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Oberlandesgericht Karlsruhe

Das Oberlandesgericht Karlsruhe ist eines von zwei Oberlandesgerichten des Bundeslandes Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Gerichtssitz und -bezirk

Seinen Sitz hat das Oberlandesgericht in Karlsruhe, daneben gibt es auswärtige Senate in Freiburg im Breisgau. Der Gerichtsbezirk umfasst neun badische Landgerichtsbezirke.

Geschichte

Die Geschichte des Oberlandesgerichts Karlsruhe reicht zurück in das Jahr 1803. Mit Erlangung der Kurwürde hatten die badischen Landesherrn auch die eigene Gerichtshoheit erlangt, so dass ein eigenes Obergericht errichtet werden musste, das die Bezeichnung Badisches Oberhofgericht führte. Damals hatte das Gericht seinen Sitz noch in Bruchsal, später in Mannheim.

Mit der Neuorganisation des Gerichtswesens im Jahre 1879 wurde das Gericht in ein Oberlandesgericht überführt und der Sitz des Gerichts nach Karlsruhe verlegt. In seinem Bezirk hat sich die Badische Aktenheftung bis heute erhalten.

Über- und nachgeordnete Gerichte

Dem Oberlandesgericht Karlsruhe übergeordnet ist der Bundesgerichtshof; nachgeordnet sind die neun Landgerichte in Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Mosbach, Offenburg und Waldshut-Tiengen mit den diesen Gerichten jeweils nachgeordneten Amtsgerichten.
Daneben ist es als Rheinschifffahrtsobergericht den Rheinschifffahrtsgerichten Kehl, Mannheim und Mainz übergeordnet.

Siehe auch

Literatur

Koordinaten: 49° 0' 47" N, 8° 23' 7" O