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Johannes Anglicus

Dieser Artikel befasst sich mit dem evangelischen Theologen und Kirchenliedkomponisten Johannes Anglicus. Für den Papst Johannes Anglicus siehe Päpstin Johanna.

Johannes Anglicus, auch Englisch, Pyxocomiston, Leimenhans (* 1502 in Buchsweiler, † 31. Juli 1577 in Straßburg) evangelischer Theologe und Kirchenliedkomponist

Leben

Anglicus oder Englisch, von seiner Wohnung im Leimgässlein zu Straßburg, vom Volke auch Leimenhans genannt, war in seiner Heimat als Kleriker zum Evangelium übergetreten und von Matthäus Zell als Gehilfe am Straßburger Münster angenommen worden. Er unterzeichnete die Wittenberger Konkordie mit dem Namen „Joannes Pyxocomiston“ (was Buxweiler heißt). Graf Philipp III. von Hanau-Lichtenberg verwies ihn wegen seiner protestantischen Umtriebe seines Landes.

Während des Augsburger Interims predigte er in der „Neuen Kirche“, hielt aber am 18. Mai 1561 wieder den ersten Gottesdienst im Münster. Bald danach musste er den strengen Gnesiolutheranern weichen und verbrachte seinen Lebensabend im unfreiwilligen Ruhestand als „Freiprediger“. Das Straßburger Gesangsbuch von 1530 enthält zwei Lieder von ihm: „Gebenedeit sei Gott der Herr“ und „In Frieden Dein o Herre mein“.

Literatur

Personendaten
Anglicus, Johannes
Johannes Englisch, Joannes Pyxocomiston, Leimenhans
evangelischer Theologe und Kirchenliedkomponist
1502
Buschweiler,
13. Juli 1577
Straßburg