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Carl August von Struensee

Carl August Struensee, ab 1789 Struensee von Carlsbach (* 18. August 1735 in Halle; † 17. Oktober 1804 in Berlin) war preußischer Finanzminister.

Leben

Struensee entstammte einer ursprünglich in der Mark Brandenburg ansässigen Familie, deren Name im Jahr 1477 in Neuruppin erstmals urkundlich erwähnt wird. Die preußische Genehmigung zur Annahme des ihm zugedachten dänischen Adels erhielt er am 1. März 1789 in Berlin als königlich preußischer Geheimer Oberfinanzrat und Direktor der preußischen Seehandlung. Die Erhebung in den dänischen Adelsstand mit Namensmehrung „von Carlsbach“ erfolgte dann am 15. Mai 1789 auf Schloss Christiansborg. Später war er königlich preußischer Geheimer Staatsminister und Mitglied der Berliner Mittwochsgesellschaft.

Sein jüngerer Bruder Dr. med. Johann Friedrich Struensee (1737-1772), königlich dänischer Leibarzt und Geheimer Kabinettsminister am dänischen Hof, war bereits am 30. September 1771 in den dänischen Grafenstand erhoben worden. Der andere Bruder Gotthilf Christoph Struensee, cand. jur. und Bankdirektor in Elbing, wurde erst am 26. Dezember 1803 in Berlin in den preußischen Adelsstand erhoben.

Literatur

Personendaten
Struensee, Carl August von
preußischer Finanzminister
18. August 1735
Halle (Saale)
17. Oktober 1804
Berlin