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Adrian Grygiel

Adrian Grygiel (* 13. August 1983 in Kattowitz, Polen) ist ein deutscher Eishockeyspieler (Stürmer). Er spielt in der höchsten deutschen Liga.

Karriere

Er wuchs in der Krefelder Nachbarschaft, in Neukirchen-Vluyn auf und kam schon früh er zum Eishockey und damit zum KEV.

1999/2000, in seiner letzten Nachwuchssaison, konnte der damals 16-jährige in 31 Juniorenspielen ganze 44 Tore und 57 Punkte erzielen. Die damals bei den Krefeld Pinguinen Verantwortlichen Rüdiger Noack und Doug Mason holten ihn vor der Saison 2000/01 in den Pinguin-Kader. Schon in der Vorbereitung verstand er es, sich in den Mittelpunkt zu spielen und gehörte durch regelmäßige Einschüsse zu den besten Torjägern des Teams. Folglich bekam er des Öfteren die Bewährungschance in der DEL und wusste sie auch gut zu nutzen. Unvergessen ein Spiel zu Saisonbeginn, als man gegen Essen, ein Team aus der unteren Tabellenregion, kaum einen vernünftigen Angriff. Er, damals an der Seite von Christoph Brandner und Brad Purdie, rettete fast im Alleingang mit zwei Toren alle drei Punkte und war bester Spieler auf dem Eis. Insgesamt brachte er es in seiner Premierensaison auf ganze 29 Einsätze auf DEL-Niveau in denen er mit seinen 17 Jahren neben besagten zwei Toren auf 6 Vorlagen und damit 8 Punkte kam. Hinzu kamen 25 Einsätze in Duisburg, die damals in der Oberliga Nord spielten, in denen er 7 Tore und 14 Punkte erreichte. Außerdem kam er in der DEL auf 10 Strafminuten und +3, in Duisburg zu weiteren 14 Minuten.

Diese Leistungen sorgten dafür, dass er in der folgenden Saison 2001/02 als vollwertiger Spieler zum Kader gehörte. Seine Förderlizenz bestand eigentlich mehr pro Forma und wurde für Grefrath in der Regionalliga ausgestellt. In 56 DEL-Einsätzen brachte er es nun auf 4 Tore, allerdings kam er meist in den Defensivreihen zum Einsatz und erreichte somit nur 6 Punkte, allerdings bei einer tollen +/- von +2.

In der folgenden Saison 2002/03 dann konnte er sich noch einmal steigern und erzielte in 46 Spielen 7 Tore und 13 Punkte bei 14 Strafminuten und +4. In den Playoffs kam er kaum zum Einsatz, da Coach Butch Goring aus taktischen Gründen lieber auf die defensiveren und erfahreneren Sergej Stas und Andreas Raubal vertraute.

Auch internationale Erfahrungen hatte er zu diesem Zeitpunkt schon reichlich gesammelt, denn bei der U-18 Weltmeisterschaft 2001 (6 Spiele, 1 Tor, 2 Punkte, -1, 2 Strafminuten), der Junioren-Weltmeisterschaft 2002 (5 Spiele, 2 Tore, 4 Punkte, 2 Strafminuten) und der Junioren-Weltmeisterschaft 2003 (6 Sp., 0 T., 1 P., -3, 4 Str.) lief er für Deutschland auf.

Zur Saison 2003/04 hatte er den Platz im Kader sicher, konnte sich jedoch statistisch nicht verbessern. Mit 5 Toren und 6 Assists für 11 Punkte aus 47 Spielen war er letztlich um zwei Einschüsse schlechter als im Vorjahr. Außerdem verschlechterte er sich in der +/- Statistik auf -3. In der folgenden Spielzeit 2004/05 verbesserte er sich wieder. Mit 9 Toren und 10 Beihilfen für 19 Punkte aus 52 Einsätzen bewies er, dass er durchaus die Fähigkeiten hat, sich als echter Scorer in der Liga zu etablieren. Unvergessen auch das letzte Spiel in der Rheinlandhalle, als er sich im Match gegen die Adler Mannheim einen Eintrag in den Geschichtsbüchern auf ewig sicherte. Er war es nämlich, der im letzten Spiel vor dem Umzug in den neuen KönigPALAST den letzten Treffer in der "alten Dame" erzielen konnte. Sein Vertrag in Krefeld lief bis zum Ende der Saison 2005/06.

Zur Saison 2006/07 wechselte er zu den Sinupret Ice Tigers. Hier hat er einen Vertrag bis 2007 mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Personendaten
Grygiel, Adrian
deutscher Eishockeyspieler
13. August 1983
Kattowitz