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Demografie Perus

Laut der 10. Volkszählung des Inei lebten im Jahre 2005 27.219.264 Personen innerhalb des peruanischen Staatsgebietes. Dies entspricht einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 21,1 Einwohnern pro km², die Wachstumsrate wird mit 1,4 Prozent pro Jahr angegeben. Die Bevölkerung Perus ist sehr unterschiedlich verteilt. Im Bereich der Küste (Costa) leben rund 52,1% der peruanischen Bevölkerung, in der Andenregion 36,9% und im Amazonasbecken 11%.

Ungefähr drei Viertel der Gesamtbevölkerung (72,3%) lebt in Städten, ein Viertel (27,7) auf dem Land. Durch die anhaltende Landflucht wird davon ausgegangen, dass der Anteil der Stadtbewohner in den nächsten Jahren noch anwachsen wird.

Inhaltsverzeichnis

Städte

Die Bevölkerungsreichsten Städte Perus befinden sich an der Pazifikküste, so z.B. Lima, Callao, Trujillo, Piura und Chimbote. In den Anden stechen besonders die Städte Arequipa, die zweitgrößte Stadt Perus, Cajamarca, Ayacucho, Huancayo und Cusco hervor. Im Amazonasbecken sind Iquitos, Pucallpa und Tarapoto zu erwähnen. Außer Chimbote sind alle dieser Städte auch Regionalhauptstädte.

Sprachen

Die am meisten verbreitete Sprache der Peruaner ist Spanisch, das ca. 80% der Bevölkerung als Muttersprache sprechen, außerdem gibt es einige indigene Sprachen, von welchen das Quechua und das Aymara die verbreitetsten sind. Außerdem gibt es noch einige ausländische Kolonien, die sich in Peru niedergelassen haben und noch ihre Originalsprachen sprechen, so z.B. Deutsch oder Arabisch. Die Anzahl der Angehörigen dieser Sprachen in Peru ist aber minimal.

Religion

Die große Mehrheit der peruanischen Bevölkerung ist christlich und man kann eine große Vielfalt an religiösen Festen und Ritualen beobachten, die zum größten Teil auf die katholische Tradition der spanischen Kolonialherren zurück gehen, aber es gibt auch viele Elemente vorkolombinischer Kulturen. Rund 89% der Bevölkerung ist katholisch, rund 7% gehört protestantischen Kirchen und 6% anderen Religionen an.

Emigration

Rund zweieinhalb Millionen Peruaner leben aufgrund einer anhaltenden Emigration im Ausland, vor allem in den USA, Europa und Japan.

Zählungen

Die Ergebnisse der ersten Zählungen waren allerdings sehr ungenau, da sie neben technischen Beschränkungen von politischer und ökonomischer Instabilität beeinflusst waren. Sie wurden in kolonialer Tradition ausgeführt und dienten hauptsächlich dazu, das Steueraufkommen zu schätzen.

Einigen Zählern wurde vorgeworfen, unorganisiert vorgegangen zu sein, Orte ausgelassen und überhastet gezählt zu haben. Aus ökonomischen Gründen konnte die nächste Zählung erst 64 Jahre später durchgeführt werden:

Im Jahre 1960 beschließt der Kongress den Rhythmus von 10 Jahren für künftige Volkszählungen.


Links und Quellen