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Volkssprache

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Volkssprache nennt man die Umgangssprache einer Bevölkerung überall dort, wo eine ältere Sprachform oder eine fremde Sprache in Religion, Wissenschaft oder auf der Bühne verwendet wird. Dies war und ist in vielen Kulturkreisen zeitweise der Fall.

Im Zeitalter des Hellenismus existierten neben der griechischen Koine viele Volkssprachen weiter.

In Indien haben sich die Volkssprachen vom heiligen Sanskrit weit entfernt.

Die arabische Schriftsprache wird nur in den Moscheen, für den Schriftverkehr und international verwendet. Sie unterscheidet sich deutlich von den verschiedenen Varianten der arabischen Volkssprachen.

Im mittleren und westlichen Europa stand den einzelnen Volkssprachen jahrhundertelang Latein als Liturgie- und Literatur-Sprache gegenüber. Schon Karl der Große hat die Prediger aufgefordert, wenigstens die Predigt in der Volkssprache zu halten. Martin Luther hat sich für die Verwendung der deutschen Volksprache eingesetzt und verwendete sie für seine Bibelübersetzung.

Die altorientalischen Christen verwenden noch heute die (von Jesus Christus gesprochene) aramäische Sprache für die Gottesdienste.

In Norddeutschland wich die niederdeutsche Volkssprache über Generationen vor der hochdeutschen Gottesdienst-, Schrift- und Verkehrssprache zurück, bis sie fast verschwand.

Im nachkolonialen Afrika gelten weitgehend europäische Kultur- und Verkehrssprachen als Amtssprachen (Englisch, Französisch, Portugiesisch) neben und über den einheimischen Volkssprachen.