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Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland

Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD) ist der Zusammenschluss aller Studierenden der Pharmazie in Deutschland. Er unterstützt die Arbeit der örtlichen Fachschaften und vertritt seine Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, Universitätsorganen, Standesvertretungen (Kammern und Verbände) und in internationalen Vereinen oder Verbänden. Ziel des Bundesverbandes ist es, die Fachschaftsarbeit effektiver zu gestalten und die Ausbildungsbedingungen der Pharmaziestudierenden zu verbessern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der BPhD wurde 1948 als Arbeitsgemeinschaft der Pharmaziestudenten (Agpha) gegründet und 1950 als Fachgruppe Pharmazie (später Fachverband Pharmazie – FVP) in den Verband Deutscher Studentenschaften (VDS) aufgenommen. Als der VDS 1969 seine bisherigen Fachverbände auflöste, konstituierte sich der FVP als unabhängige Interessengemeinschaft neu. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte 1990 die Umbenennung in Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland; seit 1996 auch mit der offiziellen Abkürzung BPhD.

Arbeitsweise

Mitglieder des BPhD sind die Pharmaziefachschaften der Universitäten in Deutschland. Die Fachschaften vertreten die Interessen ihrer Studierenden auf den einmal im Semester stattfindenden Bundesverbandstagungen (BVT), auf denen Informationen ausgetauscht und gemeinsame Standpunkte erarbeitet werden. Außerdem wählen die Delegierten auf der BVT aus ihrer Mitte den Vorstand und die Beauftragten.

Aktivitäten

Ziel des Verbandes ist die stetige Verbesserung des Pharmaziestudiums. Dabei endet die Einflussnahme nicht beim Universitätsstudium, sondern erstreckt sich auch auf das Praktische Jahr (PJ) und weitergehende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

So hat der BPhD zum Beispiel an der Erarbeitung der letzten Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) mitgewirkt, die seit dem Wintersemester 2001/2002 gültig ist.

Der BPhD e.V. nimmt seit einigen Jahren am Deutschen Apothekertag teil. Er hat dort zwar kein direktes Stimmrecht, aber er kann indirekt Anträge zur Verbesserung der Ausbildung oder zur Modernisierung des Apothekenwesens einbringen, wie im Jahr 2003 geschehen, als der BPhD erfolgreich eine Überarbeitung des Berufsbildes beantragte. Auch auf der gleichzeitig stattfindenden Expopharm präsentiert sich der BPhD der interessierten Öffentlichkeit.

Siehe auch

Bundesfachschaftentagung