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Wayne Booth

Wayne Clayton Booth (auch: Wayne C. Booth) (* 22. Februar 1921 in American Fork, Utah; † 9. Oktober 2005 in Chicago) war ein US-amerikanischer Professor für Englische Literatur und einer der renommiertesten Literaturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Booth wurde 1921 in Utah geboren. 1944 beendete er sein Studium an der Brigham Young University mit einem Bachelor's Degree. Nach seinem Einsatz in der US Army im Zweiten Weltkrieg, heiratete er 1946 Phyllis Barnes und zog nach Chicago. An der University of Chicago studierte und promovierte Booth in Englischer Literatur.

Wayne Booth wurde 1962 Professor zunächst am Haverford College und Earlham College, später an der Universität von Chicago.

1992 wurde Booth emeritiert. Zuletzt war er George M. Pullman Distinguished Service Professor Emeritus of English.

Werk

1961 verfasste Wayne Booth das Buch "The Rhetoric of Fiction", Weitere bedeutende Werke waren "A Rhetoric of Irony" (1974) und "The Company We Keep" (1988).

Zu Booths einflussreichsten Begriffsbildungen gehörte das Konzept des impliziten Autors. Mit der Bezugnahme auf diese fiktive innertextuelle Instanz wich Booth von der herrschendenden Schule des New Criticism ab. Booth formulierte damit wichtige Grundlagen der Rezeptionsästhetik und der Erzähltheorie.

Booth prägte auch den Begriff des Unzuverlässigen Erzählers.

Schriften

Personendaten
Booth, Wayne
Booth, Wayne C.
US-amerikanischer Literaturwissenschaftler
22. Februar 1921
American Fork, Utah
9. Oktober 2005
Chicago