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Highlands

Die Highlands, auch Hochland von Schottland oder Schottisches Hochland (gälisch: A'Ghaidhealtachd) genannt, sind das Gebirge im Norden Schottlands, in Abgrenzung zu den tiefergelegenen Lowlands.

Die Highlands sind durch den tektonischen Graben Great Glen (glen ist das schottische Wort für Tal) in die Northwest Highlands und die Grampian Mountains unterteilt. Entlang des Great Glen befinden sich verschiedene Seen, u. a. Loch Ness. Der höchste Berg der britischen Inseln, der Ben Nevis (1343 m) befindet sich in den Grampian Mountains.

Die Highlands waren dem englischen Einfluss weniger ausgesetzt als das Lowland. Dadurch haben sie den eigenen kulturellen Charakter stärker bewahrt. Insbesondere ist die Clan-Struktur in den Highlands teilweise noch lebendig. Heute wird dies auch für den Tourismus bewahrt. Seine Clans und die Whisky-Produktion haben die Highlands weltberühmt gemacht.

Das heutige Erscheinungsbild der Highlands (weite, waldlose und unbesiedelte Flächen) ist weitgehend eine Folge der Highland Clearances, der Vertreibung der ansässigen Bevölkerung in der Zeit von 1762 bis 1884.

Whisky

Der weit überwiegende Teil schottischen Whiskys wird in der Region Highlands gebrannt. Als Whisky-Region werden die Highlands häufig in die Northern, Western, Southern und Eastern Highlands sowie die Islands unterteilt. Obwohl geographisch zu den Highlands gehörend, werden die Whisky-Regionen Speyside, Islay sowie Campbeltown gesondert betrachtet und nicht zur Whisky-Region Highlands gezählt. Bei Speyside ist die Namensgebung allerdings nicht immer einheitlich, da einige Destillerien, die eigentlich in Speyside liegen ihren Whisky als Highland Malt bezeichnen.

Siehe auch

 Commons: Highlands – Bilder, Videos und Audiodateien