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Diskussion:Schwarz-Rot-Gold

Inhaltsverzeichnis

Freiligrath

zu diesen Vermutungen hätte ich gerne eine Quellenangabe , oder lieber wäre mir eine komplette

Angabe des Gedichts mit allen Strophen ; bsp.: ..... "Das ist noch lang die Freiheit nicht: /Sein Recht als Gnade nehmen / von Buben, die zu

Recht und Pflicht / aus Furcht sich nur bequemen! / Auch nicht : daß , die ihr gründlich

haßt , / ihr dennoch auf den Thronen laßt! "

diese Strophe des selben Gedichtes wirft ein ganz gegenteiliges Licht auf die Absichten des

Verfassers Freiligrath. In dieser Strophe wird deutlich das nicht alleine eine gesamt

deutsche Republik sondern die Abschaffung bzw der Sturz der Monarchie Sinnen und Trachten

des Verfassers waren.


ausserdem zeigt sich der Wunsch Freiligenraths zum Umsturz der Monarchie und zum Aufruf 

gegen die Konterrevulution nach der gescheiterten Volkserhebungim März auch in fast allen seinen anderen Werken so in "Die Todten an die Lebenden" aus dem Juli des jahres 1848

"Die Kugel mitten in der Brust , die Stirne breit gespalten, So habt ihr uns auf blut´gem Brett hoch in die Luft gehalten! Hoch in die Luft mit wildem Schrei, daß unsre Schmerzgeberde Dem, der zu tödten uns befahl, ein Fluch auf ewig werde ! Daß er sie sehe Tag und Nacht, im Wachen und im Traume - Im Oeffnen seines Bibelbuchs wie im Champagnerschaume ! Daß wie ein Brandmahl sie sich tief in seine Seele brenne: Daß nirgendwo und nimmermehr er vor ihr fliehen könne ! Daß jeder qualverzogne Mund , daß jede rothe Wunde Ihn schreke hoch, ihm ängste noch in seiner letzten Stunde ! Daß jedes Schluchzen um uns her dem Sterbenden noch schalle, Daß jede todte Faust sich noch nach seinem Haupte balle - Mög´er das Haupt nun auf ein Bett, wie andere Leute pflegen, Mög´er es auf ein Blutgerüst zum letzten Athem legen !

So war´s! Die Kugel in der Brust, die Stirne breit gespalten, So habt ihr uns auf schwankem Brett auf zum Atan gehalten !

`Herunter!´- und er kam gewankt - gewankt an unser Bette; `hut ab!´- er zog - er neigte sich ! (so sank zur Marionette, Der erst ein Komödiante war!) - bleich stand er und beklommen ! Das Heer indeß verließ die Stadt, die sterbend wir genommen ! Dann`Jesus meien Zuversicht!´wie ihr´s im Buch könnt lesen: Ein `Eisen meien Zuversicht!´wär´s päßlicher gewesen !

Das war den Morgen auf die Nacht, in der man uns erschlagen; So habt ihr triumphierend uns in unsre Gruft getragen! Und wir - wohl war der Schädeluns zerschossen und zerhauen, Doch lag des Sieges froher Stolz auf unseren grimmen Brauen. Wir dachten: hoch zwar ist der Preis, doch ächt auch ist die Waare ! Und legten uns in Frieden drum zurecht auf unsrer Bahre.

Weh´euch, wir haben uns getäuscht! Vier Monden erst vergangen, Und Alles feig durch euch verscherzt, was trotzig wir errangen! Was unser Tod euch zugewand, verlottert und verloren - O, Alles, Alles hörten wir mit leisen Geisterohren! Wie Wellen braust´an uns heran, was sich begab im Lande: Der Aberwitzdes Dänenkriegs, die letzte Polenschande; Das rüde Toben der Vendée in stockigen Provinzen; Der Soldateska Wiederkehr, die Wiederkehr des Prinzen; Die Schmach zu Mainz, die Schmach zu Trier; das Hänseln, das Entwaffnen

Allüberall der Bügerwehr, der eben erst geschaffnen; Die Tücke, die den Zeughaussturm zu einem Diebszug machte, Die selber uns, die selbst das noch zu begeifern dachte; So weit es Barrikaden gab , der Druck auf Schrift und Rede; Mit der Versammlung freiem Recht die täglich frechre Fehde; Der Kerkerthore dumpf Geknarr im Norden und im Süden; Für Jeden, der zum Volke steht, das alte Kettenschmieden; Der Bund mit dem Kosackenthum; das Brechen jedes Stabes, Ach, über euch, die werth ihr seid des lorbeerreichsten Grabes: Ihr von des Zukunftdranges Sturm am weitesten Getragnen ! Ihr - Juni-Kämpfer von Paris ! Ihr siegenden Geschlagnen ! Dann der Verrath, hier und am Main im taglohn unterhalten - O Volk, und immer Friede nur in deines Schurzfells Falten ?

Sag´an bringt es nicht auch den Krieg? den Krieg herausgeschüttelt! Den zweiten Krieg, den letzten Krieg mit Allem, was dich büttelt! Laß deinen Ruf `Die Republik!´die Glocken überdröhnen, Die diesem allerneuesten Johannesschwindel tönen!

Umsonst ! es thäte Noth, daß ihr uns aus der Erde grübet, Und wiederum auf blut´gem Brett hoch in die Luft erhübet! Nicht, jenem abgethanen Mann, wie damals , uns zu zeigen - Nein, zu den Zelten, auf den Markt, in´s Land mit uns zu steigen ! Hinaus ins Land soweit es reicht ! Und dann die Insurgenten Auf Bahren hingestellt in beiden Parlamenten! O ernste Schau ! Da lägen wir, im Haupthaar Erd´und Gräser, Das Antlitz fleckig, halb verwest - die rechten Reichsverweser ! Da lägen wir und sagten aus: Eh´wir verfaulen konnten, Ist eure freiheit schon verfault, ihr trefflichen Archonten ! Schon fiel das Korn, das keimend stand, als wir im Märze starben: Der Freiheit Märzsaat ward gemäht noch vor den andern Garben ! Ein Mohn im Felde hier und dort entging der Sense Hieben - O, wär´der Grimm, der rothe Grimm, im Lande so geblieben!

Und doch, er blieb ! Es ist ein Trost im Schelten uns gekommen: Zu viel schon hattet ihr erreicht, zuviel ward euch gekommen ! Zu viel des Hohns, zuviel der Schmach wird täglich euch geboten: Euch muss der Grimm geblieben sein - o, glaubt es uns, den Todten ! Er bleibt euch ! ja, und er erwacht ! er wird und muss erwachen ! Die halbe Revelution zur ganzen wird er machen ! Er wartet nur des augenblicks: dann springt er auf allmächtig; Gehobnen Armes, weh´nden Haars dasteht er wild und prächtig! Die rost´ge Büchse legt er an, mit Fensterblei geladen : Die rothe Fahne läßt er wehn hoch auf den Barrikaden ! Sie fliegt voran der Bürgerwehr, sie fliegt voran dem Heere - Die Throne gehn in Flammen auf, die Fürsten fliehn zum Meere ! Die Adler fliehn; die Löwen fliehn; die Klauenund die Zähne !- Und seine Zukunft bildet selbst das Volk, das souveräne !

Indessen, bis die Stunde schlägt, hat dieses unser Grollen Euch, die ihr vieles schon versäumt, das Herz ergreifen wollen ! O, steht gerüstet ! seid bereit ! o, schaffet, daß die Erde, Darin wir liegen strack und starr, ganz eine freie werde ! Daß fürder der Gedanke nicht uns stören kann im Schlafen : Sie waren frei: doch wieder jetzt - und ewig ! sind sie Sklaven

Düsseldorf, Juli 1848.


//Quelle:Bernt Engelmann " Trotz alledem , deutsche radikale 1777-1977" veröffentlicht im

Rohwolt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, Januar 1979




mir fehlt im artikel noch eine deutung der farben. ich war mal auf dem hambacher schloss und da erklärte uns der schlossführer die farben sinngemäß in etwa so:

schwarz für die dunkle vergangenheit

rot für den gegenwärtigen kampf gegen die unterdrückung und

gold für die strahlende zukunft

ich habe dieses nun allerdings nirgendwo so gefunden oder einen beleg dafür. kann da mal jemand nachsehen und es gegebenfalls einbauen? -- ee 18:01, 10. Jan 2004 (CET)

Ich kenn da noch eine andere Deutung: Schwarz ist das Pulver, Rot das Blut, golden lodert die Flamme. Hat was mit einem länger zurück liegendem Freiheitskampf zu tun. (btw: Braun spielt dabei keine Rolle)

Oops, erst lesen dann posten! Der in diesem Artikel veröffentliche Text wurde mal von Ougenweide auf dem Album 'Fryheit' vertont. Leider nicht mehr im Handel erhältlich. Wenn sich in den nächsten Tagen die Wogen über diesen Artikel geglättet haben, könnte man mal ein paar typos entfernen...

Ich hoffe, das ist jetzt ausgiebig erläutert. --Rabe! 18:42, 26. Jan 2005 (CET) Was?

Grundsätzliches & Wiedervereinigung

Grundsätzlich erst einmal: ein sehr guter Artikel!

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob nicht die Artikel National Flagge Deutschlands und dieser hier (Schwarz-Rot-Gold) zusammengelegt werden sollten. Das Thema ist sehr verwandt und im Grunde wird hier die "Genese" der Farben unserer Nationalflagge erläurtert. Ich denke der besseren Übersicht wegen, sollten die Artikel zusammengefasst werden.

In diesem Zusammenhang gilt dann auch das, was ich bei der Nationalflagge schon zur Geschichte der Farben zitiert habe: Die Theorie mit dem Lützowschen Freikorps ist nicht die einzige !

Siehe [| Diskussion Nationalflagge]

Schließlich noch ein letzter Punkt: Ich persönlich störe mich sehr an dem Begriff der Wiedervereinigung. Was kann wieder - vereinigt werden, was (geschichtlich) noch nie zusammengehört hat. Ich persönlich bevorzuge (nur) Vereinigung. Manssi 12:22, 28. Jan 2005 (CET)

Ich kann nicht nachvollziehen, was du meinst. Das jetzige Bundesgebiet war von 1871 bis 1945 im Staat "Deutsches Reich" vereint. So ist es jetzt wieder, nur, dass andere Gebiete des Staatsgebiets dem Ausland zugefallen sind.--MacX85 16:14, 28. Feb. 2007 (CET)


Natürlich gibt es bei den Farben und bei der Flagge eine deutliche Überschneidung. Der Unterschied liegt aber darin, dass die Farben noch woanders vorkommen (heraldische Farben, studentisches Couleur, Uniformfarben, literarische Umsetzung etc.) und Deutschland in weiten Teilen seiner Geschichte eine ganz andere Flagge gehabt hat. Ich halte eine Trennung für sinnvoll. --Rabe! 13:21, 28. Jan 2005 (CET)


Das stimmt schon, aber: Ein großer Teil der Herkunftsdiskussion deckt sich mit dem Inhalt der Seite Nationalflagge Deutschlands. Das ist m.E. etwas verwirrend. Manssi 16:14, 10. Feb 2005 (CET)

Das komt öfters mal vor, dass zwei benachbarte Artikel Überschneidungen in einem Absatz aufweisen. In diesem Fall würde ich aber von der Nationalflagge Deutschlands auf Schwarz-Rot-Gold verweisen, da die Farbkombination älter ist als die Nationalflagge. --Rabe! 16:42, 10. Feb 2005 (CET)

Ich schließe mich Rabe! hinsichtlich der friedlichen Koexistenz getrennter Artikel an, denn es gibt vieles, was im jeweils anderen Artikel nichts zu suchen hat. Was mir aber fehlt, ist ein deutlicher Hinweis ganz am Anfang von Schwarz-Rot-Gold auf Flagge Deutschlands. Erst nach längerem Scrollen findet unter Weimarer Republik den entsprechenden Wiki-Link. Nochwas: Genauso wie Schwarz-Rot-Gold könnten wir eigentlich auch Schwarz-Weiß(-Rot)-Artikel gebrauchen, denn diese Farbkombination(en) war(en) vor hundert Jahren "in", einschließlich des entsprechenden Liedguts ("Ich bin ein Preuße, kennt Ihr meine Farben..." [ohne Rot]) und jeder Menge politischer Schlammschlachten (die teilweise in dem Flaggenartikel angedeutet sind). --Holger 19:04, 10. Feb 2005 (CET)

Das kann aber auch ausarten. Ich weise vorsichtshalber auf den Artikel Couleur hin, den ich mal angelegt habe. Das gibt dann leicht hunderte Farbkombinations-Artikel. --Rabe! 19:47, 10. Feb 2005 (CET)

Ganz so schlimm wird es nicht kommen - notfalls greift da ein Admin ganz heftig durch. Man braucht natürlich nicht die ganze Kombinatorik durchzugehen, da nur eine Hand voll Farbverbindungen es zu "begrifflichen" oder poetischen Ehren gebracht haben: Z.B. "Weiß-Blau", "Schwarz-Weiß-Rot", "Blau-Weiß-Rot", "Schwarz-Weiß". Interessant wären interdisziplinäre Informationen (Geschichte, Politik, Kunst, Psychologie?, Heraldik, ...) wie sie jetzt für "Schwarz-Rot-Gold" so vorbildlich versammelt sind. Dass die Stofffülle ;-( bei Letzterem einmalig groß ist, liegt bei einer deutschen Wikipedia in der Natur der Sache. Der Couleurartikel ist übrigens prima. Du hast bestimmt schon so manche Fuxenstunde gehalten, oder? --Holger 22:57, 10. Feb 2005 (CET)

Spezialkenntnisse in der Tiefe sind für eine zielgruppengerechte Fuchsenstude eher hinderlich. Aber für eine Klammerung hat's noch gereicht.--Rabe! 00:08, 11. Feb 2005 (CET)

Erste Trikolore

Ich meine mich zu erinnern, im letzten Jahr auf der Wartburg eine von den Jenenser Urburschen stammende Trikolore gesehen zu haben (wobei das rot schon sehr ins rosa ging, aber das mag schlicht ausgeblichen sein), die vom Wartburgfest stammt. Sie hängt im großen Saal der Burg. Dann wäre die Aussage, die Trikolore sei erstmals auf dem Hambacher Fest gezeigt worden, falsch. Mag das mal bitte jemand verifizieren? Ansonsten ein hervorragender Artikel. --Mogelzahn 01:33, 7. Mai 2005 (CEST)

Wenn Du den Artikel tol findest, kannst Du ja hier [1] mal abstimmen. Ich suche inzwischen die Belege für den Verbleib und das Aussehen der "Urfahne" mal raus. --Rabe! 08:34, 7. Mai 2005 (CEST)

Hier [2] in diesem PDF-Dokument ist ein Bild (leider nur schwarzweiß, aber man erkennt, was es sein soll) auf Seite 4, Abb. 8, das die Fahne der Urburschenschaft mit Schwert und Mitgliederverzeichnis zeigt, aufbewahrt im Stadtmuseum Jena. Dass auf der wartburg eine Trikolore in Schwarz-Rot-Gold rumliegt mag durchaus sein, denn dort fand und findet meines Wissens traditionell der Burschentag statt. Die haben dort vermutlich eine Menge Andenken. --Rabe! 18:23, 8. Mai 2005 (CEST)

Die liegt nicht nur 'rum, sondern sie wird, so mich meine Erinnerung nicht täuscht, als die Ur-Trikolore der Urburschenschaft, hinterlassen auf der Wartburg nach dem ersten Wartburg-Fest, dort präsentiert. Da ich kein Burschenschafter bin sondern, bin ich zum Pfingst-Convent meines Verbandes (Verband Liberaler Akademiker) nicht jedes Jahr in Eisenach, sondern jedes Jahr woanders (diesmal in Oberwesel), und kann somit nicht nachgucken, ob mich meine Erinnerung trügt :-( --Mogelzahn 19:28, 8. Mai 2005 (CEST)

Im Rittersaal der Wartburg hängt die Replik der Fahne, die dorthin von Jenaer Studenten zum ersten Wartburgfest mitgeführt wurde. Das Original befindet sich im Stadtmuseum Jena. Es handelt sich um eine dreistreifige rot-schwarz-rote Fahne mit einem goldenen Eichenzweig in der Mitte. Die schwarz-rot-goldene Fahne in ihrer heutige Darstellungsweise ist erstmals auf dem Hambacher Fest nachgewiesen, und zwar in Gestalt der erhalten gebliebenen Hambacher Hauptfahne mit der Inschrift "Deutschlands Wiedergeburt" auf dem mittleren roten Streifen. Obwohl die Sachlage klar ist, wird immer wieder behauptet, schon auf dem Wartburgfest sei die dreibahnige schwarz-rot-goldene Flagge verwendet worden. In der DDR erschien eine Briefmarke, auf der Studenten vor der Wartburg mit der schwarz-rot-goldenen Flagge in heutiger Gestalt zu sehen sind und in der Bundesrepublik gab es eine Briefmarke, die die Bundesflagge über dem Text "175 Jahre Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold und Deutsche Burschenschaft" zeigte. Abresch 7:00, 4. April 2008 (CEST).

Waldeck

Im Waldecker Lied wird ja als Landesfarben von schwarz-rot-gold gesprochen. Ich habe jetzt aber im Meyers Lexikon von 1888 nachgesehen und dort steht, dass die Landesfarben schwarz-rot-gelb sind. (Vgl.: http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?ID=1021449330863&BandNr=1019584710436 ) Was nun? Ich meine ursprünglich ist ja heraldisch gelb und gold eigentlich das gleiche. Tja, was nun? Hat jemand noch andere Quellen zum Nachschlagen? Grüße! --ALE! 23:09, 12. Mai 2005 (CEST)

Schwarz-Rot-Gold, 26. April

mein Prohabt ihr verdient, auch wenn meine Frage nicht beantwortet ist. (Wikisource) StillesGrinsen 03:23, 14. Mai 2005 (CEST)
Wartet mal noch ein bisschen. Ich habe jetzt mal massiv nachgerüstet zu 1815, 1848 und 1949. Da kommt noch ein bisschen mehr. Aber nicht mehr heute. --Rabe! 23:18, 29. Apr 2005 (CEST)
Gefällt mir schon gut. Du bist auf dem Weg zu einem Pro von mir ;-) --finanzer 23:24, 29. Apr 2005 (CEST)

Die Zeit des Abwartens ist jetzt vorbei. Die Punkte von Finanzer plus weitere Anregungen sind eingearbeitet, der Artikel ist fertig. Jetzt wäre ich mal für ein paar klare Wertungen (pro oder kontra) dankbar. --Rabe! 19:29, 3. Mai 2005 (CEST)

Wo er recht hat, hat er recht. Ich habe oben mein Votum geändert. --ALE! 23:24, 3. Mai 2005 (CEST)
Ich auch :-) --finanzer 02:02, 9. Mai 2005 (CEST)
Da muss ich energisch widersprechen. Die Ausführungen über das Reichsbanner zeigen deutlich, wofür die Farben in der Weimarer Republik standen, da lohnt es sich, ein wenig auszuholen. Die Affäre mit der Popgruppe illustriert auf exzellente Weise, wie wir uns im Deutschland der Gegenwart mit nationalen Symbolen schwertun. In anderen Ländern wäre so was ein Witz. Da behängen sich Punker mit Nationalfarben, weil sie das cool finden. Das ist in Deutschland anders und gehört erläutert. Die Zitate sind sinnvoll gekürzt (z.B. "Schwarz-Rot-Gold" von Freiligrath, "Michel nach dem März" von Heine und "Wir hatten gebauet ein stattliches Haus" von Binzer, schließlich das Lied von MIA.). Die Anführung der Zitate belegt, das Schwarz-Rot-Gold nicht nur als Farbkombination eine heraldische oder vexillologische Bedeutung hat, sondern auch als Wortkombination eine literarische. Schließlich wird in den literarischen Zeugnissen die Bedeutung der Farben viel deutlicher als in irgendwelchen Bildern. Hier wird gezeigt, was die Menschen in den Farben sahen und welche Hoffnungen sie mit ihnen verbanden. Alles exzellent. --Rabe! 19:07, 5. Mai 2005 (CEST)

Pro - Gut geschrieben, flüssig zu lesen. Was man alles über die Farben wissen sollte steht in diesem Artikel. Die Gedichte und Liedtexte sind eine wundervolle Ergänzung und runden ihn ab. Gruß von --W.Wolny - (X) 20:03, 7. Mai 2005 (CEST)

Hoffentlich bist du bereit für die Farben mit härteren Bandagen zu kämpfen. Aber vorsichtig hier wird man schneller als rechte Sau tituliert wie man gucken kann.--Ekkenekepen 08:47, 10. Mai 2005 (CEST)

Erstmaliges Auftreten der Flagge

Ich habe mal gelesen, dass die Farben Schwarz-Rot-Gold erstmals um 1525 in den Bauernkriegen gezeigt wurde, und zwar exakt in Stühlingen an der deutsch-schweizer Grenze. Kann das jemand bestätigen? --Markus Schweiß, @ 19:03, 20. Mai 2005 (CEST)

wäre mir jetzt komplett neu. Wenn das aber tatsächlich der Fall war, war es sicher Zufall und hat mit der Historie der jetzigen nationalen Farben garantiert nichts zu tun. Kookaburra 21:22, 29. Mai 2005 (CEST)


Farbtöne

Wer kann mir sagen, wie die Farben definiert sind? Insbesondere Gold. Als RAL-Ton, als YMCK Euro-Skala oder Pantone ist mir egal. "peterz1416"

gar nicht, es gibt keine offizielle Definition. --Kookaburra 16:15, 15. Aug 2005 (CEST) Nachtrag: Allerdings werden von offizieller Seite z.Zt, folgende Farben verwendet schwarz = RAL 9017, rot= RAL 3020, gold = RAL 1028 --Kookaburra 16:20, 15. Aug 2005 (CEST)
da fällt mir etwas bei auf: Verkehrsrot ist ebenfalls RAL 3020 Silberchen 12:33, 30. Sep 2005 (CEST)
Um hier mal weiterzufragen: Sind die drei Streifen alle gleich breit? Wenn man sich die Bilder anschaut, ist Rot manchmal schmaler.. Und wieso gibts da eigentlich keine offiziell festgeschriebene Definition? -- Merkur-kun 00:35, 4. Okt 2005 (CEST)
Die drei Streifen sind natürlich gleich breit, geregelt in der Anordnung über die deutschen Flaggen vom 13. November 1996 : 1. Die Bundesflagge besteht aus drei gleich breiten Querstreifen... Im Gegensatz zur Farbgebung ist dies offiziell geregelt --Kookaburra 16:29, 4. Okt 2005 (CEST)

Nationale Symbolik

Was sich unter diesem Lemma auf nationale Symbolik bezieht, ist eindeutig befangen; die Ablehnung deutscher Symbole seitens nicht unbedeutender Kreise des Volkes wird offenbar in diesem Artikel für richtig gehalten. Dies ist wertend und damit abzuändern. Weiters muß die spürbare Trendwende in Bezug auf das Verhältnis zu einem freiheitlichen Patriotismus erwähnt werden - Beispiele dafür anzuführen ist vielleicht falsch, der Bezug zu Schwarz-Rot-Gold aber ist offensichtlich (sollte nämlich jemand der Ansicht sein, er sei es nicht - müßte er zwangsläufig den ganzen Absatz entfernen), dies bitte ich zu bedenken, damit es nicht zu Editierschlachten komme. Mfg, Michael Hasin 14:13, 3. Okt 2005 (CEST)

Freut mich, dass mich mal einer für einen unpatriotischen Linksradikalen hält. Das kommt sonst selten vor. Generell sollte der Artikel nichts "für richtig halten", weil er enzyklopädisch neutral sein sollte. Er sollte beschreiben, wie es ist bzw. war (auch wenn es in deinen Augen schlimm ist). Und diese Haltung "nicht unbedeutender Kreise" ist Tatsache, was man schon am Vorgang um die Gruppe MIA sieht. Deshalb gehört das in einen enzyklopädischen Artikel. Das Thema "Pariotismus in Deutschland" kann dieser Artikel auch nicht abhandeln. Das müsste woanders passieren. Hier sollten nur Dinge stehen, die direkt mit den Farben zu tun haben. Und das ist schon interessant genug. --Rabe! 17:39, 3. Okt 2005 (CEST)

.mia

warum das lied hier erwähnt wird, ist mir schleierhaft. Und dann auch noch unter der Rubrik Wiedervereinigung. Passt wohl eher unter das Stichwort Kuriositäten, oder? --Morabi 16:10, 3. Okt 2005 (CEST)

Ich habe das eingefügt, weil es seit langer Zeit das erste Mal war, dass jemand dieses Thema in einem Lied behandelt hat. Und Liedertexte bzw. Gedichte waren oft ein Vehikel für das Thema "Schwarz-Rot-Gold", wie man hier im Artikel sehen kann. Die Rubrik "Wiedervereinigung" bezeichnet für mich nicht unbedingt einen Vorgang, sondern eine Epoche, man könnte auch sagen "Berliner Republik". --Rabe! 17:32, 3. Okt 2005 (CEST)

Also, ganz ehrlich. Das ist doch wohl sc***ßegal! Wenn überhaupt würde ich dann noch das Lied von Fler "Neue Deutsche Welle 2005" nehmen, dass war wenigstens noch in den TOP10 und national geprägt, das Mia-Lied hatte doch mit Patriotismus gar nichts zu tun; obwohl..., eigentlich ist das auch genauso dermaßen unwichtig! Und warum findet ihr das Thema überhaupt so wichtig????? Nationalstolz und "Flagge zeigen" ist doch etwas ganz normales, egal ob man links (außer linksextrem) oder rechts ist! Lokalpatriot-Tegel 13:07, 5. Nov. 2006 (CET)

Farben

Ich war bis jetzt in dem Glauben die Farben schwarz, rot und gold stehen für die drei tonangebenden deutschen Territorialstaaten; Schwarz für Preussen, Rot für Brandenburg und Gold für Habsburg (Österreich)?

Zu den kaiserlichen Farben, die verwendet wurden, schwarz und gold. Es waren die des Hauses Habsburg, als Kaiser des HRR.

--agibaer 22:38, 3. Okt 2005 (CEST)

Tag der Deutschen Einheit - Mannomann

Zum Glück ist's vorbei. Jetzt geht es ans Aufräumen. Das war ja wie eine Elefantenherde im Porzellanladen. Bisher habe ich strikt und treu an das Wiki-Prinzip geglaubt, dass eine große Zahl von Bearbeitern einen Artikel immer besser machen als eine kleine Zahl von Bearbeitern. Diese Illusion hat jetzt aber einen ordentlichen Knacks bekommen. --Rabe! 09:09, 4. Okt 2005 (CEST)

Tja, keine Angst, jetzt wird es wieder ruhiger. Waren wohl ein bisschen zu viele Wikilinks jetzt, oder? Die erhöhte Aufmerksamkeit als Artikel des Tages kann aber auch die Qualität eines "exzellenten" Artikels steigern. --ALE! ¿…? 09:15, 4. Okt 2005 (CEST)

Das war ja wie eine ignorante Touristenhorde, die durch ein historisches Bauwerk trampelt und überall kleine Graffiti hinterlässt, nach dem Muster "Ich war auch hier!". Da war ja praktisch nichts Konstruktives bei. Kann man exzellente Artikel eigentlich für IPs sperren? Solche ketzerischen Gedanken kommen da hoch. --Rabe! 09:24, 4. Okt 2005 (CEST)

Ach, komm! Ein paar brauchbare Änderungen waren doch dabei: Eine schwarz-rot-goldene Flagge, der Gebrauch in der Bundesrepublik und der DDR getrennt aufgeführt. Aber viel mehr bleibt nach einer radikalen Entwikilinkung wohl nicht übrig. --ALE! ¿…? 09:52, 4. Okt 2005 (CEST)

Das einzig Positive, was ich dabei sehe, ist der Gewinn der Erkenntnis, dass der Artikel vermutlich doch ziemlich rund ist, wenn niemandem mehr was Konstruktives einfällt. Und das freut mich. Aber dieses Rumgehacke auf dem Unterschied zwischen Gelb und Gold geht mir auf die Nerven. Jetzt haben wir nicht nur eine "schwarz-rot-gelbe" Flagge, sondern auch noch eine "schwarz-rot-orangschene". Super! --Rabe! 10:02, 4. Okt 2005 (CEST)

|==Schwarz-Rot-Gelb== Jetzt mal eine blöde Frage:

Es heißt offiziell Schwarz-Rot-Gold, nur in den meisten Flaggenabbildungen ist Schwarz-Rot-Gelb zu sehen, in der Bildbeschreibung steht sogar "Gold sei falsch". Was denn nun? Ist die Farbe Gold oder gelb? Wurde die gelbe (Stoff-)Farbe in der Vergangenheit vielleicht vorwiegend aus Kostengründen genommen (Goldfarbe zu teuer?). Weiß jemand Rat? --Hypnosekröte 14:43, 26. Okt 2005 (CEST)

Ja, as heisst laut Verordnung "goldfarben" :. Die Bundesflagge besteht aus drei gleich breiten Querstreifen, oben schwarz, in der Mitte rot, unten goldfarben, Verhältnis der Höhe zur Länge des Flaggentuches wie 3 zu 5. halboffiziell wird aber eher ein gelb verwendet, siehe weiter oben oder Flagge Deutschlands#Farben Die Gründe sind wahrscheinlich technischer Natur--Kookaburra 15:24, 26. Okt 2005 (CEST)
Nochmal ich: Da es keine offizelle Festlegung der Farbtöne gibt ist der Vermerk "falsche Darstellung" in der zweiten Flagge natürlich Quark.--Kookaburra 16:07, 26. Okt 2005 (CEST)
Genau das habe ich vermutet. Danke! :) --Hypnosekröte 16:19, 26. Okt 2005 (CEST)
Ehrlich gesagt ist mir die zweite Flagge ein Dorn im Auge, da sie sowieso nicht verwendet wird. Oder wie im Artikel treffend steht: "Die deutschen Farben sind Schwarz-Rot-Gelb, aber sie heißen Schwarz-Rot-Gold." Aber naja, vielleicht muß sie dann gerade deswegen im Artikel stehen...--Kookaburra 18:33, 26. Okt 2005 (CEST)
Muss mal suchen, aber ich habe durchaus die "goldfarbene" Flaggenabbildung schon öfters gesehen. Und "gold" statt "gelb" heißt es aus alter heraldischer Tradition. (Gelb in der Heraldik wäre ein "echtes Zitronengelb" so wie bei der Flagge des Vatikans.) => Die Farbe ist gelb (dunkelgelb/orangegelb/..), heisst aber gold. --WikiMax 16:23, 24. Nov 2005 (CET)
Die Vatikan-Flagge ist eigentlich silber-gold, wird aber weiß-gelb dargestellt. Ebenso ist die Bundesflagge schwarz-rot-gold (vgl. Art. 22 GG), wird aber schwarz-rot-gelb dargestellt.

Die Farben der Flagge sind ausdrücklich geregelt. Art.22 GG: Die Flagge ist schwarz-rot-gold. Die Darstellung im Artikel scheint mir allein schon daher bedenklich. --DarkScipio 13:46, 2. Aug 2006 (CEST)

Das Matall Gold wird im Druck gelb dargestellt ([[8]]), nicht golden. Mag sein, dass manche Leute sich selbst solche Flaggen basteln, ist aber definitiv falsch und wird niemals offiziell verwendet. Daher gehört das nicht in den Artikel. --Severinus70 13:02, 9. Mär. 2008 (CET)

Unsere Bundesflagge geht auf die Hambacher Hauptfahne von 1832 zurück, bei der der dritte Streifen mit Goldfäden gewebt war. Das Original wird auf dem Hambacher Schloss aufbewahrt; eine Nachbildung hängt im Plenarsaal des Deutschen Bundestags. Es mag sein, dass diese Darstellungsweise heraldisch nicht korrekt ist, doch das ist nun mal die Tradition unserer Bundesflagge. Zudem spricht auch die Flaggenverordnung von "goldfarben". Daher gehört die seltene, aber etwa auch auf der Internetseite des Bundespräsidenten verwendete Darstellungsweise mit dem goldfarbenen Streifen wieder in den Artikel, zumal im letzten Abschnitt darauf verwiesen wird. Abresch 7:45, 11. März 2008 (CET)

Olympiaflagge bis 1968

Erstmal ein Lob: der Artikel ist sehr gelungen, Hut ab! Leider mag ich nicht so einfach darin herumwirbeln und die Proportionen verändern, habe aber noch einen Ergänzungsvorschlag: Bis einschließlich 1968 sind die ost- und westdeutschen Olympiateilnehmer als gemeinsame Mannschaft aufgetreten, nach Ergänzung der DDR-Flagge um den Fahnenkranz unter einer olympischen Schwarz-Rot-Gold Variante mit weißen olympischen Ringen. Ich weiß leider nicht genau, ab wann diese Variante benutzt wurde, aber irgendwie sollte es in den Artikel noch mit rein, am besten gleich mit einer weiteren Abbildung. Es passt sicher noch in den Abschnitt, in dem die DDR-Variante erklärt wird, z.B. unter "Wissenswertes" oder "Olympische Flagge". --muns 09:55, 24. Nov 2005 (CET)

Bundesdienstflagge

Mir stellt sich die Frage ob diese Flagge wirklich für Privatpersonen nicht erlaubt ist ? Ich hab eine solche Flagge in zweifacher Ausführung an meiner Wand hängen, und auch eine die man aus dem Fenster raushängen kann ( was aber aufgrund der Verdreckung nie gemacht wurde ) Beide konnte ich ganz normal in nem Laden kaufen. --84.172.136.110

Es ist nicht erlaubt, wird aber geduldet. Zudem ist das Emblem der "Bundesdienstflaggen" die es allerorts zu kaufen gibt, falsch. Vergleiche mal das Emblem Deiner Flagge mit dem Bundesschild in der Bundesdienstflagge im Artikel Flagge Deutschlands --Kookaburra 10:14, 21. Jan 2006 (CET)
Das Emblem auf deinen Flaggen ist höchstwahrscheinlich das Bundeswappen. Bei dem Emblem auf der Bundesdienstflagge handelt es sich allerdings um das Bundesschild. Da erstere Kombination keine offizielle ist, gibts es die Flagge somit im Grunde gar nicht (als Repräsentation Deutschlands) und du darfst sie verwenden, wo und wann du willst. • Madden 15:55, 17. Feb 2006 (CET)

Zur Farbreihenfolge der "Urfahne"

In dem Artikel wird von Burschenschaftlern immer wieder die Farbenfolge der Hambacher Fahne bestritten. Da das Exemplar ja noch vorhanden ist, kann man sich selbst vergewissern: Abreschs Fahne war Schwarz-Rot-Gold. Siehe http://www.hambacher-schloss.de/html/Die_Ausstellung/pics/Wiedergeburt.jpg

Mich wundert's nur, daß in den letzten 18 Monaten niemand den falschen Satz "Damals allerdings noch in umgekehrter Reihenfolge, das Schwarz unten und das Gold oben." eingefügt am 20.1.2005 von Rabe! wieder entfernt hat ...--Knud Klotz 08:45, 25. Mai 2006 (CEST)

Ruhig! Ruhig! Die Abresch-Fahne war s-r-g (habe sie vor kurzem erst gesehen). Allerdings hatten die meisten anderen Fahnen beim Hambacher Fest irgendeine Kombination von schwarz, rot und gold. Z.B. s-g-r oder g-r-s, etc. Der Satz war also nur halbrichtig oder einfach ungenau. --ALE! ¿…? 11:02, 25. Mai 2006 (CEST)
OK, der Satz wäre richtig gewesen in der Form: "Aber auch andere Farbaufteilungen waren auf Hambacher Fahnen vertreten"; das ist unstrittig und auch auf fast jeder "Hambacher Zug"-Illustraion nachzuschauen. Aber eben deshalb wird ja die Abresch-Fahne als erste schwarz-rot-goldne Trikolore aufgeführt. --Knud Klotz 11:47, 25. Mai 2006 (CEST)

ja, wer sagt denn, das die traditionelle reihenfolge auf ewig gelten muss? ist sie wirklich, auch von der farbpsychologie her, die richtige? warum wird die kombination gold-rot-schwarz, die auf dem hambacher schloss wohl die beliebtere war, sowie hoffmann von fallerslebens "deutsche farbenlehre" nonchalant beiseitegewischt? die "napoleonische nacht" drückt mir von oben herab auf´s gemüt, statt der aufgehenden sonne nach oben hin raum zu geben. die farben, die nach wie vor, mit den beiden verflossenen deutschen reichen als gemeinsamkeit, vom eindruck her dominieren, sind leider das allzu machtvolle schwarz mit rot. gold ist optisch gesehen nur beifügung. die sonne scheint aber nunmehr von oben, auf die hybris vergangener tage herab und hindurch. henry nold 23:17, 22.juni 2006 --Henry nold 00:01, 23. Jun 2006 (CEST)

Rathaus Prichsenstadt

Mal ne ganz (blöde) Frage: Hängt die deutsche Fahne auf dem Foto des Rathauses von Prichsenstadt nicht falsch herum. Meiner Meinung nach muss schwarz links und nicht rechts sein. Wäre für ne Antwort dankbar.

fuchs.sicherheit@arcor.de

Ja leider richtig. Schwarz müßte beim Banner links sein. Vgl. auch: http://www.flaggenkunde.de/deutscheflaggen/d-typ.htm
--ALE! ¿…? 15:21, 7. Jun 2006 (CEST)
Ist das die einzige "Wahrheit"? Oder gibt es auch andere Auslegungen? Mir ist auch schon mal die felsenfest geäußerte Behauptung begegnet, es müsse genau anders rum sein (in Prichsenstadt wäre sie dann korrekt aufgehängt). Wäre nicht ganz unlogisch, wenn man sich das untere Ende des Flaggenmastes als Gelenk vorstellt und die Schwerkraft wirken lässt und so die Hissflagge zur Hängeflagge werden lässt... Aussehen tut "schwarz links" aber gefühlsmäßig irgendwie "richtiger"... --Mueck 17:08, 2. Jul 2006 (CEST)


Ich bin auch der Auffassung das die Fahne richtig hängt (auch wenn die Flaggenverordnung für Banner etwas anderes besagt) Meiner Auffassung nach wird die Flagge nämlich von ihrem normalen Position aus gekippt und dann wäre sie richtig. (Siehe auch das Argument mit dem Wind). Kennt einer einen Beitrag in dem die allgemeinen Regeln für das "Kippen" stehen, damit man weis ob es mit der Deutschlandfahne eine Ausnahme oder die Regel ist.

Flaggenstreit

Eine Darstellung des Flaggenstreites im Rahmen der Beratung der Weimarer Reichsverfassung findet sich nunmehr hier. --Mogelzahn 19:24, 31. Aug 2006 (CEST)

Flagge Hambacher Fest

hmm... die Flagge vom Hambacher Fest stimmt nicht mit den Flaggen auf dem Bild untendrunter überein...

Naja, man nahm es damals mit Farbreihenfolge nicht immer so genau bzw. diese war noch nicht richtig festgelegt.
Aber: Beim Wartburgfest gab es noch keine dreistreifige Fahne (siehe auch den externen Link) auf die Fahne der Urburschenschaft). Die Abbildung dort ist also falsch. Und beim Hambacherfest hatte die Fahne "Deutschlands Wiedergeburt" schon die heute üblich Farbfolge. Diese Abschnitte sind m.E. überarbeitungswürdig. --ALE! ¿…? 23:09, 15. Feb. 2007 (CET)

Grundsätzliche Neubearbeitung des Artikels

Der Artikel sollte grundsätzlich neu bearbeitet werden, da die Verbindung von Lützower Freikorpsfarben und den deutschen Farben zwar eine populäre, aber keineswegs die korrekte Erklärung ist. Die deutschen Farben sind heraldisch NICHT auf diese Uniform oder die Farben der Jenaer Burschenschaft (schwarz-rot) zurückzuführen. Zur Zeit des Freikorps hat kaum jemand den Uniformfarben besondere politische Bedeutung (Ausnahme: das schwarze Tuch, das gewissermaßen egalitär wirkte) beigemessen. Die Accessoires waren nebensächlich. Die Jenaer Burschenschaft gab sich als Farben Schwarz-Rot. Erst als sie 1816 eine rot-schwarz-rot-gestreifte Fahne mit einem goldenen Eichenzweig bekamen, wurde sie als Dreiklang gesehen. Und erst in Verbindung mit dem (falschen) Glauben, diese seien die Farben des Heiligen Römischen Reiches gewesen, wurde Schwarz-Rot-Gold zur Fahne der bürgerlichen liberalnationalen Bewegung. Nachzulesen u.a. bei Arnold Rabbow und der Bundeszentrale für politische Bildung ("Einigkeit und Recht und Freiheit. Nationale Symbole und nationale Identität, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung, Gütersloh 1985, S. 3ff.").

M.O.,4.3.2007

Ich gklaube, alle notwendigen Kommentare zu dieser Bemerkung stehen im Artikel. Dort ist alles ganz plausibel belegt. Und dass die Wikipedia besser ist als eine Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung, ist wohl auch nicht ganz neu. --Rabe! 21:07, 5. Mär. 2007 (CET)
@Rabe!: Ich glaube, die Forderung nach Neubearbeitung besteht zu recht. Die Zuordnung zu den Lützower Jägern wird schon bei Heinrich von Treitschke in der Deutschen Geschichte Band III, S. 756 verworfen. Im Anhang 5 zu
Als Nachklapper: Die verarbeitete Literatur stammt schwerpunktmäßig aus der Weimarer Zeit und aus dem Dritten Reich. Eine Überarbeitung sollte sich mE auf frühere Literatur der Mitte des 19. Jahrhunderts und Quellen stützen.--Kresspahl 22:26, 29. Apr. 2008 (CEST)

Farbdefinition

Da stimmt was nicht:

usw... Was ist denn nun richtig?

Doch das stimmt schon - die Farben wurden für Logos (=CMYK) und für Online-Medien (=RGB) definiert. D.h. sie dürfen nicht einfach gleichgesetzt werden. --Kookaburra 21:14, 5. Mär. 2007 (CET)

Deutsche Wiedervereinigung

Besonders symbolträchtig war in der Zeit zwischen der Maueröffnung und der Wiedervereinigung die schwarz-rot-goldene Flagge mit dem kreisrund herausgeschnittenen Staatswappen, womit viele DDR-Bürger ihre Abkehr vom alten DDR-Staat bekunden wollten. Vorbild dafür waren die Rumänen, die wenige Wochen zuvor bei ihrer Dezember-Revolution das sozialistische Staatswappen aus der rumänischen Nationalflagge herausgerissen hatten.

Hier war es eher umgekehrt. In der DDR war das Staatswappen immer aufgenäht und wurde abgetrennt. In Rumänien war das Staatswappen aufgedruckt und musste daher herausgeschnitten werden.

Deutscher Bund

Lese gerade in der Einleitung, der Deutsche Bund habe die Farben bis 1866 offiziell geführt, im Artikel Deutscher Bund heißt es dagegen (allerdings nur in der Infobox), das sei nur von 1848 bis 1850 der Fall gewesen. Letzteres scheint mir plausibler. Weiß jemand Genaueres? --SCPS 11:28, 27. Mär. 2007 (CEST)

Der Beschluss der Bundesversammlung vom 9.März 1848, mit dem Schwarz-Rot-Gold zu den Farben des Deutschen Bundes erklärt wurde, blieb bis 1866 formell in Kraft. Nach dem Scheitern der Reichsverfassungskampagne wurde die Flagge jedoch am 2. September 1850 vom Turm der Paulskirche und am 15. September 1852 vom Bundespalais eingeholt.

Das Bild der Kriegsflagge ist nicht korrekt. Nach dem im Reichs-Gesetzblatt am 13. November verkündeten "Gesetz über die deutsche Kriegs- und Handelsflagge" bestand diese aus drei gleich breiten horizontalen Streifen, wobei sich in der linken oberen Ecke ein Viereck mit dem Reichsadler in der Mitte befand, dessen Seitenlänge "zwei Fünftel" der Breite betrug, d.h. ein genau definiertes Stück ragte in den roten Streifen hinein. Weiter heißt es: "Das Reichswappen zeigt in goldenem (gelben) Felde den doppelten schwarzen Adler mit abgewendeten Köpfen, ausgeschlagenen rothen Zungen und goldenen (gelben) Schnäbel und desgleichen offenen Fängen." Abresch 19:00, 1. Juni 2008 (CEST)(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 217.82.181.47 (Diskussion • Beiträge) Skyman gozilla 19:29, 1. Jun. 2008 (CEST))

Waldeck noch mal

Für das Fürstentum Waldeck-Pyrmont hingegen ist ab dem Jahr 1814 der Gebrauch von Schwarz-Rot-Gold nachgewiesen. So heißt es in der 5. Strophe des „Waldecklieds“:

...aber der Text des Waldecklieds war in 1890 geschrieben. Oder gab's eine frühere Version, wo Schwarz-Rot-Gold dabei ist? - 52 Pickup 16:15, 21. Aug. 2007 (CEST)

Es gab insgesamt drei bereits vor 1806 im Heiligen Römischen Reich bestehende deutsche Staaten, die nachgewiesenermaßen bereits vor der Bismarckschen Reichseinigung 1871 offiziell Schwarz-Rot-Gold als Landesflagge hatten: Waldeck, Reuß ältere Linie und Reuß jüngere Linie.
Zumindest das Waldecker Wappen weist auf die Traditionalität dieser Landesfarben hin: Als Schildträger dienen zwei goldene Löwen, die auf einem [roten?] Ornament stehen, um das ein schwarzes Band [...] geschlungen ist. Wie alt ist aber nun dieses Wappen? Hier ist sogar von einer Verordnung Georgs II. von Waldeck-Pyrmont von 1814 die Rede, die "rot-gelb-schwarz" als Uniformfarben vorschreibt, die Flaggenwahl zugunsten von jetzt Schwarz-Rot-Gold von 1830 wird zweimal erwähnt, sowie die Tatsache, daß das Archiv der Stadt Wildungen (seit 1906 Bad Wildungen, 1475-1706 Rezidenzstadt der Grafen und Fürsten von Waldeck-Wildungen) eine schwarz-gelb-rote (selbe Reihenfolge wie 1814!) Landesfahne aufweisen kann, die bereits aus dem Jahr 1775 stammt, als diese Stadt nachweislich noch keine eigenen Farben besaß, weshalb es sich um die Landesfarben von Waldeck handeln müsse.
Reuß jüngere Linie bestand als einiges Land zwar erst wieder ab 1848, was aber lediglich eine Wiedervereinigung seiner bereits früher zusammengehörigen Einzelbestandteile darstellte; die Einigkeit der Landesbestandteile von Reuß jüngere Linie ging erst schrittweise von 1647 bis 1802 verloren. Von der vorübergehenden Zersplitterung der jüngeren Linie abgesehen bestand Reuß ältere Linie als eigenständiges Fürstentum bereits seit 1778, wobei wohl auch eine eigene Landesflagge gewählt worden sein muß; der Artikel Reuß ältere Linie zeigt jedenfalls eindeutig Schwarz-Rot-Gold. Darüberhinaus ist es höchst bemerkenswert, daß beide Linien des Reußerlandes bereits vor 1871 schwarz-rot-gold trugen, weshalb es wahrscheinlich ist, daß diese Landesfarben nicht nur bereits vor 1806/15 bestanden, sondern eventuell sogar bereits vor der 1564 erfolgten Zersplitterung in ältere und jüngere Linie die Landesfarben des noch einigen Reußerlandes waren. Leider läßt sich keiner der Artikel Fürstenhaus Reuß, Reuß ältere Linie oder Reuß jüngere Linie genauer über die Herkunft dieser Landesfarben aus. Auf jedenfall besteht aber das traditionelle Wappen der Stadt Greiz, jahrhundertelang Residenzstadt der Reuß ältere Linie, hauptsächlich aus schwarz, rot und gelb bzw. gold; die traditionelle Residenzstadt der jüngeren Linie, Gera, weist vorwiegend zumindest schwarz und gold auf, rot ist dort lediglich die Zunge des Löwen.
Auch fällt im Artikel über den Wandernamen Ruthenien auf (den das spätere Haus der Reuß, damals noch die Vögte von Weida, Gera und Plauen und die Wettiner, zuerst auf das eigene Herrschaftsgebiet des Vogtlandes bezog und erst dann aus diesem Ruthenien auch den Eigennamen Reuß und den Gebietsnamen Reußerland ableitete), daß dort sowohl von einem Rothreußen (ab 1340; bereits seit 1240 von der Goldenen Horde regiert), als auch von einem Schwarzruthenien (ab 1084) die Rede ist. Diese wiederum sollen ihre Namen von dem altslawischen, vierköpfigen Gott Svantovit erhalten haben, der die vier Himmelsrichtungen mit bestimmten Farben belegte: Der Westen war rot, der Süden schwarz und der Osten, wenn schon nicht gelb oder gold, so doch grün. (Der Vollständigkeit halber: Der Norden war weiß, daher Weißrußland.) --TlatoSMD 13:52, 4. Mai 2008 (CEST)

Ableitungen von der Bundesflagge Deutschlands

Aufgrund der Diskussion um eine deutsch-türkische Flagge entstand als Kompromis dieser Artikel, der Flaggenvariationen und Ableitungen der Bundesflagge behandelt. Nun, wo dieser Artikel steht, überlege ich mir, ob es Sinn machen würde, stattdessen den Artikel hier zu integrieren. Ein Teil der Flaggen wird ja bereits hier aufgeführt. Größter neuer Posten wären die schwarz-rot-gelben Flaggen ohne deutschen Bezug. Was haltet Ihr von dem Gedanken? --JPF ''just another user'' 20:11, 8. Mai 2008 (CEST)

Ich habe jetzt mal die Inhalte von den Ableitungen hier eingefügt. Wenn es in den nächsten Tagen keinen Widerspruch gibt, kann der andere Artikel dann gelöscht werden. --JPF ''just another user'' 12:06, 12. Mai 2008 (CEST)

Anderer Ursprung?

Eigentlich war schwarz-rot-gold die fahne des deutschen bundes...schwarz-gold (oder schwarz-gelb) als die österreichischen farben, rot als die farbe der feien städte. Sie kennzeichneten den deutschen bund unter der führung österreichs....der gegensatz dazu war der norddeutsche bund unter preussens führung mit den farben schwarz-weiß-rot, wobei schwarz-weiß hier die preussischen farben sind und rot wieder die freien städte....

Quelle? --JPF ''just another user'' 16:42, 18. Mai 2008 (CEST)

Das stimmt nicht. 1819 verbot der Deutsche Bund, der lediglich ein Staatenbund war, die Farbkombination, weil sie für einen unerwünschten deutschen Nationalstaat stand. Erst unter dem Druck der Revolution von 1848 wurde dieses Verbot am 9. März aufgehoben und Schwarz-Rot-Gold zur Flagge des Deutschen Bundes erklärt, der in ein Deutsches Reich übergehen sollte, wozu es aber bekanntlich nicht kam. Abresch 8:27, 23. Mai 2008 (CEST)(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 91.6.118.101 (Diskussion • Beiträge) Skyman gozilla 17:48, 23. Mai 2008 (CEST))

Schwarz-rot-gelbe Flaggen ohne deutschen Bezug

Dieser Abschnitt scheint mir etwas auszuufern. Wie die Überschrift schon sagt (schwarz-rot-GELB), haben diese Flaggen keinen Bezug zur deutschen Fahne und sollte daher m.E. auch nicht ausführlich behandelt werden. Hier reicht u.U. ein jeweiliger Link auf die jeweiligen Flaggen. --ALE! ¿…? 15:21, 19. Mai 2008 (CEST)

Es wird ein bißchen viel, allerdings ist eine Verlinkung bei den meisten Flaggen mangels Artikel (was auch nicht unbedingt für die Flaggen sinnvoll wäre) nicht möglich. Brunei kann man wohl heraus nehmen, Ich würde die Trikoloren aber drinlassen, wegen den Ähnlichkeiten zur deutschen Flagge (PPP, Saueais, Miranda), geographischer Nähe (Belgien) bzw. historische Nähe (Papua-Neuguinea). Osttimor, Bhutan und Angola würde ich vielleicht wieder rausnehmen. --JPF ''just another user'' 19:02, 19. Mai 2008 (CEST)
Ganz vergessen: Es soll eben klar gemacht werden, daß hier trotz der Ähnlichkeit keine Verbindung zu Deutschland bestehen.--JPF ''just another user'' 19:08, 19. Mai 2008 (CEST)

Belgien

Hallo Patrick!

Wenn Du schreibst "Das deutsche Nachbarland Belgien verwendet eine vertikale schwarz-gelb-rote Trikolore.", dann ist nach meinem Sprachverständnis das Nachbarland Belgien als "deutsch" beschrieben. Korrekt müsste es m.E. heißen: "Das Nachbarland Deutschlands Belgien verwendet eine vertikale schwarz-gelb-rote Trikolore.". Das finde ich unleserlich. Wie wäre es mit: "Belgien, ein im Westen an Deutschland angrenzendes Land, verwendet eine vertikale schwarz-gelb-rote Trikolore." --ALE! ¿…? 14:00, 20. Mai 2008 (CEST)

Hallo ALE!! Du hast Recht, allein als Nebensatz gefällt es mir nicht so sehr. Wie wäre es mit Das an Deutschland grenzende Belgien...?--JPF ''just another user'' 20:48, 20. Mai 2008 (CEST)
Oder: "Deutschlands Nachbarland Belgien verwendet..."--Fornax 20:56, 20. Mai 2008 (CEST)

Dienstflagge zu Land 1921 bis 1933

Diese Flagge wird bei mir (Firefox) nicht angezeigt. (Lediglich Rahmen vorhanden). Auch auf anderen Rechnern mit anderen browsern (IE) wird sie nicht angezeigt. Der Grund ist für mich unklar, da der Aufruf der Bilddatei einwandfrei funktioniert.-- Fornax 18:20, 24. Mai 2008 (CEST)

Nein, das muss bei dir liegen bzw. bei der Einstellung deines Browsers. Ich kann das Bild ohne Probleme sehen (mit IE 6) --Mannerheim 18:54, 24. Mai 2008 (CEST)
Hab den Seitencache des Artikels und des Bildes aktuallisiert und meinen Browsercache geleert, jetzt funktioniert es auch bei mir. --Skyman gozilla 19:01, 24. Mai 2008 (CEST)

Ja, danke, das Leeren des Browsercaches hat es "gebracht".-- Fornax 21:17, 24. Mai 2008 (CEST)