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Grevenbroich

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 5′ N, 6° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Rhein-Kreis Neuss
Höhe: 54 m ü. NN
Fläche: 102,46 km²
Einwohner: 64.540 (30. Juni 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 630 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 41515, 41516, 41517 (alt: 4048)
Vorwahlen: 02181, 02182
Kfz-Kennzeichen: NE, GV (auslaufend)
Gemeindeschlüssel: 05 1 62 008
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 1
41515 Grevenbroich
Webpräsenz:
www.grevenbroich.de
Bürgermeister: Axel Prümm (CDU)

Grevenbroich ([ˌgʁeːvn̩ˈbʁoːχ], siehe Dehnungs-i) ist eine große kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen, zum Rhein-Kreis Neuss gehörend, mit rund 65.000 Einwohnern. Sie liegt im Städtedreieck Düsseldorf - Köln - Mönchengladbach und steht an 135. Stelle der größten Städte Deutschlands. (Stand 31. Dezember 2006)

Inhaltsverzeichnis

Schreibweise

Weil sie schon den vor 1996 geltenden Regeln widersprach, bleibt die Schreibung mit oi nach der dringenden Empfehlung des Ständigen Ausschusses für Geographische Namen [2]) bestehen.

Geografie

Geografische Lage
Kloster Langwaden in Grevenbroich

Grevenbroich liegt maximal 188 Meter über Normalnull (Vollrather Höhe) und minimal 45 Meter über Normalnull (Erftaue zwischen Gruissem und Münchrath).

Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Stadtgebiet hat heute eine Ausdehnung von 102,6 Quadratkilometern. Es ist beeinflusst durch zwei Braunkohlekraftwerke, die aktuell angrenzende Braunkohleförderung und die früheren Abbaggerungen von Orten und Gehöften Grevenbroichs, sowie die dadurch entstandenen künstlichen Anhöhen (renaturierte Abraumhalden) Vollrather Höhe und Gustorfer Höhe. Durch gute Verkehrsanbindungen im Straßen- und Schienennetz, die nahen Kohlekraftwerke als Energieversorger und die Lage zwischen den Städten mit der größten Bevölkerungsdichte von Nordrhein-Westfalen haben sich in der Geschichte und Gegenwart einige (Groß-)Industrieunternehmen angesiedelt.

Heute lebt man im Stadtgebiet verteilt in 32 Ortschaften. Dazwischen liegen Wälder, Wiesen und Äcker entlang der Erft, die auf einer Länge von 20 km die Stadt durchfließt und in der nahen Kreisstadt Neuss in den Rhein mündet.

Nachbarstädte
Jüchen Korschenbroich Neuss
Tagebau Dormagen
Tagebau Bedburg Rommerskirchen[3]

Die Stadt Grevenbroich grenzt im Norden an Stadtteile von Korschenbroich und Jüchen, im Osten an Neuss, Dormagen und an die Gemeinde Rommerskirchen, im Süden an Bedburg und ebenfalls Rommerskirchen, sowie im Westen an Jüchen, wo es allerdings durch den Braunkohletagebau Garzweiler fast komplett abgetrennt wird. Nicht nur durch den Rhein-Kreis Neuss, sondern auch wirtschaftlich sind die Städte durch sich ergänzende Industrie miteinander verbunden.

Stadtgliederung

Die Stadt Grevenbroich in ihrer heutigen Struktur als Mittelzentrum wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 aus sieben Städten und Gemeinden des ehemaligen Kreises Grevenbroich gebildet, zu denen auch die früher kurkölnische Stadt Hülchrath mit ihrem bedeutenden Schloss und die Stadt Wevelinghoven mit dem ebenfalls historisch bedeutenden Kloster Langwaden zählten.

Stadt- und Ortsteile von Grevenbroich sind:
Allrath, Barrenstein, Busch, Elsen, Frimmersdorf, Gilverath, Gindorf, Gruissem, Gubisrath, Gustorf, Hemmerden, Hülchrath, Kapellen, Laach, Langwaden, Mühlrath, Münchrath, Neuenhausen, Neubrück, Neu-Elfgen, Neukirchen, Neurath, Noithausen, Orken, Südstadt, Tüschenbroich, Wevelinghoven und Vierwinden, sowie die abgebaggerten, ehemaligen Orte Elfgen und Gürath.
(Nicht aufgeführt sind als nicht geschlossen geltende Weiler, Siedlungen und Gehöfte)

Zur Ansicht aller zugehörigen Teile siehe Einwohnerentwicklung nach Stadtteilen

Geologie

Vor ca. 30 Millionen Jahren sanken Teile des Rheinischen Schiefergebirges ab, und es bildete sich ein Niederungsgebiet. Bedingt durch das damals subtropische Klima gab es ein artenreiches, üppiges Pflanzenwachstum. Vor ca. 15 Millionen Jahren starben diese Pflanzen ab und bildeten eine bis zu 270 Meter dicke Schicht. Durch den Druck der darüber liegenden Erdschichten wurde der Torf zu Braunkohle gepresst.

Durch die Lage in der Kölner Bucht gehört Grevenbroich zum atlantisch-maritimen Klimabereich, der sich durch schneearme Winter bei einer durchschnittlichen Januartemperatur von 2 °C auszeichnet. Die mittlere Temperatur im Juli liegt bei 18 °C, die durchschnittliche Jahrestemperatur bei 10 °C. Somit kann Grevenbroich zu den wärmsten Regionen Deutschlands gezählt werden; Schneefälle, die über mehrere Tage liegen bleiben, sind eher als Ausnahme zu betrachten. Der mittlere Jahresniederschlag liegt bei 743 mm.(Die Messwerte weichen je nach Messort/-station und Statistikzeitraum um bis 1 °C ab)

Die zwei Kohlekraftwerke in den Stadtteilen Neurath und Frimmersdorf sowie das Kraftwerk Niederaußem tragen zur Lufterwärmung bei. Da das für die Grevenbroicher Kraftwerke benötigte Kühlwasser in den Fluss Erft geleitet wird, hat diese außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen. Auch im Winter fällt die Temperatur der Erft nie unter 10 °C. Ende der 1950er Jahre wurde das Bett der Erft stark vergrößert, um die Sümpfungswasser der Braunkohletagebaue aufnehmen zu können. Seit Ende der 1980er Jahre werden diese Wasser in den Bereich Maas-Schwalm-Nette geleitet, um dortige Auswirkungen des Tagebaus zu lindern. Daher verfügt die Erft nicht mehr über genügend Wasser für eine nennenswerte Strömung; ohne die beim früheren Ausbau angelegten Wehre würde sie nahezu trockenfallen.

Diese Tatsache beeinflusst wiederum die Erwärmung, sodass es in Grevenbroich zu kuriosen Vorfällen kommt. So wurden in der Erft bereits öfters tropische Tiere und Pflanzen gefunden, die teils sogar heimische Arten bedrohten und bekämpft werden mussten. Die am besten bekannt gewordenen Funde waren mehrmalig zufällig geangelte Piranhas, das aus Südamerika stammende Wassertausendblatt und die Dichtblättrige Wasserpest in der Erft [4] . In einem Gebiet nahe der Kraftwerke wurden für die Region ungewöhnliche Orchideen (Helm-Knabenkraut und Mücken-Händelwurz) entdeckt. Neben den Piranhas werden auch immer wieder eigentlich in Nordamerika beheimatete Sonnenbarsche herausgefischt. [5]

Durch die Zugehörigkeit zum Erdbebengebiet Kölner Bucht entstehen üblicherweise in der Region mehrmals im Monat Kleinbeben, die in der Regel nicht gespürt werden. Ein starkes Erdbeben (ca. 5,5 bis 6,0 auf der Richterskala) tritt im Großraum durchschnittlich etwa alle 200 Jahre auf. Für internationale Verhältnisse fallen diese relativ schwach aus, jedoch ist dies das stärkste Erdbebengebiet Deutschlands.

Geschichte

Nahe einer alten Römerstraße zwischen Rhein und Maas wurde das sumpfreiche Gebiet von den Grafen von Kessel, deren Stammsitz die Grafschaft Kessel an der Maas war, Ende des 13. Jahrhunderts urbar gemacht. Inmitten der Besitzungen errichteten sie auf einer Kiesbank eine befestigte Burganlage, die von Brüchen, Sümpfen und der Erft umgeben, einen sicheren Schutz gegen feindliche Angriffe bildete.

In der Folge wurde das Dorf nach seinen gräflichen Besitzern als „Bruche comitis“ - der Grafen Bruch oder Bruchland - bezeichnet. 1297 wurde das Wilhelmitenkloster in munitione Bruyke (in der befestigten Ansiedlung Broich) errichtet. Teile des Wilhelmitenklosters mit dem Bernardusturm sind heute noch zwischen der Pfarrkirche St. Peter und Paul und dem Alten Rathaus zu sehen. 1307 wurden Burg und Ort durch Schiedsspruch den Grafen und späteren Herzögen von Jülich zugesprochen. 1311 wurde Grevenbroich erstmals als Stadt „oppidum nostrum bruke“ urkundlich gesichert erwähnt.

Im 15. Jahrhundert bauten die Grafen von Jülich die ehemalige Burganlage zum landesherrlichen Schloss um, in dem seit 1425 mehrfach der Jülicher Landtag abgehalten wurde. Vom ehemaligen Schloss ist noch der Palasbau nebst einem Torgebäude, welches das Schloss von der Stadt trennte, vorhanden. Heute noch bildet das Alte Schloss mit seiner Gastronomie und großen Versammlungs- und Konferenzräumen einen kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt im Zentrum der Stadt, so dass Grevenbroich von jeher gerne als Schlossstadt bezeichnet wird.

Grevenbroich war bis zur Besetzung durch französische Revolutionstruppen im Jahre 1794 Sitz des jülichschen Amtes Grevenbroich, zu dem auch die Städte Mönchengladbach und Rheydt gehörten.

Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs die Stadt nicht über die Wälle mit davorliegenden Wassergräben hinaus, die sie als sogenannte „innere Festung“ umgaben. Dann entwickelte sie sich schnell. 1767 zählte Grevenbroich 330 Einwohner, 1820 waren es 627 und 1871 schon 1325. Entscheidend für diese Entwicklung war die Errichtung eines Eisenbahnknotenpunktes, der industrielle Ansiedlungen ermöglichte und die Stadt bald zum verkehrserschlossenen Standort der Textil-, Metall- und Nahrungsmittelindustrie sowie des Braunkohleabbaus machte. 1900 zählte die Stadt dann 3.410 Einwohner.

Der zur Stadt Grevenbroich gehörende Ort Gürath musste um 1900 als erstes Dorf dem Braunkohlebergbau im rheinischen Revier weichen. Gürath (ältere Schreibweisen: Judenrode, Gudenrode) war Sitz einer Kommende des Deutschen Ordens. Wie auch einige andere Gebiete im Stadtgebiet Grevenbroich wurde der ehemalige Ort Elfgen ebenfalls weggebaggert und das damalige Gut Vollrath in Neuenhausen ab Mitte des 20. Jahrhunderts mit Abraum aus der Braunkohleförderung verschüttet. Dadurch entstanden die künstlichen Anhöhen Vollrather Höhe (auf deren Gebiet Gut Vollrath lag) und die Gustorfer Höhe (auf deren Gebiet der Ort Elfgen lag). Diese sind renaturierte Abraumhalden, wodurch die natürliche Landschaft erheblich verändert wurde. Ein Teil der Einwohner von Elfgen wurde in den neu angelegten Ortsteil Neu-Elfgen umgesiedelt.

1995 fand in der Stadt die Landesgartenschau statt.

Im Jahr 2005 wurde die Stadt mit „Gold“ beim bundesweiten Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ ausgezeichnet.

Religionen

Neben den Kirchen für die christlichen Religionsgemeinschaften gibt es eine Moschee in Grevenbroich-Stadtmitte. Die Moschee ist eine ehemalige Werkshalle, vor die ein Minarett gebaut wurde. Diese ist bereits von weitem zu erkennen, auch weil sie vom üblichen Straßenbild, umgeben von Discountern, Geschäften und Gewerbebetrieben, stark abweicht.

Die über 125 Jahre alte Gustorfer Kirche „St. Maria Himmelfahrt“ wurde unter anderem durch ihre drei romanischen Reliefplatten als „Gustorfer Chorschranken“ bekannt, die als Chorschranken dienten. Im August 2002 wurde sie „Kirche des Monats“ im Erzbistum Köln. [6]

Eingemeindungen

Von 1816 bis 1929 war die Stadt Verwaltungssitz für den ehemaligen Landkreis Grevenbroich, zu dem die Städte Grevenbroich und Wevelinghoven sowie 22 Gemeinden gehörten.
Für weitere Informationen siehe Kreis Grevenbroich.

1929 fand eine umfassende Gebietsreform statt, bei der die Landkreise Kreis Grevenbroich, Kreis Neuß und Teile des Kreises Gladbach aufgelöst und in den Landkreis Grevenbroich-Neuß eingeordnet wurden. 1946 wurde er in „Kreis Grevenbroich“ rückbenannt. Zu diesem Landkreis gehörten am Ende die Städte Dormagen, Grevenbroich, Meerbusch, Wevelinghoven und Zons sowie 28 Gemeinden.
Für weitere Informationen siehe Landkreis Grevenbroich-Neuß.

Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge der kommunalen Neugliederung in NRW der Kreis Grevenbroich und die kreisfreie Stadt Neuss zum neuen Kreis Neuss, heute Rhein-Kreis Neuss, zusammengelegt. Der Kreissitz befindet sich in Neuss, jedoch sind bedeutende Teile der Kreisverwaltung in Grevenbroich angesiedelt. Durch die Gebietsreform umfasst das heutige Stadtgebiet neben der ursprünglichen Stadt Grevenbroich die ehemaligen Gemeinden Frimmersdorf, Gustorf, Hemmerden, Kapellen/Erft sowie den größten Teil der Gemeinde Neukirchen. Dadurch wurden keine neuen Kennzeichen mehr mit dem Kreiskürzel „GV“ (Kreis Grevenbroich) ausgegeben. Alte Kennzeichen behalten ihre Gültigkeit, bei im Kreis neu zugelassenen Fahrzeugen und Kennzeichenverlusten werden nur Kennzeichen beginnend mit „NE“ (für den Rhein-Kreis Neuss) ausgeteilt.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerungszahl von Grevenbroich wuchs im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1840 erst 823 Menschen in der Stadt, so waren es 1939 bereits 12.380. Auch danach stieg die Bevölkerungszahl weiter. 1961 hatte Grevenbroich 21.955 Einwohner.

Eingemeindungen mehrerer Orte in der Umgebung brachten der Stadt am 1. Januar 1975 einen Zuwachs von 30.343 Personen auf 56.935 Einwohner. Den historischen Höchststand erreichte die Bevölkerungszahl am 31. Dezember 2001 mit 65.039. Am 31. Dezember 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Grevenbroich nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 64.388 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Somit wurde die 65.000 Einwohner-Hürde als Ziel des Bürgermeisters erneut verfehlt.

Für weitere Informationen siehe Einwohnerentwicklung von Grevenbroich.

Politik

Stadtrat – Aktuelle Sitzverteilung

Verteilung der 50 Sitze im Stadtrat nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004:

Jahr CDU SPD UWG FDP Grüne FBG Gesamt
2004 22 17 5 3 2 1 50
Bürgermeister

seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975:

Wappen

Das Stadtwappen zeigt eine stilisierte silberweiße Burg mit Zinnenturm und niederem gezinnten Anbau und auf der linken Seite ein gelbgoldenes Schild mit dem rot bewehrten und bezungten schwarzen Jülicher Löwen auf rotem Grund. In der heutigen Form wird es seit 1976 geführt und geht auf ein Schöffensiegel von 1308 zurück. [7]

Städtepartnerschaften[8]
Celje, Slowenien
St. Chamond, Frankreich
Auerbach/Vogtl., Vogtland, Sachsen

Kultur und Freizeit

Museen

Ein paar Kilometer entfernt von Grevenbroich gibt es das Feld- und Werksbahnmuseum, in dem man alte Lokomotiven betrachten und in einer Dampflokomotive mitfahren kann. Das Museum befindet sich allerdings im Rommerskirchener Ortsteil Oekoven.

Das Museum „Villa Erckens“ im Grevenbroicher Stadtpark bietet neben seiner Dauerausstellung auch wechselnde Ausstellungen, sowie einen Präsentationsraum zum nahegelegenen Braunkohletagebau. [9]

Bauwerke

Das im klassizistischen Stil gebaute Museum „Villa Erckens“ ist auch baulich und geschichtlich interessant. Der Name verweist auf den Industriellen Oskar Erckens, der die Villa im Jahre 1887 als Privatwohnsitz errichten ließ. Der wirtschaftliche Einbruch in Folge des 2. Weltkrieges, von dem sich seine in unmittelbar angrenzender Nähe befindliche „Erckens & Co Baumwollspinnerei und -Weberei“ nicht mehr erholte, führte 1956 zur Schließung seiner Betriebsstätte. Daraufhin erwarb die Stadt Grevenbroich Villa und Park von der Familie Erckens, um diese bis in die 1980er Jahre als Verwaltungsnebenstelle zu nutzen. Nach einem Umbau und Renovierung wurde die Villa Erckens am 17. Juni 1989 als „Museum im Stadtpark“ eröffnet. [10]

Bekannte Sehenswürdigkeiten sind, neben dem mittelalterlichen Schloss Hülchrath inklusive des Stadtteils Hülchrath, der Stadtteil Wevelinghoven mit dem Alten Pastorat von 1653, das Kloster Langwaden und das Haus Horr.

Etwa im Jahre 1145 erfolgt die Gründung des Klosters als Prämonstratenserinnenkloster auf Wunsch des Grafen Christian von Wevelinghoven. Eine erste urkundliche Erwähnung erfährt das Kloster durch den Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg im Jahre 1173.

Eine Gedenktafel an Florenz von Wevelinghofen (Bischof von Münster 1364–1378) und seine Wewelinghöfer befindet sich an einem Gebäude am Klosterweg im Stadtteil Wevelinghoven. Der Wewelinghöfer ist ein Westfälischer Pfennig, der unter Kaiser Friedrich II. (regierend von 1212 bis 1250) in Dortmund, von dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden in Soest sowie von den Bischöfen von Münster und Osnabrück vom 13. bis ins 15. Jahrhundert geprägt wurde.

Die Aussichtsplattformen des Braunkohletagebaus Garzweiler ermöglichen den Blick auf riesige Schaufelradbagger, Absetzer und die kilometerlangen Förderbandstraßen. Über die Firma Rheinbraun sind mit deren geländegängigen, zu Omnibussen umgebauten Lkw nach Voranmeldung auch Gruppenführungen im Braunkohletagebau möglich.

Zwischen dem Stadtteil Kapellen und dem Neusser Stadtteil Holzheim liegt die bis in die frühen 1990er Jahren betriebene NATO-Raketenstation, die mittlerweile von der Stiftung Insel Hombroich für ein Freilichtmuseum genutzt wird.

Musik

Bekannteste aus Grevenbroich stammende Musikgruppen sind die Dark-Metal-Band Bethlehem und die Punk-Rock-Band Planlos.

Parks

Das Alte Schloss und die darum herumliegenden Parkanlagen, übrig geblieben von der Landesgartenschau 1995, die von der Stadt weiter gepflegt werden, gelten als Sehenswürdigkeit in Grevenbroich und Umgebung.

Im erweiterten Gartenschaugelände liegt das Wildfreigehege Bend, ein relativ kleiner aber doch gemütlicher Park für Jung und Alt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Grillhütte kann gemietet werden.

Brauchtum

Die wichtigsten Elemente des Grevenbroicher Brauchtums sind die 24 Schützen- und Heimatfeste von Mai bis zum 2. Wochenende im Oktober, vor allem das Fest in Grevenbroich Stadtmitte am 1. Wochenende im September. Als Stadt zwischen Düsseldorf und Köln ist Grevenbroich natürlich auch dem Rheinischen Karneval zugeneigt.

Sport

Basketball

Bekanntestes sportliches Aushängeschild ist der Basketballverein Grevenbroich Elephants, der in der 1. Regionalliga West spielt. (Stand: August 2007) Der 1983 gegründete Verein stieg in der Saison 1997/1998 in die 2. Regionalliga (vierhöchste Spielklasse) auf. In der Saison 2001/2002 ging der Basketballverein „Maccabi Düsseldorf“ in der 1. Regionalliga zu den „Grevenbroich Elephants“ über, sodass das Startrecht für die 1. Regionalliga auf die Elephants überging und diese mit Spielern der ehemaligen Maccabi zu Saisonende den vierten Tabellenplatz erreichten. In der Saison 2002/2003 stiegen sie mit 48:04 Punkten in die 2. Bundesliga auf.

Für weitere Informationen siehe Grevenbroich Elephants.

Motocross

Die am Grevenbroicher Tagebau Garzweiler gelegene, 1800 m lange Strecke des „MSC Grevenbroich e.V. 1963“ ist eine sandige und anspruchsvolle Strecke, die durch die nötige Rekultivierung des ehemaligen Tagebauabschnitts der Rheinbraun entstand. Es wird als größtes und schönstes Moto-Cross Gelände Deutschlands bezeichnet. Dort wird auch jährlich das Osterrennen des DAMV (Deutscher Amateur Moto Cross Verband) veranstaltet, wo insgesamt ca. 450 Fahrer und Fahrerinnen in verschiedenen Klassen antreten und wovon viele Zuschauer aus der Umgebung angezogen werden. Neben der Hauptstrecke stehen noch weitere Strecken, z. B. für Anfänger zur Verfügung. Um ganzjährig einen Betrieb zu ermöglichen, gibt es eine Winterstrecke. Zu bestimmten Terminen können auch Gäste fahren, sodass auch außerhalb der Reservierung für Rennen und Clubmitglieder die Strecken von Fahrern aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland genutzt wird.

Flugsport

Der Segelflugplatz im Stadtteil Gustorf hat eine leicht abfallende 1.100 m lange Graspiste.

Ein passendes Gelände sollte eigentlich auf der „Vollrather Höhe“ in Grevenbroich entstehen, jedoch waren die Erwerbsbemühungen fruchtlos. Erst mit der verpflichtenden Rekultivierung der Abraumhalde des Braunkohletagebaus der Rheinbraun gelang es eine passende Fläche auf der „Gustorfer Höhe“ zu bekommen. Inhaber des Platzes ist die „Segelflugplatz GmbH“. Neben Vertretern des Kreises Neuss, der Stadt Grevenbroich und des „Aero-Club Grevenbroich e.V.“ ist Erich Heckelmann einer der Vorsitzenden, der auch ehemaliger Präsident des darauf ansässigen „Aero-Club Grevenbroich e.V.“ ist. Auf dem Gelände ist eine Flugzeughalle nebst Werkstatt, ein Unterrichtsraum sowie eine weitere, kleine Halle vorhanden.

Während des jährlichen Flugplatzfests landete und startete auch der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, die Antonow An-2, und zeigte das historische Flugzeug in Aktion. Außerdem bot während den Flugplatzfesten der letzten Jahren die Junkers Ju 52/3m (Tante Ju) aus Mönchengladbach Rundflüge von der Strecke aus an.

Ein Modellflugplatz grenzt an den Segelflugplatz. Durch die erhöhte Lage mit offenen Feldern (ohne Strommasten und Bäume) ist die „Gustorfer Höhe“ ebenfalls bei vereinslosen Modell- und Drachenfliegern beliebt, die auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen.

Golf

Während Planungen im Jahre 1990 für die Landesgartenschau 1995 in der Stadt Grevenbroich wurde eine Golfanlage in Erwägung gezogen. Durch die Rekultivierung eines Teils des Braunkohletagebaus fand sich ein 90 Hektar großen Gelände, was rechtzeitig zur Landesgartenschau 14 bespielbare Plätze bot und bis Mai 1997 zu einem 18-Loch Golfplatz ausgebaut wurde, der von ca. 800 Mitgliedern genutzt wird. (Stand Januar 2007)

Kampfsport

International ist die Stadt auch durch den Grevenbroicher Sascha de Vries bekannt, der Deutscher Meister im Pointkarate (Kampf) und mehrfacher Deutscher Meister, mehrfacher Europameister und mehrfacher Vize-Weltmeister in Sportkarate bei den „traditionellen Waffenformen“ und den „Freestyle Waffenformen“ ist. Außerdem errang er den zweiten Platz bei den WKA World Cup Waffenformen und wurde bei der IBF Sportkarate Weltmeisterschaft im Jahr 2000 mit der Fairnessmedaille ausgezeichnet. Zusätzlich gilt er auch als weltweit anerkannter Nunchaku - Experte und gibt regelmäßig nationale, sowie internationale Seminare und Showauftritte. Mitte 2006 absolvierte er die Prüfung zum 3. Dan (Meistergrad) in Kempō Karate. Seit 2001 richtet der „BSC GV e.V.“ mit Organisator Sascha de Vries die „International Fighters Open“ aus.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Grevenbroich bezeichnet sich selbst als „Bundeshauptstadt der Energie“. In Grevenbroich befindet sich die größte zusammenhängende Lagerstätte für Braunkohle in Europa. Auf 2500 Quadratkilometern wird der fossile Brennstoff gefördert.
Ein Teil der Braunkohle wird in den Braunkohlekraftwerken der Umgebung zur Stromerzeugung verfeuert. Innerhalb der Stadtgrenzen liegen das Kraftwerk Frimmersdorf, eines der größten Braunkohlekraftwerke Deutschlands, und das Kraftwerk Neurath. Das Europäische Schadstoffemissionsregister EPER hat Grevenbroich an die oberste Stelle seiner Liste der zehn dreckigsten Städte Europas gesetzt.[11]

Auch regenerative Energien – wie etwa Wind- und Sonnenkraft – haben Ihren festen Platz in Grevenbroich. Die Firma WINDTEST betreibt auf der „Frimmersdorfer Höhe“ in Grevenbroich nach eigenen Angaben das „weltgrößte Testfeld für Windkraftanlagen im Binnenland“, darunter mit 2500 kW einer der leistungsstärksten Rotoren überhaupt. Anteilseigner am Unternehmen ist die Gelsenkirchener Firma energy engineers, der Energieversorger RWE, die NRW.BANK, der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Grevenbroich. Am Neurather See wurde eine Photovoltaikanlage installiert. Beide Anlagen dienen auch der Forschung und als Referenz für die Straße der Energie.

Außerdem zählen die Aluminiumverarbeitung, Recycling- und Umweltunternehmen zu den Aushängeschildern des Wirtschaftsstandorts Grevenbroich.

In der Landwirtschaft werden traditionell Zuckerrüben und Kartoffeln angebaut.

Der ADAC betreibt seit 10. März 2005 im Elsbachtal am Rande des Braunkohletagebaus ein zwölf Hektar großes Fahrsicherheitszentrum. Die Trainingsanlage, die für alle Fahrzeugarten genutzt werden kann, kostete 13 Millionen €.

Finanzhaushalt

Obwohl für eine Stadt die Gewerbesteuer die wichtigste Einnahmequelle ist (die etwa ein Drittel der Einnahmen ausmacht) und die Stadt Grevenbroich mit einem Hebesatz von 450 % (wie auch Köln) zu den sehr teuren Städten gehört (Bundesdurchschnitt 380 % Hebesatz), ist die Stadt Grevenbroich Ende 2006 mit 69,2 Millionen € hoch verschuldet.
(Stand 31. Oktober 2005, Haushalts-Plan 2006)

Die Stadt befindet sich seit 1994 ununterbrochen in der Haushaltssicherung (Stand Juli 2006).
Damit ist es eine von 198 Gemeinden, die sich darin zum Jahresende 2005 befanden und ein genehmigungspflichtiges Haushaltssicherungskonzept (HSK) aufstellen mussten. Darunter befanden sich zu der Zeit 20 kreisfreie Städte, 9 Kreise und 169 kreisangehörige Städte oder Gemeinden.

Jahr Haushalt geplant € Stand Haushalt real € Stand
1996 k.A. ~11.606.326,- SOLL 10. Februar 2000
1998 k.A. ~24.030.718,- SOLL 10. Februar 2000
1999 k.A. ~22.803.617,- SOLL 10. Februar 2000
2000 ~13.804.880,- HABEN
~24.118.388,- SOLL
1996
10. Februar 2000
k.A.
2001 ~16.361.340,- SOLL 10. Februar 2000 k.A.
2003 ~ 9.714.545,- HABEN 10. Februar 2000 k.A.
2005 ~60.000.000,- SOLL
~65.000.000,- SOLL
~63.100.000,- SOLL
November 2004
Mai 2005
k.A.
~51.800.000,- SOLL März 2006
2006 ~69.000.000,- SOLL 31. Oktober 2005 k.A.
2008 ~84.000.000,- SOLL
~79.000.000,- SOLL
k.A.
März 2006
k.A.
2009 ~78.400.000,- SOLL 31. Oktober 2005 k.A.

(Alle Beträge wurden auf Euro umgerechnet, um bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen.)

Verkehr

Grevenbroich verfügt über sehr gute Anbindungen an das überörtliche Straßennetz. Es existieren direkte Anschlüsse an die A 46 (HeinsbergNeuss-Düsseldorf), von der man auch weiter nach Aachen und Belgien fahren kann, die A 540 und die Bundesstraße 59 (Viersen-Jüchen). Zudem erreicht man innerhalb weniger Minuten Anschluss (über das Autobahnkreuz MG-Wanlo der A 46) an die A 61 (Venlo-Hockenheim) und (über das Dreieck Neuss-West der A 46) an die A 57 (Köln-Nimwegen).

Der Grevenbroicher Bahnhof bildet den Knotenpunkt der Bahnstrecke Köln–Mönchengladbach mit der Erftbahn. Er wird von den Linien RB 38 (Erft-Bahn), RE 8 (Rhein-Erft-Express) und RB 27 (Rhein-Erft-Bahn) bedient und bietet tagsüber im Halbstundenrhythmus Verkehrsverbindungen in die Nachbarstädte Düsseldorf und Köln sowie mindestens im Stundenrhythmus nach Mönchengladbach.

Zwei P+R-Parkplätze und eine Fahrradstation stehen den Pendlern am Bahnhof zur Verfügung. Weitere Bahnhöfe im Stadtgebiet (bedient durch die Erft-Bahn) befinden sich in den Stadtteilen Grevenbroich-Gustorf, Grevenbroich-Frimmersdorf und Grevenbroich-Kapellen.

Der städtische Busverkehr wird hauptsächlich vom Busverkehr Rheinland (BVR) betrieben, die drei Stadtbuslinien werden ebenfalls vom BVR betrieben. Daneben gibt es noch Linien von der Stadtwerke Neuss GmbH, Möbus (ÖPNV im Raum Mönchengladbach der NVV) und des KVG (VRS-Linie).

Die Flughäfen Düsseldorf International und Köln/Bonn sowie der Verkehrslandeplatz Mönchengladbach sind von Grevenbroich aus kurzfristig über das Straßennetz zu erreichen, Düsseldorf International und Köln/Bonn werktags/tagsüber auch mit der Bahn.

Zahlreiche Radwege erschließen die Stadt und Umgebung (Erft-Radweg, Energiepfad Grevenbroich, Euroga zwischen Rhein und Maas, Niederrheinroute, Kaiserroute).

Ansässige Unternehmen

(Alphabetisch)

Medien

  • Neuss-Grevenbroicher-Zeitung - regionale Tageszeitung, Neusser Zeitungsverlag GmbH, zu Rheinische Post gehörig
  • Erft-Kurier Grevenbroich - lokales Anzeigenblatt (Mittwoch & Samstag), Neusser Druckerei und Verlag GmbH
  • Lokal-Anzeiger Grevenbroich - lokales Anzeigenblatt (Donnerstag), Rhein-Erft-Verlag GmbH

Alle drei genannten Verlagsgesellschaften gehören mit dem Lokalradio NE-WS 89.4 zur Mediengruppe des Pressehauses Neuss.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

In Grevenbroich befinden sich in städtischer Trägerschaft insgesamt 34 Kindergärten, 13 Grundschulen davon drei als offene Ganztagsschule, eine Gesamtschule, zwei Gymnasien, zwei Realschulen, zwei Hauptschulen, eine Schule für Lernbehinderte, eine Volkshochschule und eine Jugendkunstschule.

Folgende Schulen werden durch den Kreis Neuss getragen: Berufsschule, Fachschule für Sozialpädagogik, Berufsfachschule für Gesundheitswesen und Sonderschule für geistig Behinderte

Ein weiterer Bildungsträger ist das AOK Bildungszentrum.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt
  • Jörg Ahmann (* 1966), deutscher Volleyballspieler
  • Franz Daniels (1692−1749), Abt des Klosters Kamp, Erbauer des Terrassengartens
  • Carl Oberbach (1869-1939), Ratsmitglied der Stadt Grevenbroich, bekannter Grevenbroicher Maler und Heimatchronist
  • Hermann Josef Stübben (1845–1936), Architekt
  • Sascha de Vries (* 19. März 1976 in Grevenbroich), Kampfsportler, Mehrfacher Europa- und Vize Weltmeister im Sportkarate. Welt-Fairnessmedaille bei der Sportkarate Weltmeisterschaft 2000
  • Dorothee Wilms (* 1929), Politikerin (CDU)
  • Arnold Wolff (* 1932), Architekt
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Ehrenbürger

Der Komiker Hape Kerkeling wurde aufgrund seiner indirekt für Grevenbroich werbenden Kunstfigur Horst Schlämmer als erster Ehrenbürger Grevenbroichs vorgeschlagen, dies wurde jedoch von der CDU in der Ratssitzung Ende August 2006 abgelehnt.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Georg Kirchhoff und Jost Auler: Grevenbroich - Die Stadtgeschichte. Von der Vorzeit bis zur Französischen Revolution. Hrsg. vom Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung Grevenbroich 2006 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Grevenbroich 17).
 Commons: Grevenbroich – Bilder, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Grevenbroich – Quellentexte
 Wikiversity: Geschichte Grevenbroichs – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch

Einzelnachweise

  1. LDS NRW: Amtliche Bevölkerungszahlen
  2. Empfehlung des ständigen Ausschusses für Geographische Namen (StAGN) vom 17.9.1999 – zur Anpsssung der Rechtschreibung von Toponymen an die reformierten Regeln
  3. Landkarte Grevenbroich mit angrenzenden Städten bei Maps.Google.de, abgerufen am 20. Mai 2008.
  4. „Tropische Fische und Pflanzen machen's sich in den Flüssen gemütlich“ über die Temperaturerhöhung und Piranhas in der Erft bei taz.de
  5. Tropische Arten in der Erft? bei erftverband.de
  6. Gustorfer Kirche „St. Maria Himmelfahrt“ ist „Kirche des Monats“ im Erzbistum Köln von der kirche-des-monats.de Webseite, abgerufen am 25. November 2006.
  7. Geschichte des Stadtwappens bei grevenbroich.de
  8. Städtepartnerschaften bei grevenbroich.de
  9. museum-villa-erckens.de
  10. „Die Geschichte der Villa Erckens“ bei museum-villa-erckens.de
  11. Die dreckigste Stadt Europas - DIE WELT - WELT ONLINE
  12. Kardinal Meisner besucht Polizei in Grevenbroich aus der Pressemitteilung der offiz. Webseite von Nordrhein-Westfalen, nrw.de, abgerufen am 25. November 2006.