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Subkutis

Die Subkutis (lat. Subcutis, dt. Unterhaut), auch Subdermis oder Subkutangewebe genannt, ist jenes unter der Haut (auch Cutis genannt) liegende Gewebe, welches aus zwischen den Bindegewebssepten liegendem Fettgewebe und den die Haut versorgenden Blutgefäßen und Nerven besteht. Sie wird auch als Hypoderm oder Tela subcutanea bezeichnet.

Details

In der Unterhaut liegen mechanorezeptorische Sinneszellen, welche Beschleunigungen detektieren können, die als Vater-Pacini-Körperchen (oder auch einfach Pacini-Körperchen) bezeichnet werden.

Diese Fettschicht kann mehrere Zentimeter dick werden. Je nach Körperregion und Geschlecht, kann die Fettmenge recht groß werden, was zu sog. kosmetischen „Problemzonen“ Bauch, Gesäß, Hüften, Oberschenkel führen kann. Die Fettabsaugung gehört zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen.

Bei Männern wird Fett in größeren Mengen vor allem im Bauchbereich, bei Frauen vor allem um Gesäß und Hüften eingelagert. Die Masse und Form der Gesäßbacken wird beim Menschen vor allem von der Menge des subkutanen Fettes bestimmt, ebenso wird die Größe der weiblichen Brust im Wesentlichen durch die Menge des subkutanen Fettgewebes und nicht die Größe des Brustdrüsenkörpers bestimmt.

Auf Schädigungen unterschiedlichster Art, so durch Enzyme, Entzündungen, thermische oder mechanische Verletzungen, reagiert die Subkutis mit einem Untergang der betroffenen Fettzellen, wodurch Fettsäuren freigesetzt werden, die für sich wieder einen Entzündungsreiz darstellen. Dies kann schließlich zu einer Lipogranulomatose und einer Sklerosierung führen, was sich klinisch als Pannikulitis äußert.