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Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft

Das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist ein aus dem Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem hervorgegangenes Grundlagenforschungsinstitut. Forschungsschwerpunkte sind das Verständnis von Katalyseprozessen auf molekularem Niveau und Molekülphysik. Das Institut besteht zur Zeit aus fünf Abteilungen (Anorganische Chemie, Chemische Physik, Molekülphysik, Physikalische Chemie und Theorie) und wird von einem Direktorenkollegium geleitet.

Inhaltsverzeichnis

Nobelpreisträger

Für seine Arbeit zur Beugung von Röntgenstrahlen an Kristallen erhielt Max von Laue 1914 den Nobelpreis für Physik. Richard Willstätter wurde 1915 der Nobelpreis für Chemie für seine „Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls“ verliehen. Fritz Haber erhielt 1918 ebenfalls den Nobelpreis für Chemie „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“. Otto Hahn wurde für seine Arbeiten zur Kernspaltung 1944 mit dem Chemienobelpreis ausgezeichnet, der Preis wurde ihm jedoch erst zwei Jahre später überreicht. 1986 erhielt Ernst Ruska den Nobelpreis für Physik für seine Arbeiten zum Elektronenmikroskop. Im Jahr 2007 wurde Gerhard Ertl für die Erforschung oberflächenchemischer Katalysatoren mit dem Chemienobelpreis geehrt.

Direktoren

Die ehemaligen Direktoren des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie sowie des Fritz-Haber-Instituts sind:

1980 wurde im Rahmen einer Umstrukturierung ein Direktorenkollegium geschaffen, in dem die folgenden Personen Mitglieder waren beziehungsweise sind:

Siehe auch

Koordinaten: 52° 26′ 54" n. Br., 13° 16′ 52" ö. L.