeit endgültig überwunden hat. Kritiker bemängeln, dass die Umbenennung durch die Willkür der Machthaber geschehen sei, ohne eine Volksabstimmung hierüber abhalten zu lassen.

Die Umbenennung erfolgte aufgrund des Gesetzes Nr. 15/89 vom 18. Juni 1989, das auch die offizielle Schreibweise vieler Ortschaften neu bestimmte. Hierfür wurden die Namen in ihrer ursprünglichen Form, also unter Ausschluss derjenigen Veränderungen, welche sie durch den kolonialen Einfluss erfahren hatten, nach ihrer aktuellen Aussprache ins lateinische Alphabet verschriftlicht.

Die Vereinten Nationen übernahmen den neuen Namen des Staates wenige Tage nach der Verkündung durch das Militär. Dem sind mittlerweile viele Staaten gefolgt, während die Vereinigten Staaten und Australien sowie weitere Staaten und Nichtstaatliche Organisationen als Zeichen ihrer Missbilligung des Regimes am Namen Burma festhalten. Auch die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sprach sich 1996 in einem Interview für das Magazin Marie Claire für die Beibehaltung von Burma aus, zum einen wegen der fehlenden Mitwirkung des Volkes, zum anderen, da der Begriff Myanmar eben nicht die Vielfalt der Volksgruppen im Lande widerspiegele [7]. Die deutschschweizerischen und österreichischen Zeitungen verwenden vorwiegend Burma, während sich die deutschsprachigen Agenturen auf die Bezeichnung Birma geeinigt hatten.[8] Mehrere deutsche Medien, darunter Spiegel und FAZ, verwenden dennoch die Variante Burma.

Im Birmanischen bedeutet die Silbe Myan „fest zusammenhaltend“, die Silbe Mar „hart“, „stark“ oder auch „mächtig“.[9] Neben der offiziellen Bezeichnung nennen die Einwohner den Staat auch kurz Myanma Naingngan („Myanmarischer Staat“).

Geographie

Myanmar grenzt im Norden und Osten an die Volksrepublik China, Laos und Thailand und im Süden an den Indischen Ozean. Das Andamanische Meer trennt Myanmar von den südwestlich gelegenen indischen Inseln der Andamanen und Nikobaren. Im Westen grenzt Myanmar an Bangladesch und die indischen Bundesstaaten Mizoram, Manipur, Nagaland und Arunachal Pradesh. Im Süden liegt die letzte unberührte Inselgruppe Myeik vor der malaiischen Halbinsel. Im Osten des Landes liegt das Shan-Hochland mit Erhebungen von bis zu 2.500 m.

Entlang der Südwestküste erstrecken sich Sumpfgebiete, dahinter liegt das Rakhaing-Yoma-Gebirge mit bis zu 3.000 m hohen Bergen. Das Kachin-Bergland, ein südlicher Ausläufer des Himalaya, liegt im Norden und an der Grenze Myanmar-Indien-China liegt der Hkakabo Razi. Mit seinen 5881 m ist er der höchste Berg Südostasiens. In der Mitte des Landes, entlang dem Irrawaddy, liegt Zentralmyanmar mit seinen fruchtbaren Böden. Vor der Küste bildet eine abgesunkene Gebirgslandschaft rund 800 Inseln. 40 % der Fläche wird von Primärwald bedeckt, wobei die Waldfläche jährlich um 1,2 % abnimmt.

Städte

Größte Stadt des Landes ist mit 4.477.782 Einwohnern (Stand 2005) Rangun, das bis November 2005 auch Hauptstadt des Landes war. Seit Dezember 2005 waren die Regierungsbehörden nach und nach in die neue Hauptstadt Pyinmana, ungefähr 320 km nördlich von Rangun, verlegt worden. Am 6. Februar 2006 war der Umzug sämtlicher Ministerien offiziell abgeschlossen. Die neue Hauptstadt wurde am 22. März 2006 in Naypyidaw (Heimstatt der Könige) umbenannt. Weitere große Städte sind Mandalay, Mawlamyaing, Bago und Pathein.

Siehe auch: Liste der Städte in Myanmar

Klima

Myanmar befindet sich – mit Ausnahme des äußersten Nordens – im Einflussbereich des Indischen Monsuns. Durch das Relief bedingt sind die Ausprägungen des Monsuns in den einzelnen Landesteilen unterschiedlich.

Im wesentlichen lassen sich drei Jahreszeiten unterscheiden:

Bevölkerung

Völker und Sprachen

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit etwa 48 Millionen Einwohnern verteilt auf 135 verschiedene Ethnien. Die größte ist die der Birmanen (Bamar) mit 70 % Bevölkerungsanteil. Die Shan (8,5 %) leben hauptsächlich im Shan-Staat des Landes. 6,2 % stellen die Karen, die überwiegend Christen sind. 2,4 % gehören zu den Mon. Die Padaung gehören zur Sprachgruppe der Mon-Khmer und umfassen etwa 150.000 Personen. Sie leben im südlichen Kachin- und im Shanstaat. 2,2 % sind Chin (Tschin) und 1,4 % Kachin. Hauptsächlich im Rakhaing-Staat leben etwa 730.000 Arakanesen. Andere Quellen geben ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung sogar mit 4 % an. Ebenfalls im Rakhaing-Staat leben die Rohingya, denen der Status als Volksgruppe verwehrt wird und die von der Regierung als bengalische Muslime bezeichnet werden. Viele von ihnen sind nach Bangladesch geflohen. Ferner stellen die Chinesen 1–2 % und die Inder 1 % der Bevölkerung. Die einzelnen Völker sprechen ihre eigenen Sprachen, Englisch ist Handelssprache. Amtssprache ist die Birmanische Sprache.

Religionen

Anteile der Religionen an der Bevölkerung:

Die am weitesten verbreitete Religion in Myanmar ist der Buddhismus. Einige der berühmtesten buddhistischen Kunstwerke (Statuen) im asiatischen Raum befinden sich hier. Vorherrschend ist die frühbuddhistische Theravada-Schule, die im 20. Jahrhundert auch maßgeblichen Einfluss auf die Buddhismus-Rezeption im Westen hatte. So fußen viele der Standardwerke der Vipassana-Meditation (zum Beispiel Nyanaponika: „Geistesschulung durch Achtsamkeit“) auf den Lehren birmanischer Dharma-Meister wie Mahasi Sayadaw, Chanmyay Sayadaw U Janaka, Ledi Sayadaw oder Sayadaw U Pandita. Zu den wichtigsten Heiligtümern zählen vor allem die Shwedagon-Pagode in Rangun, der Goldene Fels südöstlich von Bago und der Mount Popa in der Nähe von Bagan.

Zum Christentum bekennen sich 4 % der Bevölkerung, vor allem in den Volksgruppen der Chin und der Karen, die einem kürzlich bekannt gewordenen Regierungsprogramm „zur Zerstörung der christlichen Religion in Myanmar“ zufolge, systematisch vertrieben werden sollen.[10] Besonders bei den ethnischen Minderheiten ist der Geisterglaube weit verbreitet (vgl. Weblinks: DLF).

Demographische Daten

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Myanmars

Im 11. Jahrhundert gründete König Anawrahta das erste birmanische Reich. Im 19. Jahrhundert fiel Birma nach mehreren Kriegen unter britische Herrschaft. Der letzte König von Birma wurde mit seiner Familie durch die britische Besatzung ins Exil nach Indien geschickt, wo er auch starb. Birma wurde Teil von Britisch-Indien.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Birma von Japan okkupiert und ein Marionettenstaat errichtet. Nach Kriegsende 1945 wurde das Land von den Briten besetzt und erneut in ihr Kolonialreich integriert.

1948 wurde Birma in die Unabhängigkeit entlassen. Seither halten bewaffnete Konflikte in verschiedenen Landesteilen an, wo ethnische Minderheiten gewaltsam für mehr Autonomie oder Unabhängigkeit kämpfen. Nach einer kurzen demokratischen Phase bis 1962 wurde Birma von verschiedenen Militärregimen kontrolliert.

Von 1961 bis 1971 war der birmanische Politiker Maha Thray Sithu U Thant der dritte Generalsekretär der Vereinten Nationen. Als es wegen der Weigerung der Regierung Ne Win, ihm ein Staatsbegräbnis auszurichten, in Rangun zu Unruhen kam, wurden diese gewaltsam niedergeschlagen.

Am 18. Oktober 1965 verabschiedete der Revolutionsrat ein Gesetz, nach dem alle Wirtschaftsunternehmen verstaatlicht wurden. Wenig später wurden alle christlichen Missionare zum Ende des Jahres 1966 ausgewiesen.

Am 8. August 1988 gipfelten monatelange Unruhen (8888 Uprising) wegen der Wirtschaftspolitik des Militärs unter Führung von General Ne Win in der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten in der Hauptstadt Rangun mit mehreren Tausend Toten. Ein neues Militärregime unter General Saw Maung etablierte sich als Staatsrat für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung (SLORC). 1989 wurde das Land in Myanmar umbenannt. Als 1990 bei demokratischen Wahlen die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie (NLD) einen Erdrutschsieg errang, wurden die Wahlen vom Militärregime für ungültig erklärt, und es kam zu einer blutigen Niederschlagung von friedlichen Studentenprotesten. Das Regime blieb an der Macht.

Die am 9. Januar 1993 erstmals einberufene Nationale Versammlung, die eine neue Verfassung erarbeiten sollte, wurde nach mehreren Sitzungen am 31. Mai 1996 endgültig ausgesetzt. Die NLD war nach Protesten gegen die vom Militär vorgegebenen Verfahrensvorschriften am 29. November 1995 von der Nationalen Versammlung ausgeschlossen worden.

Bis zur Jahrtausendwende verhandelte General Khin Nyunt mit einigen der Minderheitenvölker Myanmars. Die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wurde willkürlich freigelassen und erneut unter Hausarrest gestellt, zuletzt nach einem blutigen Überfall auf ihre Wagenkolonne in Zentralmyanmar im Mai 2003.

Nach dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 am 26. Dezember und der hierdurch ausgelösten Flutwelle verweigerte das Regime internationalen Hilfskräften die Einreise und stellte so niedrige Zahlen über die Opfer zur Verfügung, dass sie von ausländischen Organisationen angezweifelt werden.

Im November 2005 begann die Regierung mit der Verlegung des Regierungssitzes von Rangun nach Kyappyay in der Nähe der Stadt Pyinmana (Mandalay-Division). Begründet wurde der Schritt offiziell mit der gegenüber Rangun zentralen Lage der neuen administrativen Hauptstadt. Inoffizielle Spekulationen reichten von der Furcht vor einer ausländischen Invasion vom Meer aus, über Einflüsse von Astrologen auf die Militärmachthaber bis zur Abschottung des Regimes aus Furcht vor möglichen neuen Volksaufständen.

In der Reihe der Kritiker des Regimes erschienen im Dezember 2005 erstmalig auch die ASEAN-Staaten. Bereits im März 2005 hatte Myanmar auf die turnusmäßige Übernahme des jährlich wechselnden Vorsitzes innerhalb ASEAN zugunsten der Philippinen verzichtet. Ein von den USA im Weltsicherheitsrat eingebrachter Resolutionsentwurf, der das Militärregime zur Einhaltung der Menschenrechte und zur Freilassung aller politischen Gefangenen auffordern sollte, wurde im Januar 2007 mit den Stimmen der Vetomächte Volksrepublik China und Russland abgelehnt.

Die im August 2003 vom damaligen Premierminister Khin Nyunt verkündete „Road Map“ für den Weg zur Demokratie nahm mit der erneuten Einberufung der Nationalen Versammlung, die eine neue Verfassung erarbeiten sollte, ihren Lauf. Nach knapp 10-monatigen Beratungen zwischen dem 17. Mai 2004 und dem 3. September 2007 erklärte der Vorsitzende der Kommission für die Einberufung der Nationalen Versammlung, Generalleutnant Thein Sein, dass man sich auf eine neue Verfassung geeinigt habe, die einen ersten Schritt zur Demokratisierung des Landes darstelle. Einen Termin für ein Referendum über den Verfassungsentwurf oder für freie Parlamentswahlen nannte er jedoch nicht.

Im September 2007 formierten sich Demonstrationen, deren Anlass zunächst die drastische Preissteigerungen für Treibstoffe waren und sich später gegen das Regime insgesamt richteten. Angeführt wurden die Demonstrationen von buddhistischen Mönchen und Nonnen, denen sich bald auch Zivilisten anschlossen. Am 24. September wurden bereits über 100.000 Demonstranten gezählt. Anders als in der Vergangenheit schritt die Militärführung zunächst nicht ein[11][12], doch am 25. September begann sie gegen die Demonstranten vorzugehen. Nach offiziellen Angaben kamen zehn Menschen ums Leben, darunter der japanische Journalist Kenji Nagai. Inoffizielle Beobachter sprechen von bis zu 200 Toten.[13] Mehrere Hundert Menschen wurden verletzt.[14] Zahlreiche Klöster in Rangun wurden von Soldaten gestürmt. Weiterhin wurden Oppositionspolitiker und Regimegegner im ganzen Land verhaftet. Insgesamt soll es hunderte Festnahmen gegeben haben.[15][16] Am 29. September 2007 erklärte die Militärjunta schließlich die Revolte als zerschlagen und beendet.[17] Die Domainendung .mm war vom 28. September bis zum 8. Oktober 2007 (nach myanmarischer Ortszeit) vom Internet getrennt. Die Regierung gab als Grund den Bruch eines Unterseekabels, die Opposition hingegen Vertuschungsabsicht der Regierung bezüglich der gewalttätigen Unterdrückung von Demonstrationen im Land an.[18]

Im Februar 2008 nennt die Militärjunta als Termin für ein Referendum den Mai 2008. Demokratische Wahlen sollen 2010 stattfinden.[19]

Am 3. Mai 2008 wurden Teile des Landes durch den Tropensturm Nargis verwüstet. Es starben schätzungsweise mehr als 80.000 Menschen (Stand 8. Mai 2008), nach UNO-Schätzungen wurden eine Million Menschen obdachlos. Die Militärjunta verweigert den Hilfstruppen Zugang zum Irrawaddy-Flussdelta und beschlagnahmte Hilfsgüterlieferungen aus dem Ausland. Durch die rasante Abholzung der Mangrovenwälder in den Küstengebieten fielen der Katastrophe erheblich mehr Menschen zum Opfer.

Politik

Seit 1993 wurde über eine neue Verfassung beraten. Mit Verweis auf die fehlende Verfassung hat die Militärregierung bislang freie Wahlen verhindert.

Im Entwurf wird als neuer offizieller Name Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan Daw (Union der Republik von Myanmar) vorgeschlagen. Außerdem sind eine Änderung von Staatsflagge und Staatssiegel geplant. Die Diskussionen hierüber verzögerten die Fertigstellung der Verfassung bis zum 3. September 2007. Die Verfassung soll nun im nächsten Schritt der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.

Gesundheit, Bildung und Soziales

Myanmar ist seit einigen Jahren eines der Länder mit besonders hoher AIDS-Zuwachsrate, was von der Junta lange nicht zugegeben wurde und das Problem verschlimmerte. Ursachen sind vor allem die Prostitution besonders in Rangun und die verbreitete, auf Grund leicht zu beschaffender inländischer Stoffe traditionelle Drogenabhängigkeit, die infolge der gesellschaftlichen Zerrüttung und Aussichtslosigkeit noch gefördert wird, die durch den Jahrzehnte langen Bürgerkrieg und das individuelle Lebensformen hemmende totalitäre Regime eingetreten ist. Außerdem ist im Staatsbudget für soziale Wohlfahrt und Gesundheit zusammen weniger als ein Zehntel dessen vorgesehen, was für Militär, Polizei und Geheimdienste ausgegeben wird.

Der Bildungssektor ist in Myanmar, das eine ausgesprochene Bildungstradition hat, unter dem Militärregime besonders stark verkümmert. Mehrere Hochschulen wurden vorübergehend oder ganz geschlossen, vor allem aus Angst vor Studentenaufständen und vor der Kritik einer intellektuellen Elite. Lernfreiheit und freie Fächerwahl besteht nicht, dafür ist es möglich, gewisse Fächer per Fernkurs zu studieren. Ein großes Problem ist auch, an Bücher zu kommen – so kann beispielsweise jemand, der Medizin studiert, keine Geschichtsbücher ausleihen.

Menschenrechte

Menschenrechtsorganisationen werfen Regierung und Armee Menschenrechtsverstöße wie Zwangsarbeit, Zwangsräumung von Dörfern, Folter, Vergewaltigungen und Einsatz von Kindersoldaten in den bis heute andauernden Kämpfen gegen Aufständische vor, vor allem gegen ethnische Minderheiten wie die Karen. Auch manche Rebellengruppen sollen Kinder rekrutiert und Zivilisten zur Zwangsarbeit verpflichtet haben.

Für den Bau einer Gaspipeline von Myanmar nach Thailand durch Total und Unocal (Yadana-Projekt) sollen, um die Pipeline vor Überfällen zu schützen, die Dörfer in diesem Gebiet weiträumig zerstört und die Bevölkerung umgesiedelt worden sein.[20] Die belegten Fälle von Zwangsarbeit, Vertreibung und Mord führten zu Prozessen gegen die beiden Konzerne.[21]

Ende Juni 2007 hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) öffentlich der Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Normalerweise äußert das IKRK seine Kritik vertraulich, doch da die Machthaber Myanmars nicht auf die Vorwürfe reagierten, habe man die Vorwürfe publik gemacht. Neben der Misshandlung von Gefangenen wurde vor allem die Verfolgung der Karen kritisiert.[22]

In der aktuellen Rangliste von „Reporter ohne Grenzen“ zur Lage der Pressefreiheit liegt Myanmar auf Platz 164 von 168.

Die Militärregierung führt das Land als eine Kleptokratie, denn sie übt willkürliche Verfügungsgewalt über Besitz und Einkünfte der Beherrschten aus und bereichert sich auf Kosten der Bürger des Landes.

Militär

Die Streitkräfte von Myanmar, Tatmadaw genannt, umfassen rund 428.000 Soldaten und 72.000 paramilitärische Kräfte wie die Grenztruppen und Spezialpolizeikräfte. Der Verteidigungsetat belief sich 2005 auf 7,1 Milliarden US-Dollar und entsprach 19 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.

Das Heer ist in 13 Regionalkommandos gegliedert und umfasst 30 Infanteriedivisionen, zwei Panzerdivisionen und 10 Artilleriedivisionen. Zu ihrer Ausrüstung zählen rund 130 Kampfpanzer vom Typ T-72, über 300 Kampfpanzer chinesischer Nachbauten des T-54, rund 150 amphibische Panzer vom Typ PT-76 und 140 Radpanzer EE-9 Cascavel. Die Artillerie verfügt über ein Arsenal an verschiedenen älteren Typen von Haubitzen, Geschützen und Mehrfachraketenwerfern aus verschiedenen Produktionsländern. Die Luftverteidigung verwendet ebenfalls ältere Systeme sowjetischer Herkunft, wie etwa SA-6 Gainful und SA-11 Gadfly. Bedeutende moderne Systeme sind die SA-16 Gimlet, SA-18 Grouse und das russische Kurzstrecken-Luftabwehrraketen-System SA-15 Gauntlet (Tor M1).

Der Luftwaffe gehören 15.000 Soldaten an, gegliedert auf acht Luftwaffenstützpunkte und sechs Luftverteidigungssektoren. Sie ist ausgerüstet mit 52 Jagdflugzeugen des chinesischen Typs Chengdu J-7, mehr als 12 Kampfflugzeugen vom Typ MiG-29, 48 NAMC Q-5 (Nanchang A-5) und weiteren Flugzeugen.

Über den Umfang und die aktuelle Ausrüstung der Marine gibt es keine aktuellen Daten. Zur Verfügung stehen den offenbar 16.000 Soldaten mindestens drei Korvetten und eine größere Anzahl an Patrouillenbooten und U-Boot-Begleitbooten.

Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China

Seit 1994 kann China auf den Großen und Kleinen Kokosinseln (Coco Islands) nördlich der indischen Andamanen und Nikobaren einen Stützpunkt für Fernmelde- und Elektronische Aufklärung (SIGINT) und deren Flugplatz betreiben. Zudem kursierten Gerüchte über einen (geplanten) U-Boot-Stützpunkt.[23][24] Weitere Aufklärungsstützpunkte gibt es seit 1994 in Akjab und auf Zadetgyi Kyun (St Matthew’s Insel) der Tanintharyi-Division. Die Volksrepublik China hat außerdem Überlandstraßen zwischen der chinesischen Grenze und dem Zentrum Myanmars in der Mandalay-Ebene finanziert und deren Ausbau logistisch unterstützt. Diese Straßen sind panzertauglich konstruiert und sichern den Chinesen den strategischen Zugang zum indischen Ozean.

Verwaltungsgliederung

Myanmar gliedert sich in sieben States und sieben Divisions. Die Landesteile, die überwiegend von der größten Volksgruppe Myanmars, den Bamar, besiedelt sind, heißen Division, die Bereiche, die überwiegend von Minderheiten bewohnt werden, State.

Die Minderheiten-States bilden zum überwiegenden Teil die Außengrenzen Myanmars; im Uhrzeigersinn beginnend im Südwesten:

Von den sieben Divisions verfügen zwei über Außengrenzen auf dem Festland, die übrigen fünf liegen entweder im Binnenland oder am Meer:

States und Divisions sind weiter untergliedert in Distrikte und Gemeinden.

Wirtschaft

Mit einem Bruttosozialprodukt von weniger als 622 Euro (2001) pro Einwohner gehört Myanmar zu den ärmeren Ländern der Welt. 70 % der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft; in ihr werden 60 % des BIP erzeugt, während die Industrie 9 % und der Dienstleistungssektor 31 % beitragen. Vor der Diktatur stand das Land wirtschaftlich sehr gut da und wurde auch „Kornkammer Südostasiens“ genannt, bekannt auch als Kupfer- und Edelsteinlieferant.

Probleme

In Myanmar herrscht eine starke Inflation, die einheimische Währung Kyat verlor im Zeitraum von 1990 bis 2001 durchschnittlich 34,6 % pro Jahr an Wert; in den Jahren 2002/03 beschleunigte sich die Inflationsrate auf durchschnittlich 46,9 %.

Ein großes Problem des Staates ist der hohe Grad an Korruption. Myanmar belegt den letzten Platz in der Korruptionsstatistik der Organisation Transparency International.[25] Ein anderes großes Problem sind die exorbitanten Ausgaben für Militär, Polizei und Geheimdienste, die seit Jahren über 50 % des Staatsbudgets ausmachen.

Steigende Lebensmittel- und Treibstoffpreise und die Unzufriedenheit mit der Willkürherrschaft des Regimes sorgen bei den Einwohnern für große Unzufriedenheit, die sich zumeist hinter vorgehaltener Hand, aber auch öffentlich äußert.

Außenhandel

Die Handelsbilanz war im Zeitraum 2002/03 bei Importen im Wert von 2,391 Milliarden Euro und Exporten im Wert von 2,185 Milliarden Euro negativ. Wichtigste Exportgüter sind Erdgas sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, während die Importe zu einem großen Teil aus Konsumgütern, Halbfertigwaren und Investitionsgütern bestehen. Während sich eine ganze Reihe europäischer und amerikanischer Firmen wegen zu schlechter wirtschaftlicher Aussichten, wegen übertriebener Bürokratie oder der Menschenrechtslage aus Myanmar wieder zurückzogen, expandieren dorthin besonders Firmen aus Japan, Korea, Singapur und China.

Der größte Importeur myanmarischer Waren in Europa ist Deutschland (Stand 2006: 102 Millionen Euro). Der Export nach Birma lag bei 32 Millionen Euro, was nach Meinung des Auswärtigen Amtes mit den schlechten wirtschaftlichen und politischen Bedingungen im Land zusammenhängt.

Bodenschätze

In Myanmar werden hochwertige Jade und Edelsteine gefördert. Berühmt sind die Taubenblut-Rubine aus den Minen in der Nähe der Stadt Mogok. Dort kommen auch Spinell, Saphir und einige andere Minerale und Edelsteine in hervorragender Qualität vor. Einzigartig ist das Vorkommen von Painit. Gold wird ebenfalls gewaschen, wobei eine beträchtliche Menge davon von Pilgern in Form von hauchdünnen Blättchen auf Zedis (Stupas), Buddha-Statuen und den Goldenen Felsen geklebt wird.

Zudem fördert Myanmar täglich etwa 12.000 Barrel Erdöl sowie fünf Millionen Kubikmeter Erdgas. Die Ausbeutung und Weiterverarbeitung wird einerseits von der staatlichen Ölgesellschaft MOGE (Myanmar Oil and Gas Enterprise) vorgenommen und andererseits von ausländischen Ölkonzernen wie den französischen Konzernen Total und Elf sowie Texaco, Unocal, Amoco, British Premier of UK, Nippon Oil. Total baut mit Unocal eine Gaspipeline von Myanmar nach Thailand. Zwei Milliarden Dollar sollen dafür veranschlagt sein.[20]

Tourismus

Myanmar bietet ein großes Angebot an Sehenswürdigkeiten. Die Shwedagon-Pagode in der früheren Hauptstadt Rangun ist die größte und vermutlich wertvollste Pagode der Welt. Sie ist vom Sockel bis zur Turmspitze mit Gold bedeckt.

Weitere Hauptattraktionen des Landes sind die weitläufigen Anlagen der alten Hauptstadt Bagan mit über 2.000 Sakralbauten aus vier Jahrhunderten, sowie der Goldene Fels bei Kyaikto im Mon-Staat.

Im Norden Myanmars in der Nähe von Mandalay steht die weltgrößte Glocke, die „Mingun-Glocke“. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen Kaiser Papawaya erbaut. Der im Westen gelegene Rakhaing-Staat beherbergt den Strand von Ngapali. Dieser Strand ist für Urlauber eines der beliebtesten Reiseziele.

Bekamen Touristen früher nur Visa für maximal eine Woche, so öffnete sich das Land vor einigen Jahren aus wirtschaftlichem Druck und wirbt zunehmend aktiv für den Devisen bringenden Tourismus. Dafür wurden Flughäfen und Straßen auch mit Zwangsarbeitern ausgebaut. Viele Menschenrechtsorganisationen und tourismuskritische Vereinigungen (beispielsweise Tourism Concern) rufen Touristen jedoch zum Boykott des Landes auf, da diese ihrer Ansicht nach durch Reisen nach Myanmar das Militärregime unterstützten und ihre Devisen nicht bei der Bevölkerung ankämen. Andere regierungsunabhängige Institutionen in Myanmar selbst warnen vor einem Boykott, da viele Arbeitsplätze z.B. bei Hotels, Airlines, Restaurants, Souvenirgeschäften u.v.m unmittelbar und mittelbar vom Tourismus abhängen und für diese Menschen von existenzieller Bedeutung sind. Auch sind Touristen eine wichtige Quelle unabhängiger Informationen, die sonst kaum den Weg in und aus dem Land finden.

Schattenwirtschaft

An der Grenze zu Laos und Thailand hat Myanmar Anteil am sogenannten Goldenen Dreieck, in dem Schlafmohn angebaut wird, um aus ihm Opium zur Heroinproduktion zu gewinnen. Die Bedeutung Myanmars als Lieferant für den weltweiten Heroinmarkt ist durch das Wiedererstarken der Drogenproduktion in Afghanistan nach dem Sturz der Taliban spürbar gesunken. Myanmar nimmt in der Welt jedoch eine Spitzenposition bei der Produktion von Amphetaminen ein, die auf chemischem Weg leichter, billiger und von der Witterung unabhängiger als Mohn produziert werden können. Sie werden in schwer auffindbaren Dschungel-Fabriken tonnenweise hergestellt und vor allem über Thailand und China in die ganze Welt exportiert. Teilweise sollen die Regierungsvertreter daran mitverdienen, indem mit den involvierten aufständischen Ethnien Waffenstillstände gegen Beteiligungen an den Einnahmen aus dem Drogenhandel ausgehandelt wurden.

Infrastruktur

Eisenbahn

Der Ursprung des ausschließlich in der Spurweite von 1000 mm errichteten Eisenbahnnetzes geht auf die britische Kolonialzeit zurück. Die erste Eisenbahnlinie wurde 1869 zwischen Rangun und dem nordwestlich gelegenen Letpadan eröffnet. 1889 folgte die Linie von Rangun nach Mandalay, die später noch weiter nordwärts bis Myitkyina verlängert wurde.[26] Im Zweiten Weltkrieg ließen die Japaner von Kriegsgefangenen die sogenannte Todeseisenbahn von Thanbyuzayat nach Thailand errichten. Diese Strecke erlangte durch den Film Die Brücke am Kwai große Berühmtheit. Sie wurde aber bereits kurz nach Ende des Krieges demontiert. Heute hat das Streckennetz eine Länge von 5.099 km (März 2008).[27] Grenzüberschreitende Linien existieren nicht. Rückgrat des Netzes ist die von Mawlamyaing über Rangun und Mandalay nach Myitkyina verlaufende Nord-Süd-Strecke. Innerhalb dieser Strecke kommt dem 622 km langen Abschnitt zwischen Rangun und Mandalay eine besondere Bedeutung zu, die sich unter anderem in seinem teilweise zweigleisigen Ausbau und dem Einsatz moderner und auch nach westlichen Gesichtspunkten komfortabler Expresszüge ausdrückt. Von der Nord-Süd-Strecke führen Stichstrecken unter anderem nach Lashio, Shwenyaung, Bagan und Pyay.

Fehlende Investitionen haben zum Verschleiß der Strecken geführt, so dass diese sich heute weitgehend in einem schlechten Zustand befinden. Der Verkehr wird von der staatlichen Gesellschaft Myanma Railways weitgehend mit Diesellokomotiven und einigen Dampflokomotiven abgewickelt. Die eingesetzten Züge erreichen oftmals nur Reisegeschwindigkeiten von 30 km/h oder weniger. Selbst die zwischen Rangun und Mandalay verkehrenden Expresszüge benötigen für die 622 km etwa 16 Stunden. Fahrpläne existieren zwar, sie sind aber für den täglichen Betriebsablauf kaum von Bedeutung, da Verspätungen von bis zu mehreren Stunden aufgrund des mangelhaften Streckenzustandes und wegen Unfällen an der Tagesordnung sind. Ebenso kommen aber auch Abfahrten mehrere Stunden vor dem Plan vor. Bei großen Verspätungen lässt die Bahngesellschaft auch schon einmal Züge ausfallen, um die Wagen- und Lokumläufe wieder zu ordnen. Angesichts einer Netzlänge von fast 4.000 km ist die Zahl der täglich eingesetzten Zugpaare mit etwa 100 vergleichsweise gering. Die im Süden des Landes zwischen Pyuntaza und Madauk noch regelmäßig verkehrenden Dampfzüge werden zunehmend auch von Touristen als nostalgisches Bahnerlebnis genutzt.

Myanma Railways hat seit 1988 folgende wichtige Strecken gebaut

Zur Zeit sind die Strecken Kyangin (nördl. Irawadi-Division – Pakokku (515 km) und Kathar – Bhamo (152 km) (Sagaing-DivisionKachin-StaatVolksrepublik China-Verbindung) im Bau.

Zum Zustand und Betrieb der Eisenbahn siehe die Reiseberichte [28], [29] und [30]

Straßennetz

Der Straßenverkehr hat sich in Myanmar zum wichtigsten Verkehrsträger entwickelt. Das Straßennetz ist insgesamt 27.000 km lang (2005). Allerdings sind nur 3.200 km asphaltiert.[27] Der Straßenverkehr sieht sich mit schwierigen klimatischen Verhältnissen konfrontiert. Während der Regenzeit sind zahlreiche Straßen wegen Unterspülungen unterbrochen, in der Trockenzeit weicht die Hitze den Asphalt auf. Allerdings sind die Einheimischen sehr einfallsreich, um derartige Hindernisse zu überwinden, wie folgender Auszug eines Reiseberichtes belegt:

„Am Tag darauf müssen wir eine unfreiwillige Pause auf unserer Weiterfahrt einlegen. Was gestern noch eine Straße war, ist jetzt ein flacher, aber reißender Fluss. (…) Während wir uns bestaunen lassen, hat Lay Ko einen Traktor angeheuert, der unser Auto durch die rund 200 Meter breiten Fluten ziehen soll. Der Motorblock wird in eine Plastikplane gepackt, der Wagen hinter den Traktor gespannt und (…) schon finden wir uns mitten im Wasser wieder, das bis in den Fußraum schwappt. Aber es geht gut: Am anderen Ufer springt unser Auto klaglos an.“

Susanne Weingarten: [31]

Zudem ist Benzin rationiert. Privatfahrer erhalten offiziell nur neun Liter Benzin am Tag.[31]

Literatur

Belletristische Werke:

Zum Namenskonflikt gibt es viele Meinungen und Ansichten in der wissenschaftlichen Literatur. Eine Auswahl:

 Wiktionary: Myanmar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
 Commons: Myanmar – Bilder, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Myanmar – Nachrichten

Allgemein:

Menschenrechte:

Medien:

Filme

Einzelnachweise

  1. CIA World Factbook 2008
  2. a b Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Myanmar, 26. September 2007
  3. Duden − Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage Mannheim 2001
  4. Should it be Burma or Myanmar? BBC news (englisch)
  5. Mental Culture in Burmese Crisis Politics: Aung San Suu Kyi and the National League for Democracy
  6. Ethnic Minorities and Nationalism in Southeast Asia
  7. Interview mit Aung San Suu Kyi in Marie Claire
  8. NZZ: Birma, Burma und Union Myanmar, 25. September 2007
  9. Bericht bei heute.de
  10. Daily Telegraph: Burma 'orders Christians to be wiped out', 21. Januar 2007
  11. Der Standard: Mittwoch: Tote bei Protesten in Rangun, 28. September 2007
  12. Tagesschau: Wir marschieren für das Volk, 24. September 2007
  13. Münchner Merkur, 1. Oktober, 2007
  14. Der Spiegel:Japanischer Sender spricht von Hinrichtung, 28. September 2007
  15. Tagesschau: Klöster in der Hauptstadt Rangun gestürmt, 27. September 2007
  16. Süddeutsche.de: Neun Tote, mehrere Kloster gestürmt, 27. September 2007
  17. Der Spiegel: Militärjunta nennt Demonstrationen gescheitert, 29. September 2007
  18. Heise-Newsticker: Regime in Birma kappt Internet-Verbindungen
  19. BBC News: Burmese junta sets voting dates, 9. Februar 2008
  20. a b Kurier online: Westen stützt Herrschaft des Militärs, 26. September 2007
  21. Film „Total Denial“
  22. Netzeitung: Rotes Kreuz prangert Birma offen an vom 29. Juni 2007
  23. Bericht bei Federation of American Scientists
  24. AIPMC
  25. Pressemitteilung von Transparency International
  26. Mike’s Railway History: Burma’s Metre-gauge System, (Zugriff 30. September 2006)
  27. a b CIA – The World Fact book: Burma Trans Burma (Zugriff 30. September 2006)
  28. [1]
  29. [2]
  30. [3] (30. September 2006)
  31. a b Susanne Weingarten: Ein Land für die Götter; in: Die Zeit, Ausgabe vom 21. September 2006; Seite 89

Koordinaten: 10°-28° N, 92°-101° O