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Fronhausen

Dieser Artikel behandelt Fronhausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen,
  • zum gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Mieming in Österreich, siehe Mieming,
  • ansonsten siehe auch Frohnhausen.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 50° 42′ N, 8° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 168 m ü. NN
Fläche: 27,88 km²
Einwohner: 4087 (30. Juni 2007)
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35112
Vorwahl: 06426
Kfz-Kennzeichen: MR
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 009
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schulstraße 19
35112 Fronhausen
Webpräsenz:
www.fronhausen.de
Bürgermeister: Reinhold Weber
Lage der Gemeinde Fronhausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Fronhausen ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Marburg-Biedenkopf im Regierungsbezirk Gießen des Landes Hessen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Das Gemeindegebiet erstreckt sich an der südlichen Kreisgrenze am Lahntal zwischen Marburg und Gießen vom Ostrand des Gladenbacher Berglandes im Westen bis zum äußersten Unterlauf der Zwester Ohm zwischen Lahnbergen und Lumda-Plateau im Osten. Alle Ortsteile bis auf Oberwalgern (ca. 250 m über NN) liegen in Tallagen unter 200 m.

Nachbargemeinden

Fronhausen grenzt im Norden an die Gemeinde Weimar (Lahn), im Osten an die Gemeinde Ebsdorfergrund (beide Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Süden an die Städte Staufenberg und Lollar (beide im Landkreis Gießen), sowie im Westen an die Gemeinde Lohra (Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Gliederung

Die Gemeinde Fronhausen besteht aus den Dörfern:

Geschichte

Eingemeindungen

Bereits im Jahre 1972 schlossen sich die bis dahin eigenständigen Dörfer Fronhausen und Sichertshausen zur Gemeinde Fronhausen zusammen.

Das Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg vom 12. März 1974 bestimmte dann im folgenden den Zusammenschluss der folgenden ehemaligen Gemeinden zur neuen Gemeinde Fronhausen zum 1. Juli 1974 aus der bestehenden Gemeinde Fronhausen (Fronhausen und Sichertshausen) sowie der umliegenden Dörfer Bellnhausen, Erbenhausen, Hassenhausen, Holzhausen und Oberwalgern.

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,3 8 47,1 11
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,3 7 44,0 10
BfF Bürger für Fronhausen 34,4 8 8,9 2
Gesamt 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 61,1 65,3

Wappen

Das Gemeindewappen zeigt im roten Schild einen silbernen (weißen) schräglinken Wellenbalken, oben begleitet von einem silbernen Flügel unten von sieben (4/3) Rauten nach der Figur.

Das Wappen wurde nach Bildung der Großgemeinde aus mehreren Entwürfen ausgewählt. Es zeigt den Wellenbalken als Zeichen für die das Gemeindegebiet durchfließende Lahn, sowie den Flügel und die Rauten aus den Wappen der Vögte von Fronhausen bzw. der Schenken zu Schweinsberg als Ortsadelige, wobei die Siebenzahl der Rauten auf die Anzahl der Ortsteile verweist.

Partnerschaften

Die Gemeinde Fronhausen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu drei französischen Gemeinden in der Nähe von Rambouillet: Sonchamp, Clairefontaine-en-Yvelines und La Celle-les-Bordes.

Verkehrsanbindung

In der Gemeinde befinden sich bei Bellnhausen ein Anschluss an die vierspurige Bundesstraße 3, sowie in Fronhausen ein Haltepunkt der Main-Weser-Bahn mit Halt von Regionalbahnen und Regionalexpresszügen.

Söhne und Töchter der Gemeinde

 Commons: Fronhausen – Bilder, Videos und Audiodateien