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Nueva Ecija

Nueva Ecija ist eine philippinische Provinz im Bezirk Central Luzon auf der Hauptinsel Luzón. Der Name Nueva Ecija leitet sich von der spanischen Stadt Écija ab, diese Stadt der Türme liegt am Río Genil zwischen den beiden andalusischen Metropolen Córdoba und Sevilla.Die Hauptstadt ist Palayan. In der 5.284,3 km² großen Provinz lebten im Jahre 2000 1.659.883 Menschen, wodurch sich eine Bevölkerungsdichte von 314 Einwohnern pro km² ergibt. Neben Tagalog (Anteil: 60%) wird Kapampangan und Ilokano gesprochen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Provinz liegt in der Mitte von Luzón und hat keinen Anschluss zum Meer. Im Südwesten in Grenznähe zu Pampanga ist das Land sumpfig. Weiter Richtung Osten ist es zunächst sehr eben. Danach steigt das Gelände stufenweise bis zur Sierra Madre an. Im Norden befinden sich die Kordilleren und die Caraballo-Berge.

Städte und Stadtgemeinden

Nueva Ecija ist unterteilt in 5 Städte und 27 Stadtgemeinden, die sich wiederum in 849 Baranggays aufteilen:

Städte
  • Cabanatuan
  • Gapan
  • Muñoz
  • Palayan
  • San Jose
Stadtgemeinden

Wirtschaft

Die wichtigste Einkommensquelle ist die Landwirtschaft. Mais, Auberginen, Zwiebeln und Zuckerrohr werden in großen Mengen produziert. In manchen Gemeinden befinden sich große Mango- oder Bananenplantagen. In der großen Ebene von Nueva Ecija gibt es außerdem unzählige Reisfelder. Dadurch wird die Provinz zum produktivsten Reiserzeuger des Landes. Auch im Zwiebelanbau ist Nueva Ecija Spitzenreiter in Südostasien. Der Großteil der Zweibeln stammt aus der Gemeinde Bongabon.

Auch Natürliche Ressourcen, wie Kupfer und Mangan wurden in General Tinio, Caranglan und Pantabangan nachgewiesen.

Bevölkerung

Nueva Ecija wurde im letzten Jahrhundert von Tagalogs und Ilokanos besiedelt, die aus den angrenzenden Provinzen, wie Pangasinan, stammten. Heute wohnen die meisten Ilokanos im Norden der Provinz. Dort halten sie, wie auch die Tagalogs, an den Traditionen ihres Volkes fest. Dennoch ist die heutige Kultur stark vom christlichen Glauben geprägt. Vereinzelt finden sich auch kleine Gemeinden in den Caraballo-Bergen oder der Sierra Madre, wo Ilongots, Agtas oder Negritos leben.