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Holzwickede

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 30′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Unna
Höhe: 109–202 m ü. NN
Fläche: 22,36 km²
Einwohner: 17.446 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 780 Einwohner je km²
Postleitzahl: 59439 (alt: 4755)
Vorwahl: 02301
Kfz-Kennzeichen: UN
Gemeindeschlüssel: 05 9 78 016
Gemeindegliederung: Hengsen, Holzwickede, Opherdicke
Adresse der Gemeindeverwaltung: Allee 5
59439 Holzwickede
Webpräsenz:
www.holzwickede.de
Bürgermeister: Jenz Rother (SPD)
Lage der Gemeinde Holzwickede im Kreis Unna

Die Gemeinde Holzwickede liegt am östlichen Rand des Ruhrgebiets, Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Unna im Regierungsbezirk Arnsberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Räumliche Lage

Das Gemeindegebiet von Holzwickede wird im Norden durch den Dortmunder Rücken an der alten Bundesstraße 1 und dem Flughafen Dortmund und im Süden von der Ruhr begrenzt. Westlich bildet das südöstliche Dortmund und Schwerte die Grenze und im Osten von Holzwickede finden sich Unna und die westlichen Ortsteile von Fröndenberg/Ruhr.

Durch das Gemeindegebiet verläuft der Höhenzug des Ardeygebirges. Die Emscher hat ihre Quelle in Holzwickede.

Der tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt im Hengser Süden, wo die Ruhr das Gemeindegebiet verlässt. Der höchste Punkt trägt eine Funkanlage der Bundeswehr und liegt auf dem westlichen Teil des Ardeys ebenfalls in Hengsen.

Ortsteile

Lage der Ortsteile

Die Ortsteile Hengsen (ca. 8,1 km²) und Opherdicke (gesprochen: Op-Herdicke, ca. 4,6 km²) bilden den südlichen Teil der Gemeinde, der alte Ort Holzwickede (ca. 9,7 km²) den nördlichen Teil.

Die Ortskerne von Hengsen und Opherdicke liegen auf dem Ardeygebirge (Haarstrang). Das Hengser Ortsgebiet reicht im Süden bis zur Ruhr, Opherdicke reicht ebenfalls fast bis an die Ruhr. Ein großer Teil dieser Ortsgebiete wird durch einen Standortübungsplatz der Bundeswehr (Stand 2004) belegt.

Der alte Ort Holzwickede setzt sich aus den Teilen Holzwickede, Dudenroth, Rausingen und Natorp zusammen und liegt zwischen den Höhenzügen des Ardeygebirges und dem Dortmunder Rücken in der Emscherniederung.

Neben diesen Ortsteilen gibt es weitere Siedlungsgebietsnamen: Keller, Brauck, Ostendorf, Alte Kolonie.

Nachbargemeinden

Die folgenden Städte und Gemeinden haben eine gemeinsame Grenze mit Holzwickede (von Norden im Uhrzeigersinn): Dortmund, Unna, Fröndenberg/Ruhr, Iserlohn, Schwerte

Geschichte

Die Geschichte Holzwickedes ist naturgemäß eng mit der Geschichte der Umgebung verbunden, daher ist zur Holzwickeder Geschichte auch die Geschichte des Ruhrgebiets lesenswert.

Das Gemeindegebiet von Holzwickede war schon in der Jungsteinzeit (5000–2000 v.Chr.) besiedelt. Das belegen Funde wie z.B. ein geschliffener Pflugkeil, der im Ortsteil Hengsen gefunden wurde und heute (2004) im Museum für Vorgeschichte in Dortmund aufbewahrt wird.

Um das Jahr 0 besetzten die Römer neben anderen strategisch wichtigen Punkten zwischen Ruhr und Lippe auch die Landskrone in Holzwickede. Zwischen 300 und 400 n.Chr. haben der Sage nach die Nibelungen den Römerweg auf der Höhe des Ardeygebirges (durch Hengsen und Opherdicke) auf ihrem Zug nach Soest benutzt.

Über den Kamm des Ardeygebirges führte etwa ab dem Hochmittelalter auch ein Abschnitt des berühmten Jakobswegs nach Santiago de Compostela. Die Pilger kamen vom Hellweg in Unna aus auf den sogenannten kleinen Hellweg zwischen Opherdicke und Ostendorf. Von hier aus ging es durch Opherdicke und Hengsen nach Breckerfeld, wo sich die Pilger zur Weiterreise in größeren Gruppen gesammelt haben. In Hengsen soll zu der Zeit auch eine Kapelle mit einer Statue des Jakobus gestanden haben.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung findet sich 1100 für Opherdicke in einem Besitzverzeichnis und 1150 für Hengsen (als Hegeninchusen) in Urkunden des Klosters Werden (bei Essen). 1176 wird ein Schloss in Opherdicke erstmalig erwähnt.

Die ersten Kohlefunde sind für 1575 in Opherdicke nachgewiesen. Holzwickedes Bergbaugeschichte währt bis zum 31. Mai 1951, als die Zeche Caroline endgültig stillgelegt wird und fast 500 Bergleute ihre Arbeit verlieren (bzw. teilweise auf andere Schachtanlagen verlegt werden).

1825 schlossen sich die vier Bauernschaften Dudenroth, Rausingen, Holzwickede und Natorp offiziell zur Gemeinde (dem heutigen Ortsteil) Holzwickede zusammen. 1929 wurde Holzwickede im Rahmen der kommunalen Neuordnung in der preußischen Provinz Westfalen um einen Teil von Sölde erweitert. Dazu gehörte vor allem das Gelände der Zeche Freiberg (heute V.W. Werke Vincenz Wiederholt). In der heutigen Form entstand Holzwickede erst durch die kommunale Neuordnung 1968, als die bis dahin selbständigen Gemeinden Hengsen, Holzwickede und Opherdicke zu einer Großgemeinde zusammengeführt wurden.

Am 15. Dezember 1860 wurde Holzwickede Bahnstation an der Eisenbahnstrecke Dortmund - Soest. Die Strecke wurde 1853–1855 gebaut, in Holzwickede hielten die Züge zunächst aber nicht. Ein Jahr nach dem Bahnhof erhielt Holzwickede 1861 das erste Postamt. 1867 wurde Holzwickede durch die Inbetriebnahme einer weiteren Bahnstrecke von Hengstey über Schwerte nach Holzwickede ein überregional bedeutsamer Eisenbahnknotenpunkt mit einem heute fast vollständig abgebrochenen Rangierbahnhof. Auch die Eisenbahnstrecke von Schwerte an der Ruhr entlang nach Warburg führt durch Holzwickeder Gebiet; das heutige Naturschutzgebiet Bahnwald beheimatete früher den östlichen Teil des an dieser Strecke gelegenen und bereits vollständig abgebrochenen Rangierbahnhofes Geisecke (Ruhr). Der Anschluss der privaten Haushalte und der Holzwickeder Straßenbeleuchtung an das öffentliche Stromnetz erfolgt 1907. Auch der Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung findet anfangs des 20. Jahrhunderts statt.

Im Frühjahr 1966 wurden in Opherdicke Flugabwehrraketen stationiert, in deren Begleitung auch US-amerikanische Atomwaffen Einzug in die Gemeinde hielten. Die Stationierung fand nicht den ungeteilten Beifall der Holzwickeder Bevölkerung. 1987 wurde das Nike-Herkules Waffensystem durch das mobile Flugabwehr-Raketensystem Patriot ersetzt; mit dem Abzug der Amerikaner gibt es auch keine Atomwaffen mehr in Holzwickede. 2004 wurde die Raketenstation geschlossen.

Ritter- und Adelsgüter

Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Holzwickede befanden sich folgende Herrensitze: Haus Opherdicke in Opherdicke, Haus Dudenroth in Holzwickede, Haus Ruhr/Lappenhausen, Haus Vierbecke, Rittergut Hegeninghusen und Haus Linscheid in Hengsen.

Erhalten ist von diesen Gütern einzig Haus Opherdicke. Vom Haus Ruhr existiert noch ein Mauerfragment im Wald an der Ruhr, Haus Dudenroth wurde im 20. Jahrhundert abgerissen und von Haus Vierbecke sind nur noch die Gräften auf dem Gelände des Standortübungsplatzes zu erahnen.

Bürgermeister

Die Liste der Holzwickeder Bürgermeister seit 1950:

Der letzte Bürgermeister von Hengsen war Heinrich Beining, der letzte Opherdicker Bürgermeister war Josef Wortmann.

Politik und Verwaltung

Sitzverteilung im Gemeinderat
SPD CDU Bürgerblock FDP Grüne jungeliste
1999 12 10 (9)* 4 2 2 2 (3)*
2004 16 10 6 3 3 2

(*) Timon Becker, ehemaliges CDU-Mitglied, wechselte 1999 zur Fraktion der jungeliste

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975

In der Liste[2] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:

Jahr SPD CDU WG FDP BBL Grüne JL
1975 44,7 35,6 12,7 7,1
1979 49,3 34,7 8,1 7,9
1984 53,8 36,4 7,3
1989 49,0 29,2 9,8 11,9
1994 41,9 32,7 4,9 12,2 8,2
1999 38,3 30,7 7,3 12,2 4,5 7,0
2004 40,9 24,5 7,5 15,2 6,6 5,3

Wappen

Das Wappen von Holzwickede stellt eine alte Holzwickeder Sehenswürdigkeit, den Hilgenbaum dar. Eine neunblättrige grüne Eiche vor goldenem Hintergrund steht auf einem rot/silbernen Schachbrettmuster als Symbol der (ehemaligen) Zugehörigkeit zu den Grafen von der Mark.

Städtepartnerschaften

Holzwickede unterhält zwei Städtepartnerschaften. Die ältere besteht seit 1977/78 mit dem französischen Louviers.

Seit 1986/87 besteht auch eine Städtepartnerschaft mit dem englischen Seebad Weymouth.

Zusätzlich unterhält die Gemeinde seit November 1990 auch eine Städtefreundschaft zur Stadt Colditz in Sachsen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Natur

Der neue Hilgenbaum

Als erstes zu nennen ist hier der Wappenbaum der Gemeinde Holzwickede, der Hilgenbaum. Östlich des alten Ortskerns stand früher eine uralte Eiche, die ihren Namen dadurch bekam, dass dort Nachrichtenzettel (Hilgen) angebracht wurden. Andere Quellen deuten den Namen als heiligen (=hilgen) Baum. Nachdem der historische alte Baum einem Feuer zum Opfer fiel, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts an (fast) gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt. Er befindet sich auf der SO-Seite der Kreuzung Massener Straße/Goethestraße, während der erste Hilgenbaum den Unterlagen nach "auf der Kreuzung" stand.

Als Quellgemeinde der Emscher beherbergt Holzwickede den Emscherquellhof mit der Emscherquelle. Der Hof wurde 2003 von der Emschergenossenschaft gekauft und wird derzeit umgebaut.

Die Schöne Flöte ist ein sehenswert schönes kleines Waldgebiet am Bachlauf des Holzwickeder Baches vom Freibad Schöne Flöte nordwärts (an der Trasse der A1 entlang) bis zur Quelle des Baches. Bis zur Querung der Holzwickeder Straße führt ein Wanderweg für Fußgänger und Radfahrer durch den Wald.

Das Bachtal des Holzwickeder Baches ist auch Teil des ebenfalls sehenswerten Historischen Bergbaurundwegs Holzwickede.

Mit der Anlage Am Oelpfad verfügt Holzwickede auch über eine sehenswerte Kleingartenanlage. Seit 1996 wurde die Anlage ununterbrochen als "schönste Anlage im Kreis Unna" vom Bezirksverband Hamm - Unna der Kleingärtner ausgezeichnet (Stand 2006).

Gebäude

Rathaus Holzwickede

Besondere Gebäude sind vor allem im Ortsteil Opherdicke zu sehen. Die evangelische Kirche Opherdicke ist das älteste Gebäude der Gemeinde. Es handelt sich um eine romanische Kleinbasilika mit Entstehungszeitraum zwischen 1220 bis 1250. Der Turm wird sogar auf die Zeit vor der ersten Jahrtausendwende datiert.

Etwas weiter östlich ebenfalls in Opherdicke liegt das Wasserschloss Haus Opherdicke, das nach abwechslungsreicher Geschichte im Juli 1980 in die Hände des Kreises Unna kam und nach erfolgreicher Restaurierung heute als Veranstaltungsort dient. Erste geschichtliche Erwähnung findet das Haus als Burg Opherdicke im Jahre 1182. Von 1663 bis 1687 wurde die alte Wasserburg umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden die Wirtschafts- und Nebengebäude, die noch heute (2004) in unveränderter Form den Innenhof begrenzen. Adlige Vorbesitzer der Burg waren u.a. die Familien von Lilien und Regenbogen.

Vom Haus Opherdicke offenbart sich dem Wanderer ein schöner Blick ins Tal der Ruhr.

Denkmäler

130er Denkmal am Kellerkopf

Im Südwesten des Gemeindegebiets befindet sich das 130er Denkmal (auch Kellerkopfdenkmal). Am steilen Abhang des Kellerkopfes zum Ruhrtal hin wurde am 1. September 1929 das Regimentsdenkmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des 1. Lothringischen Infanterie-Regiments Nr. 130 (im Volksmund „130er“) eingeweiht.
Gebaut wurde diese Gedenkstätte nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Fritz Richter-Elsner von 1926 bis 1929 im Geiste der damaligen Zeit zu Ehren und zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des Regiments, unter denen sich viele einheimische Soldaten befanden. Initiator und Stifter des Denkmals war der 130er Soldatenverein, gebildet aus den überlebenden Angehörigen des Regiments.
Der Kellerkopf war für lange Zeit Ausflugsziel und Naherholungsgebiet. Heute findet lediglich zu Pfingsten eine größere Anzahl an Menschen zum Kellerkopf, denn seit 1979 feiert der Förderverein zur Erhaltung und Pflege des Kellerkopfdenkmals jeden Pfingstsonntag dort ein Friedensfest.

Das in den 1960er Jahren im Emscherpark errichtete Mahnmal gegen den Krieg, gestaltet vom in Unna lebenden Künstler Josef Baron, soll nach dem Willen des Gemeinderats an einen anderen Standort versetzt werden. [3]

Sport

Holzwickede hat viele Sportvereine mit den unterschiedlichsten Aktivitäten. Der größte Erfolg einer Fußballmannschaft ist 1976 der Titel Deutscher Fußballmeister der Amateure der Spielvereinigung Holzwickede 1912/29 (HSV). Größter Sportverein ist die Turngemeinde Holzwickede mit etwa 1.100 Mitgliedern. Die TGH ist ein Mehrspartensportverein, der die Sportarten Leichtathletik, Badminton, Ballspiele, Gerätturnen, Gymnastik und den Präventions-/Rehabilitationssport unter seinem Dach vereint.

Auf dem Haarstrang zwischen Hengsen und Opherdicke ist mit den Holzwickede Joboxers ein Baseball-Bundesligist in Holzwickede ansässig.

In Holzwickede sind beim TTC 1950 Holzwickede auch Celluloidartisten heimisch. Die 1. Mannschaft der Herren spielt derzeit in der Oberliga (vierthöchste Liga), in der auch der ehemalige Deutsche Meister der Schüler und Senioren Bernd Sonntag spielt.

Holzwickede hat auch einen Kanu-Verein, dessen Bootshaus allerdings in Fröndenberg an der Ruhr liegt.

Montanhydraulikstadion

Das Montanhydraulikstadion (früher Emscherstadion) ist die zentrale Wettkampfstätte für Fußballer, Leichtathleten und andere Freiluftsportler in Holzwickede. Mit einem Fassungsvermögen von rund 5000 Zuschauern ist es das größte im Kreis Unna. Es verfügt über eine überdachte Haupttribüne.

Bisheriger Höhepunkt seiner Geschichte war die Amateurmeisterschaft des SV Holzwickede 1976 sowie die Austragung des A-Länderspiels der Frauen gegen China in den späten 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Amateure des BVB weichen in dieses Stadion aus, wenn ihr eigenes Stadion Rote Erde nicht zur Verfügung steht.

Regelmäßige Veranstaltungen

Kulinarische Spezialitäten

Das Restaurant "Zum weissen Rössel" in Hengsen hat es unter Küchenchef Eckhard Paul zum Eintrag im Aral-Gourmetatlas gebracht. Eckhard Paul gehört seit 2002 zu der Köchevereinigung und Verbraucherinitiative Eurotoques. Das Restaurant musste im Herbst 2007 schließen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts war Holzwickede vom Bergbau geprägt. Die Zeche Caroline war die letzte Zeche, die in Holzwickede noch gefördert hat. Auf dem ehemaligen Zechengelände entsteht seit 2006 ein Wohngebiet. Im Norden der Gemeinde entsteht derzeit in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Dortmund ein neues Gewerbegebiet.

Verkehr

Holzwickede ist über Straße, Schiene und durch die Luft zu erreichen. Durch den Ort führen die Autobahnen A 44 (Dortmund-Kassel) und A 1. An der A 44 existiert eine eigene Abfahrt für Holzwickede.

Außerdem führen durch Holzwickede die folgenden Bundes- (B) und Landesstraßen (L):

Der Bahnhof Holzwickede/Dortmund Flughafen liegt an den Bahnstrecken Hamm-Venlo, Rheine-Krefeld und Dortmund-Soest.

Nördlich der Gemeinde liegt der Flughafen Dortmund, dieser ist fußläufig erreichbar. Vom Bahnhof Holzwickede aus verkehrt ein Pendelbus zum Flughafen (Stand 2004).

Im Süden des Ortsteils Hengsen befindet sich der Segelflugplatz Hengsen. Dort ist der Luftsportverein Unna-Schwerte e.V. beheimatet.

Bildung

Die Gemeinde Holzwickede beherbergt vier Grundschulen. Die katholische Aloysiusschule, die evangelische Dudenrothschule, sowie die Nordschule und die Paul-Gerhardt-Schule als Gemeinschaftsgrundschulen. Bei dem Anmeldeverfahren der I-Männchen (Kinder im ersten Schuljahr) sind mittlerweile die Schulbezirksgrenzen entfallen. Im Schulzentrum befinden sich das Clara-Schumann-Gymnasium und die Josef-Reding-Schule. Ferner beherbergt die Gemeinde die Karl-Brauckmann-Schule, eine Förderschule für geistig Behinderte.

Medizinische Versorgung

Holzwickede verfügt nicht über ein eigenes Krankenhaus. Die medizinische Versorgung wird von den Krankenhäusern im angrenzenden Unna übernommen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

Quellen

  1. LDS NRW: Amtliche Bevölkerungszahlen
  2. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2004
  3. http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/holzwickede/2007/10/5/news-473435/detail.html