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Jazz thing

Jazz thing ist eine deutsche Jazz-Zeitschrift, die seit November 1993 fünf Mal jährlich erscheint (November/Dezember/Januar, Februar/März, April/Mai, Juni/Juli/August, September/Oktober) und in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden vertrieben wird. Mit einer Druckauflage von 26.000 Exemplaren ist es das auflagenstärkste Jazzperiodikum im deutschsprachigen Raum.

Die Artikel und Rezensionen beschäftigen sich nicht nur mit dem „klassischen“ Jazz der afro-amerikanischen Tradition, sondern auch mit europäischen Jazz-Ausprägungen oder Stilen wie Blues, Soul, Weltmusik und jazzbeeinflusster HipHop- und Club-Musik. Drei Mal im Jahr ist als Beilage Blue rhythm beigefügt, in der Blues und Weltmusik ausführlich besprochen werden.

Einen großen Raum nimmt die Vorstellung von Musikern, insbesondere jungen Talenten, aus den deutschsprachigen Ländern ein. Um jungen Musikern ohne Plattenvertrag eine Plattform zu geben, hat Jazz thing Anfang 2004 gemeinsam mit dem Kölner Label Double Moon das Nachwuchsförderprojekt „Jazz thing Next Generation“ ins Leben gerufen. Parallel zu den Heften erscheint jeweils eine CD mit einem Act aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die im Heft ausführlich vorgestellt wird. Als Medienpartner für Compilation-CDs ging Jazz thing außerdem Kooperationen mit verschienden Jazz-Labels und -Vertrieben aus Deutschland, Europa und den USA ein (u.a. Palmetto, Warner, Verve, TCB Records, ACT, Enja).

Die zugehörige Webseite ergänzt und aktualisiert das Angebot mit eigenen Inhalten, wie einem Blog, in dem Autoren und Musiker publizieren, Tournee- und Festivaldaten, TV- und Radioprogramm und seit Januar 2008 einem wöchentlichen Podcast von Christian Broecking. Zu den Autoren von Jazz thing gehört auch Hans-Jürgen Schaal.

Als Herausgeber und Chefredakteur in Personalunion fungiert Axel Stinshoff. Er produziert die Zeitschrift gemeinsam mit einem Team aus freien Musikjournalisten.

ISSN: 1860-0751