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Zivilgesetzbuch

Dieser Artikel behandelt das Zivilgesetzbuch (ZGB) der Schweiz. Für andere Zivilgesetzbücher siehe Zivilgesetzbuch (Begriffsklärung). Für die ehemalige Bahngesellschaft ZGB siehe Zürichsee-Gotthardbahn.
Basisdaten
Titel: Schweizerisches Zivilgesetzbuch
Abkürzung: ZGB
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Schweiz
Rechtsmaterie: Privatrecht
SR: 210
Datum des Gesetzes: 10. Dezember 1907
Inkrafttreten am: 1. Januar 1912
Letzte Änderung durch: AS 2007 6717
Bitte beachten Sie den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung!

Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, abgekürzt ZGB, ist die Kodifikation der zentralen Teile des schweizerischen Privatrechts. Formell ein Teil des ZGB (sog. code unique), aber in der Systematik als eigenes Gesetzbuch ausgegliedert ist das Obligationenrecht (OR).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Charakter

Das ZGB wurde von Eugen Huber im Auftrag des Bundesrats der Eidgenossenschaft entwickelt und im Jahre 1907 vollendet. Es trat im Jahre 1912 in Kraft.

Zu beachten sind (neben Gewohnheits- und Richterrecht) auch die einschlägigen Sondergesetze, Verordnungen des Bundes sowie kantonale Erlasse.

Rechtshistorisch betrachtet ist das ZGB wie das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch eine pandektistische Kodifikation.

Titel

Titel des Schweizer ZGB

Adaption in der Türkei

Das ZGB/OR wurde von Kemal Atatürk weitgehend ins türkische Zivilrecht übernommen (rezipiert). Das heisst jedoch nicht, dass heute der Inhalt des schweizerischen und des türkischen Zivilrechts in allen Bereichen identisch wären, denn einerseits wurden nicht alle Abschnitte deckungsgleich übernommen, und andererseits haben sich die Erlasse der beiden Länder aufgrund zahlreicher Revisionen weiter von einander entfernt.

Siehe auch

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen!